Er ist der dienstälteste Dirigent der Wiener Philharmoniker und nach Herbert Blomstedt der zweitälteste Maestro alter Schule: Zubin Mehta. Groß geworden in einer Musikerfamilie, die sich zur seltenen Ethnie der Parsen zählt, trat sein musikalisches Talent schon in sehr jungen Jahren zutage. Mit 16 dirigierte Mehta schon das Orchester seines Vaters in Bombay. Für sein Studium verließ der Inder seine Heimat und ging nach Wien, wo er außer Dirigieren auch Klavier, Komposition und Kontrabass studierte. Engagements bei zahlreichen Spitzenorchestern in sehr jungen Jahren folgten, besonders lange hielt Mehta dem Israel Philharmonic Orchestra die Treue, das er vier Jahrzehnte lang formte. Am 29. April 2026 wird der auch für seine humanitären Engagements und politischen Botschaften geschätzte Dirigent 90 Jahre alt. Kirsten Liese mit einem Porträt.
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Hier dreht sich alles um Klassik: im Treffpunkt Klassik von SWR2 sprechen wir mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-treffpunkt-klassik/8758432/
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Folge vom 29.04.2026Ein Dirigent für Völkerverständigung: Zubin Mehta wird 90
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Folge vom 28.04.2026Alexander Glasunow: StreichquartetteDer russische Komponist Alexander Glasunow ist vielen Musikfreunden zumindest als Name geläufig. Manche dürften noch sein Violinkonzert oder einzelne kleinere Stücke kennen. Aber sonst? Musikgeschichtlich ist Glasunow ein bisschen im Generationenloch gelandet, zwischen den älteren Tschaikowsky, Mussorgsky oder Rimsky-Korsakow einerseits und den jüngeren Strawinsky, Prokofjew, Schostakowitsch andererseits. Große Glasunow-Gelegenheit bietet jetzt eine neue, mehrteilige Einspielung von Glasunows Streichquartetten. Den ersten Teil hat sich Albrecht Selge angehört.
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Folge vom 27.04.2026Gerd Nachbauer zum 50. Jubiläum der Schubertiade Schwarzenberg & HohenemsDie Schubertiade im österreichischen Schwarzenberg und Hohenems feiert in diesem Jahr sein 50. Jubiläum. Gefeiert wird das mit einem Festival vom 29. April bis zum 3. Mai. Mitgründer und seit 1981 künstlerischer Leiter der Schubertiade Gerd Nachbauer erzählt im SWR Kultur Musikgespräch, auf welche Highlights die Schubertiade zurückblicken kann, warum vom reinen Schubert-Programm abgewichen wurde und welche Schubert-Stücke noch auf den dortigen Bühnen fehlen.
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Folge vom 23.04.2026Projektensemble "Mittendrin" bei den Schwetzinger SWR-FestspielenAuch 2026 wird das Schwetzinger Schloss und sein Schlossgarten bei den SWR-Festspielen wieder mit hochkarätigen Klassik-Konzerten bespielt und gleichzeitig ist es den Festivalmachern wichtig, sich auch für ein neues und jüngeres Publikum zu öffnen. Deshalb gibt es viele Formate, bei denen es um Musikvermittlung geht und darum, Neugier zu wecken. Zum Beispiel beim Mittendrin-Projekt-Ensemble, ein Bürgerensemble, das sich unter der Leitung von Residenzkünstlerin Dorothee Oberlinger ein ziemlich ungewöhnliches Stück vorgenommen hat. Martina Senghas hat mit einigen der Musikerinnen und Musiker gesprochen.