Im Gedankenexperiment der Serie «Was wäre, wenn …?» wagt der «Treffpunkt» eine radikale Frage: Wie sähe unsere Welt aus, wenn der Mensch keine psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Drogen oder Nikotin konsumieren würde? Was wären die Folgen für Gesellschaft, Kultur und Gesundheit?
Im «Treffpunkt» geht's um die Frage, wie unser Gehirn ohne externe Stimulanzien funktionieren würde und welche Auswirkungen dies auf Kognition, Emotionen und Verhalten hätte. Welche Rolle spielten dann Suchtmechanismen und was wäre der natürliche Umgang mit Stress, Trauer oder der Suche nach Glück? Wie würden sich gesellschaftliche Rituale, Feste, künstlerische Ausdrucksformen oder einfach der Feierabend gestalten?
Zu Gast sind Prof. Boris Quednow, führender Neurowissenschaftler und Suchtforscher an der Universität Zürich, der die wissenschaftlichen und medizinischen Dimensionen beleuchtet, und Jean-Martin Büttner, renommierter Journalist und Autor, der mit seiner feinsinnigen Beobachtungsgabe philosophische, kulturelle und gesellschaftliche Aspekte einbringt.
Ein Gedankenaustausch über Sucht, Verzicht, die Potenziale und Fallstricke menschlicher Natur und die Frage, was uns wirklich glücklich macht in einer Welt ohne den gewohnten Rausch.
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Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift. Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen. Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.
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Folge vom 22.06.2026Was wäre, wenn wir nie Substanzen konsumieren würden?
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Folge vom 19.06.2026Klein-Seilbahnen zwischen Kulturgut und ÜberlebenskampfSeilbahnen prägen die Bergregionen in der Schweiz. Und insbesondere die Innerschweiz verfügt über die weltweit grösste Dichte an Kleinseilbahnen, die neben landwirtschaftlichen Geräten auch 2 bis 8 Personen transportieren. Doch jede zweite Kleinseilbahn in der Schweiz hat finanzielle Probleme. Nun haben sich die Kantone Nidwalden, Obwalden und Uri zusammengeschlossen, um ihre Kleinseilbahnen zu erhalten. In der Sendung Treffpunkt schauen wir auf die getroffenen Massnahmen, gehen mit SRF-Outdoor-Reporter Marcel Hähni auf eine Seilbahn-Wanderung und geben einen Einblick in die Geschichte der Kleinseilbahnen, als diese in den Anfängen noch mit Wasser betrieben wurden.
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Folge vom 17.06.2026Flüchtlingshilfe im Wandel der ZeitVor 90 Jahren wurde die Schweizerische Flüchtlingshilfe gegründet. Damals war Europa der zentrale Kriegsschauplatz und damit der Hauptschwerpunkt der globalen Flüchtlingsfrage. Heute umspannen die Flüchtlingsströme den ganzen Globus. Heute sind Flucht und Vertreibung ein globales Phänomen, das alle Kontinente betrifft. Noch nie gab es so viele Konflikte gleichzeitig und entsprechend gross sind die Flüchtlingszahlen. Laut der UNO- Flüchtlingsorganisation UNHCR sind aktuell rund 117,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Der grösste Teil davon bleibt innerhalb des eigenen Landes, während etwa 36,4 Millionen Menschen über Grenzen hinweg Schutz suchen. Die Herausforderungen für Hilfsorganisationen sind komplexer denn je. Seit 90 Jahren setzt sich die Schweizerische Flüchtlingshilfe für Geflüchtete ein und vereint heute mehrere Organisationen, die im Flüchtlingsbereich tätig sind. Direktorin Miriam Behrens erklärt im Treffpunkt, wie sich die Arbeit verändert hat und wo sie heute an Grenzen stösst.
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Folge vom 16.06.2026«Wie das Internet in die Schweiz kam»Es ist der 20. Mai 1987. Während Gorbatschow Reformen ankündigt und der Kalte Krieg anhält, stehen in Schweizer Wohnzimmern Röhrenfernseher und vielleicht schon der erste Personal Computer auf dem Schreibtisch. Aber kaum jemand weiss zu dieser Zeit, was das Internet ist. Doch am 20. Mai wird eine E-Mail verschickt, die das Internet in die Schweiz bringt und vieles verändert. Absender sind ETH-Professor Bernhard Plattner und sein Assistent Hannes Lubich. Empfänger ist Jon Postel in den USA. Sie beantragen die Länderdomain «.ch». Denn bislang gibt es die Schweiz im Internet noch nicht als eigene Adresse. Mit dieser Anfrage beginnt das Land, im Netz endlich Fuss zu fassen. Jürg Tschirren von der Digital-Redaktion hat sich im neuen dreiteiligen SRF-Podcast «Geschichte» mit den Anfängen des Internets in der Schweiz beschäftigt. Im Treffpunkt erzählt er über die Anfänge. Von den ersten Versuchen, ein nationales Netz aufzubauen, bis hin zur heutigen Bedeutung und den Gefahren des Internets.