Der Gärtner ist es nach einer neuen Studie des Schweizer Theologen Beat Föllmi nicht. Es ist oft ein gläubiger Mensch oder ein Mönch. Die Kirche bekommt in deutschen Vorabendkrimis ihr Fett weg. In der Sendung «Treffpunkt» fragen wir warum das so ist und warum Religion und Krimi sehr gut passt.
Beat Föllmi hat sich 900 Vorabendkrimis wie "Morden im Norden" oder "Hubert ohne Staller" im deutschen Fernsehen angesehen, um herauszufinden, wie die Kirche, wie Pfarrer, Mönche, Nonnen und Gläubige in diesen Krimis dargestellt werden. Und er kam zum Schluss, dass gerade gläubige Menschen oft als Mörder daherkommen, dass Klöster Orte des Übels sind und der Dorfpfarrer zwar ein lieber, aber auch etwas rückständiger Zeitgenosse ist.
In der Sendung «Treffpunkt» fragen wir auch, wie es in der Schweizer Krimiliteratur mit dem Motiv Kirche aussieht und eine christkatholische Diakonin und Literaturwissenschafterin erklärt, wieso Kirche und Krimi ein durchaus gutes Paar abgeben.
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Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift. Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen. Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.
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Folge vom 29.12.2025Der Mörder ist immer der...?
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Folge vom 24.12.2025«2x Weihnachten» Päckli für die ÄrmstenZum 29. Mal startet das Rote Kreuz zusammen mit der SRG, der Schweizerischen Post und Coop die Aktion «2x Weihnachten» Sie können mit einem Päckli mit lang haltbaren Lebensmitteln und Hygieneprodukten den Ärmsten in der Schweiz helfen. Aber nicht nur Privatpersonen profitieren von der Aktion. Auch Institutionen werden berücksichtigt. In der Sendung «Treffpunkt» hören wir von der Franziskanischen Gassenarbeit Zürich, die neben betreutem Wohnen auch ein Gassenlokal anbietet, das von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr geöffnet ist. Und wir bekommen Einblick in die Arbeit beim Tragwerk Luzern (vormals Paradiesgässli). Die Organisation kümmert sich ebenfalls um randständige Personen und um Familien mit Suchtproblemen.
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Folge vom 23.12.2025Der kulinarische Gruss aus der FesttagskücheEin kleiner, kostenloser Gruss aus der Küche. Auch daheim ein mundgerechter Auftakt, der den Gaumen weckt, Neugier schürt und zeigt, wie kreativ Gastgeber sein können. Das Amuse-Bouche ist ein stimmungsvoller Einstieg ins gemeinsame Festtagsmenu. Wenn wir in den nächsten Tagen unsere Liebsten und Familie einladen, dann wollen wir uns von der allerbesten Seite zeigen. Vielleicht mit einem «Gruss aus der Küche», so wie wir es manchmal aus dem Restaurant und Hotel kennen. Woher kommt der «Gruss aus der Küche»? Und was für Ideen gibt es für unsere Hörerinnen, ihre Familie auch mal mit einem «Gruss aus der Festtagsküche» zu überraschen. Der «Treffpunkt» hat Antworten auf all diese Fragen.
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Folge vom 22.12.2025Die Lücke in der WeihnachtsgeschichteDie Geschichte von Maria, Josef und dem neugeborenen Jesus ist kulturell fest verankert, lässt jedoch vieles offen. Schwangerschaft und Geburt bleiben in der Bibel unerwähnt – genau hier setzen alternative Weihnachtserzählungen an. Die Geschichte von Maria, Joseph und dem neugeborenen Jesus ist kulturell tief verankert – und zugleich voller Leerstellen. Weder Schwangerschaft noch Geburt werden in der Bibel ausgeführt, das Körperliche bleibt ausgeblendet. Alternative Weihnachtserzählungen setzen genau hier an: Sie erzählen von Geburtswehen, Unsicherheit und existenziellen Erfahrungen, von politischen Spannungen und verletzlichen Körpern. Im Zentrum steht ein neuer Zugang zur Weihnachtsgeschichte, der nah am Bibeltext bleibt und ihn aus feministischer Perspektive weiterdenkt – überraschend aktuell. So rückt Weihnachten als Erzählung von Anfang und Verletzlichkeit neu ins Zentrum, jenseits von Verklärung und Klischees.