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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 20.08.2024#230 SPEZIAL: Ihre Fragen an den GeneralIn dieser Folge beantwortet Ex-Nato-General Erhard Bühler die Fragen von Hörerinnen und Hörern. Kann man die materiellen Verluste für Russland ungefähr in einem Geldbetrag beziffern? Warum scheut sich der Westen so sehr, Waffen ohne Auflage an die Ukraine zu geben? Ein Hörer fragt sich, ob die Fahrzeuge untersucht werden, die vom Gegner erbeutet werden. Und wie wertvoll sind die daraus gewonnenen Erkenntnisse für die jeweiligen Staaten? Wie ist die russische Offiziersausbildung einzuschätzen? Woher kommen nun schon über Monate in den russischen Offensiven die offenbar vielen fest entschlossenen Kämpfer in der Truppe? Und: Wenn in der Ukraine ein Referendum über den Krieg abgehalten werden sollte, warum mache man nicht auch gleich Präsidentschaftswahlen? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 27. August 2024 geplant.
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Folge vom 13.08.2024#229 KurskMit ihrem Vorstoß in Kursk haben die Ukrainer die Russen überrascht. Die Ukrainer kontrollieren in der russischen Region inzwischen offenbar rund 1.000 Quadratkilometer. Zum Vergleich: Die Russen haben in der ersten Hälfte des Jahres in der Ukraine bisher 560 Quadratkilometer erobert. In dieser Folge erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler, warum die Ukrainer mit dem Angriff ein hohes Risiko eingehen. Dennoch hätten sie dieses Vorgehen gewählt, weil der Westen weiterhin zu zögerlich sei. Bühler beschreibt die möglichen Ziele der Operation. Und er führt aus, warum die USA und Deutschland über den Angriff vorab wahrscheinlich nicht informiert gewesen sind. Host Tim Deisinger konfrontiert Bühler auch mit aktuellen Aussagen vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Dieser hatte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt: "Wir können nicht länger Mittel für Waffen an die Ukraine in die Hand nehmen, damit diese Waffen aufgebraucht werden und nichts bringen." Bühler widerspricht deutlich. Weiterhin haben Deisinger und Bühler einen Gast in dieser Folge, den Oberbürgermeister von Ravensburg, Daniel Rapp. Er war mit einer Delegation in der Ukraine, um Hilfsgüter zu überbringen. Dabei traf er viele Menschen, die im Krieg Angehörige verloren haben. Die Delegation habe das Gefühl gehabt, als käme man von einer mehrtägigen Beerdigung zurück. Der Oberbürgermeister schildert aber auch, dass für viele Ukrainer Gebietsabtretungen an Russland keine Option seien. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20. August 2024 geplant.
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Folge vom 06.08.2024#228 Ukraine bekommt nur "amputierte" F-16In der Ukraine sind die ersten F-16-Kampfjets angekommen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, warum die Maschinen der Ukraine kaum helfen dürften – und warum der Westen daran schuld ist. Außerdem erklärt er das Luftverteidigungssystem Skynex von Rheinmetall, das die Ukrainer jetzt einsetzen. Wie arbeitet das System? Und welche Bereiche will die Ukraine damit schützen? Sehr ausführlich sprechen Host Tim Deisinger und Bühler über die aktuelle Lage. Russische Erfolge werden unter anderem bei der Stadt Torezk gemeldet, die rund 50 Kilometer von Donezk entfernt liegt. Die Stadt komplett einzunehmen, wird für die Russen laut Bühler aber "schwierig". Er erklärt warum – und welche Orte die Russen als nächstes im Visier haben könnten. Außerdem berichtet er von einem ukrainischen Vorstoß in der Region Kursk. Daneben beantworten wir im Podcast Fragen von Hörerinnen und Hörern: Wie sicher sind Journalisten, die noch aus Russland berichten? Bringt sich China gegen Europa und die Nato in Stellung? Was machen Nordkoreaner im Einsatzgebiet der Ukraine? Warum steigt das Durchschnittsalter der ukrainischen Infanteristen? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Ausgabe ist für den 13. August 2024 geplant.
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Folge vom 30.07.2024#227 Was die jüngsten russischen Erfolge wirklich wert sindErst am Wochenende hat Russland wieder die Eroberung eines ukrainisches Dorfes vermeldet. Ex-Nato-General Erhard Bühler mahnt, die russischen Geländegewinne in den richtigen Maßstab zu setzen. Der Westen dürfe sich nicht von Meldungen darüber, dass noch ein Dorf und noch ein Dorf eingenommen seien, beeindrucken lassen. Bühler erklärt an zwei Brennpunkten der vergangenen Monate, dass die Russen nur wenige Kilometer vorangekommen seien. Er zieht außerdem eine Bilanz der russischen Offensiven, die zeigt, dass zwischen Januar und Juni 2024 nur ein minimaler Geländegewinn in der gesamten Ukraine erfolgte. Im weiteren Gespräch zum aktuellen Kriegsgeschehen mit Host Tim Deisinger blickt Bühler unter anderem noch auf die Operationen im Hinterland und schätzt die Chancen der Ukraine ein, die Offensive Russlands zu stoppen. Weiteres Thema ist die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen und Marschflugkörpern ab 2026 in Deutschland. Bühler beantwortet dazu mehrere Hörerfragen. Er erklärt unter anderem, um welche Waffensysteme es konkret geht. Könnten die Marschflugkörper auf nukleare Sprengköpfe umgerüstet werden? Besteht die Gefahr eines neues Wettrüstens und warum soll in Deutschland stationiert werden? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 6. August 2024 geplant.