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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 07.06.2024#218 Wo Kujat recht hat. Und wo nicht.Ex-Nato-General Harald Kujat behauptet, die Ukraine könne ihre strategischen Ziele nicht mehr erreichen. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler sieht das anders und wirft Kujat in dieser Folge eine "selektive Auswahl der Fakten" vor. Bühler zählt auf, welche Fortschritte die Ukraine in den letzten Wochen erzielt habe. Sie habe dafür gesorgt, dass die Krim für die Russen als sicherer Hafen verloren sei. Außerdem sei es für die Russen schwerer geworden, geeignete Nachschub-Routen zu finden. Weiterhin sei die Ukraine bei den Drohnen überlegen. Host Tim Deisinger fragt aber auch nach Gemeinsamkeiten zwischen Kujat und Bühler. Auch die gibt es. So sieht Bühler die Angriffe auf einige der russischen Radarsysteme ebenfalls kritisch. Außerdem spricht sich Bühler dagegen aus, dass der Westen ukrainische Soldaten innerhalb der Ukraine ausbildet. Völlig abwegig findet er dagegen die Behauptung, dass ukrainische Drohnen den russischen Nuklearwaffen gefährlich werden könnten. Dafür liefert er auch eine ausführliche Begründung. Bühler spricht außerdem von einem "ungeheuerlichen Vorwurf", wenn man der Ukraine unterstelle, sie würde die USA in den Krieg hineinziehen wollen. Natürlich sprechen Deisinger und Bühler auch über die aktuelle Lage. Laut Bühler macht es sich bereits bemerkbar, dass die Ukraine westliche Waffen jetzt auch gegen die russische Oblast Kursk einsetzen könne. Der Beschuss von Charkiw durch Raketen sei zurückgegangen, genau wie die Bombardierung mit Gleitbomben. Ein weiteres Thema in dieser Folge ist eine Forderung der "noch" Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie befürwortet die Aktivierung von 900.000 Reservisten in der Bundesrepublik. Was würde das in der Praxis bedeuten? Ist diese Zahl realistisch? Link zum Video mit Ex-Nato-General Harald Kujat, über das wir im Podcast sprechen: https://weltwoche.ch/daily/nato-general-a-d-harald-kujat-ich-befuerchte-der-ukraine-krieg-koennte-zur-urkatastrophe-des-21-jahrhunderts-werden/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 05.06.2024#217 Hoffnungslose Lage für die Ukraine?Die Russen haben kleinere Geländegewinne erzielt bei Bachmut und Awdijiwka. Der Angriff aus der Region Belgorod auf die ukrainische Region Charkiw scheint dagegen von der Ukraine zum Stehen gebracht worden zu sein. Die Intensität der russischen Luftangriffe hat etwas nachgelassen. Die Schäden bei der ukrainischen Energieinfrastruktur sind nach wie vor hoch, die Lage bei der Stromversorgung entsprechend kritisch. Die Ukraine greift ihrerseits Ziele in Russland an, unter anderem in den Regionen Kursk und Belgorod. Ex-Nato-General Erhard Bühler übt daran in Teilen Kritik. Außerdem nimmt er ausführlich zu Hörerfragen und Experteneinschätzungen Stellung, die pessimistisch auf die Lage der Ukraine schauen. Link zum Video mit Oberst Reisner, über das wir im Podcast sprechen: https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=XnZ5WsQTE88 Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 31.05.2024#216 Deutsche Waffen gegen Ziele in Russland erlaubtKurswechsel in der deutschen Ukraine-Politik: Die Ukraine darf von Deutschland gelieferte Waffen jetzt auch gegen militärische Ziele in Russland abfeuern. Zuvor hatten die USA eine ähnliche Ankündigung gemacht. Ex-Nato-General Erhard Bühler zeichnet die Entwicklungen zu dem Thema in den vergangenen Tagen nochmal nach. Er erklärt, warum er sich eine solche Entscheidung erhofft hat. Mit Host Christian Erll spricht Bühler außerdem über das Treffen der Nato-Außenminister in Prag. Und es geht auch nochmal um mögliche Ausbildungstruppen in der Ukraine. Zur aktuellen militärische Lage: Bühler geht unter anderem auf die Landoperationen ein. Die Russen erzielten an allen Frontabschnitten kleine Geländegewinne. Schwerpunkt der Angriffe liege nach wie vor im Donbass. Außerdem thematisiert er eine mögliche Offensive bei Sumy. Weiteres Thema ist die Wehrpflicht. Bühler und Erll sprechen zunächst über die Situation vor einigen Jahren in Schweden. 2016 war die Wehrpflicht im neuesten Nato-Mitglied wiedereingeführt worden. Sie schauen aber auch nach Deutschland und auf die Haltung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zu dem Thema. Und es geht um den Bundeshaushalt für 2025. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 28.05.2024#215 Westliche Waffen gegen Ziele in Russland?Die Ukraine darf bisher mit westlichen Waffen keine Ziele im russischen Kernland angreifen. Die Nato fordert, dass das entsprechende Verbot aufgehoben wird. Im Podcast erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler, warum er die gleiche Meinung vertritt. Das Verbot habe zu Beginn des Krieges seine Berechtigung gehabt. Mit den Angriffen der russischen Armee über die russisch-ukrainische Grenze auf die Region Charkiw habe sich die aber Lage geändert. Russland greife hier nicht aus besetztem ukrainischen Gebiet heraus an, sondern aus seinem Kernland. "Es wäre wirklich unmenschlich und geradezu zynisch, den Ukrainern zu verbieten, eine Raketenstellung, die 20 Kilometer hinter der Grenze in Russland liegt, zu bekämpfen", so Bühler dazu. Von solchen Stellungen gehe Tag für Tag tödliche Gewalt für die Ukraine aus. Das Verbot für die Ukraine müsse zumindest aufgeweicht werden. Bühler erklärt im Detail, wie das aussehen könnte. Zur aktuellen militärischen Lage: Die russische Armee greift weiter vielerorts an, jedoch mit gemischtem Erfolg. In der Region Charkiw sei der russische Vormarsch seit einigen Tagen zum Stehen gekommen, so Bühler. Im Raum Awdijiwka/Bachmut gebe es kleinere Vorstöße, ebenso in der Südukraine Und: Will Russland seine Grenzen in der Ostsee neu ziehen? Ein Gesetzentwurf des russischen Verteidigungsministeriums hat für Diskussionen gesorgt und entsprechende Sorgen genährt. Was könnte der Hintergrund sein? Und wie funktionieren Landesgrenzen auf See überhaupt? Das erklärt Bühler im Detail. Weitere Themen: Russische Luftangriffe auf zivile Ziele in der Ukraine + Greifen die Russen bald auch bei Sumy an? + Ukrainische Angriffe auf russisches Frühwarn-Radar + Was ist vom jüngsten Verhandlungsangebot von Russlands Präsident Putin zu halten? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.