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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 25.06.2024#222 Neue russische AngriffsschwerpunkteDie Russen greifen weiter an im Donbass. Immer wieder erzielt die Armee kleinere Geländegewinne. Bei Charkiw, wo die russische Armee vor einigen Wochen die russisch-ukrainische Grenze überschritten hat, kann dagegen die Ukraine kleinere Erfolge vorweisen. Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht einen direkten Zusammenhang dazu, dass die Ukraine dort inzwischen mit westlichen Waffensystemen militärische Ziele auf russischem Staatsgebiet angreifen darf. Aber es gibt auch andere Gründe für die ukrainischen Erfolge. In dieser Region hat Russland außerdem eine neue Gleitbombe eingesetzt. Neue Entwicklungen gibt es auch an anderen Frontabschnitten. Die Russen setzen neue Angriffsschwerpunkte. Außerdem geht der Blick noch einmal nach Litauen, wo die Bundeswehr eine ganze Brigade stationieren will. Als Gast im Podcast ist dabei: Oberst André Hastenrath, Chef des Vorauskommandos der künftigen Brigade. 21 Soldaten und fünf zivile Mitarbeiter sind bereits vor Ort. Hastenrath erzählt, wie sie die Vorarbeit für die Stationierung leisten und was alles dazu gehört. Er spricht von einer reizvollen Aufgabe. Es gehe darum, dafür zu sorgen, dass die Menschen in Litauen auch weiter in Freiheit leben könnten. Und er erklärt, warum er glaubt, dass sich genügend Soldaten für den Einsatz in Litauen melden werden. Weitere Themen: Ukrainische Angriffe auf der Krim – amerikanische Hilfe? + Die Zukunft der Nato im Falle einer erneuten Präsidentschaft von Donald Trump + Wie viele Waffenlieferungen braucht die Ukraine? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 21.06.2024#221 Die Litauen-Brigade der BundeswehrDie Bundeswehr baut derzeit ihre Brigade im Rahmen der Nato-Präsenz in Litauen auf. Bis 2027 sollen 5.000 deutsche Soldaten dauerhaft dort stationiert werden. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, die Brigade müsse das Beste sein, was die Bundeswehr zu bieten habe. Ihr Auftrag sei die glaubwürdige Abschreckung und die funktioniere nur, wenn Qualität und Quantität entsprechend seien. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger erklärt Bühler, wie der aktuelle Stand ist, was noch getan werden muss und wer der Brigade angehören wird. Und er erläutert, warum die Brigade dafür sorgen werde, dass die Mangelwirtschaft bei der Bundeswehr so schnell nicht ende. Weiteres Thema: Wie könnte ein neuer Wehrdienst aussehen? Bühler erklärt drei mögliche Modelle und schätzt ein, ob der von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) gemachte Vorschlag funktionieren kann. Er sieht vor, dass alle wehrfähigen Männer und Frauen einen Fragebogen zu deren Haltung zur Bundeswehr zugesandt bekommen. Die angeschriebenen Männer müssten diesen Fragebogen verbindlich beantworten. Außerdem beantwortet der frühere Nato-General noch Hörerfragen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 19.06.2024#220 Kann man das Kriegsende berechnen?Wie lange hält Russland den Krieg gegen die Ukraine noch durch? Es gibt verschiedene Berechnungen, wann Russland die Panzer ausgehen, unter anderem vom Militärökonom Marcus Keupp. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagte, er sei bei solchen Angaben skeptisch. Außerdem erklärt er eine Berechnung, die davon ausgeht, dass im Jahr 2026 Russlands Reserve an Altpanzern aufgebraucht sein wird. Voraussetzung seien gleichbleibend höhere Verluste auf russischer Seite. Host Tim Deisinger und Bühler schauen außerdem auf die Friedenskonferenz in der Schweiz am vergangenen Wochenende. Bühler kritisiert, dass das Treffen bereits vorab als Luftnummer bezeichnet worden sei. Das werde den Anstrengungen der Schweiz nicht gerecht. Der Inhalt der Konferenz sei von Anfang an klar gewesen. Außerdem geht es im Podcast um die aktuelle militärische Lage und Putins „Friedensangebot“ vom vergangenen Freitag. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 13.06.2024#219 Im Hinterland der Russen – Luftoperationen der UkrainerDie Ukraine hat in den vergangenen Tagen mehrere erfolgreiche Luftschläge gegen Russland vermeldet. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, wichtiger als die Einzelziele sei die Wirkung der Luftschläge insgesamt auch mit Blick auf die Freigabe westlicher Waffen. Wirkt diese Freigabe bereits? Ja, sagt Bühler, aber nicht so wie sie könnte. Unter anderem habe US-Präsident Joe Biden die Freigabe nicht für alle gelieferten US-Waffen erteilt. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger geht Bühler neben den ukrainischen und russischen Luftangriffen auch ausführlich auf das aktuelle Kriegsgeschehen am Boden ein. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat der Ukraine ein weiteres Patriotsystem zugesagt. Ist das für die Bundeswehr verkraftbar, und wie viele dieser Systeme bleiben ihr noch? Es geht außerdem um die Ankündigung Frankreichs, der Ukraine Kampfjets vom Typ Mirage 2000 zu schicken und sofort mit der Ausbildung der ukrainischen Soldaten zu beginnen. Bühler erklärt, warum er das langfristig für einen guten Schritt hält. Weiteres Thema ist noch der Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj diese Woche in Berlin. Abgeordnete der AfD und des BSW boykottierten die Rede Selenskyjs im Bundestag. Bühler nennt das respektlos. Sie müssten dem ukrainischen Präsidenten keinen Beifall klatschen, aber man müsse zuhören, um die Argumente des anderen zu verstehen. Hörerfragen: Warum leistet sich die EU 27 Verteidigungsministerien mitsamt Haushaltsposten? + Gibt es für die Ostsee im Falle eines Kriegs zwischen einigen der Anrainerstaaten ein Abkommen, welches die Einfahrt durch die dänische Südsee oder den Nord-Ostsee-Kanal einschränkt? + Sind andere Länder wegen Sicherheitsgarantien aus 1990er Jahren verpflichtet, der Ukraine jetzt beizustehen und gegen Russland zurückzuschlagen? + Was macht ein hochrangiger Militär, wenn die Politik sich in eine verteidigungspolitische Richtung bewegt, die er aus Gewissensgründen nicht mittragen kann? + Warum besitzt die Bundeswehr keine Feld-Artillerie mehr? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Podcast-Hörtipp: Sahra Wagenknecht - der Podcasthttps://1.ard.de/wagenknecht-mdr-podcast