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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 03.08.2022#41 Heizt der Ukraine-Krieg den Kosovo-Konflikt neu an?Deutschland hat Panzerhaubitzen an die Ukraine geliefert. Nun scheint es Probleme damit zu geben. Im Podcast erklärt Ex-Nato-General Bühler, wie es dazu kommen konnte. Er vermutet eine unsachgemäße Bedienung der Waffen. Außerdem geht es um die militärische Lage an den drei wichtigen Fronten in der Ukraine. An zweien ist die russische Armee in der Defensive. Im Donbass erzielt sie jedoch noch kleinere Geländegewinne. Wir besprechen außerdem Äußerungen von Russlands Präsident Putin. Sein Land wolle keinen Atomkrieg. Das sind andere Töne als zuletzt. Ist die "nukleare Option" im Ukraine-Krieg vom Tisch? Und wir machen einen geografischen Sprung von der Ukraine auf den Balkan. Dort gibt es neue Spannungen an der Grenze zwischen Serbien und dem Kosovo. Auch wenn es nicht so scheint auf den ersten Blick, der Ukraine-Krieg könnte durchaus im Zusammenhang mit dieser Entwicklung stehen. Wenn Sie Fragen an den Ex-General haben, schreiben Sie an: general@mdraktuell.de oder rufen Sie an: 0800 637 37 37 Und ein weiterer Podcast-Tipp zum Ukraine-Krieg: Putins Krieg
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Folge vom 29.07.2022#40 Das große Ganze im Ukraine-KriegIn dieser Folge wird die aktuelle Lage z.B. rund um Cherson nur kurz gestreift. Es geht um eine grundsätzliche Sicht auf den Krieg. Zu Gast bei Tim Deisinger und Ex-General Bühler ist der derzeit einzige Professor für Militärgeschichte in Deutschland, Sönke Neitzel. Er ist Historiker mit dem Schwerpunkt Militärgeschichte und Autor mehrerer erfolgreicher Sachbücher. Die beiden Experten sprechen über Erfolge und Misserfolge, Stärken und Schwächen der russischen und der ukrainischen Armee. Sie beleuchten Frontverläufe, vorhandene und benötigte Waffen. Vor allem geht es aber um so grundsätzliche Fragen, was fünf Monate Krieg in Europa bedeuten, was er mit Deutschland macht, welche Parallelen es zur Geschichte gibt, wie die deutsche Politik handelt und kommuniziert. Es geht auch darum, ob das deutsche Engagement in der NATO reicht und natürlich darum, wie dieser Krieg beendet werden kann und was dann kommt. Wenn Sie Fragen an den Ex-General haben, schreiben Sie an: general@mdraktuell.de oder rufen Sie an: 0800 637 37 37
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Folge vom 27.07.2022#39 Polnische Kritik an Panzer-Ringtausch völlig haltlosEx-General Bühler beantwortet die Frage, welche Chancen die westlichen Waffensysteme der ukrainischen Armee eröffnen. Besonders Cherson im Süden scheint ein strategisches Ziel zu sein. Die Konfliktparteien haben sich auf Getreideexporte geeinigt, kurz darauf beschießt die russische Armee ein Ziel im Hafen von Odessa. War das ein Versehen oder doch Absicht? Der Militär-Experte sieht russisches Kalkül dahinter, man will eskalieren und dann wieder deeskalieren. Der ukrainische Präsident Selenskyj hat einen wichtigen Befehlshaber der Streitkräfte in der Ost-Ukraine abberufen. Nach Ansicht von Bühler muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass der General grobe Fehler gemacht hat. Aus Polen waren zuletzt harsche Worte in Richtung Deutschland zu hören. Die Regierung in Warschau wirft der Bundesrepublik vor, Zusagen bei Panzerlieferungen nicht einzuhalten. Bühler hält das für nicht gerechtfertigt und begründet, warum die polnische Armee relativ gut ausgerüstet ist. Wir beantworten auch wieder Hörerfragen, zum Beispiel ob der Kreml ein legitimes militärisches Ziel sein könnte. Wenn auch Sie Fragen haben, schreiben Sie an: general@mdraktuell.de oder rufen Sie an: 0800 637 37 37
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Folge vom 20.07.2022#38 Die Schwierigkeit des MehrfrontenkriegsEx-General Bühler sieht derzeit keine ukrainische Großoffensive bei Cherson – zumindest nicht auf der operativen und strategischen Ebene. Es habe aber auch keine schnelle Fortsetzung des russischen Vormarschs mit Bodentruppen im Donbass gegeben. – Die russische Armee im Dilemma: Sie muss sich auf den Donbass konzentrieren und auf der anderen Seite muss sie im Norden die Versorgungslinie bei Charkiw und die Landzugänge zur Krim verteidigen. Das bindet laut Bühler wesentliche Kräfte. – Kampf um die Krim: Die Schwarzmeerflotte bedroht nach wie vor die Ukraine. Ein Angriff auf sie ist Bühler zufolge ein legitimes militärisches Ziel. Er glaube aber nicht, dass die Ukraine jetzt die Krim zurückerobern werde. Die ukrainische Armee habe derzeit andere Herausforderungen. – Ist jetzt die Zeit für Verhandlungen? Für die ukrainische Bevölkerung gibt es laut dem General nur die Wahl zwischen Diktatfrieden und Fortführung des Abwehrkampfes. Die politische Führung und das Volk seien Umfragen zufolge für die Fortführung. Den Konflikt einzufrieren, kann sich Bühler auch nicht vorstellen. – Hörerfragen: Welche Rolle spielt die Aufklärung über Satelliten für die Ukraine? Was machen die Kommandostände in Kramatorsk? Spielen Wallmeister, die Sperren anlegen, eine Rolle? Werden Soldaten in humanitären Völkerrecht ausgebildet? Und werden ukrainische Waffen weiterverkauft? Wenn Sie Fragen an Ex-General Erhard Bühler haben: Mail an General@mdraktuell.de oder per Telefon unter 0800 6 373737