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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

377 Folgen
  • Folge vom 04.10.2022
    #57 Was steckt hinter Putins „Atom-Zug“?
    Mit der Rückeroberung von Lyman vermeldet die Ukraine einen weiteren großen militärischen Erfolg. Für Ex-General Erhard Bühler ist das nicht nur strategisch und operativ wichtig, sondern auch in politischer und psychologischer Hinsicht ausgerechnet am Wochenende nach der Annexion ukrainischer Gebiete. Außerdem erklärt er weitere Fortschritte der ukrainischen Armee im Raum Charkiw im Norden und am Dnepr im Süden. Zur Gesamtlage gehöre aber auch, dass Russland im Süden des Donbass alles daran setze, die Stadt Bachmut zu erobern. Zweites großes Thema sind die Berichte über den "Atom-Zug", der Richtung Westen rollen soll. Bühler erklärt, dass es sehr wenige Fakten und viele Spekulationen gibt. Nach seinen Informationen gehört der Eisenbahntransport zu einer Hauptverwaltung des russischen Verteidigungsministeriums, die für Atomwaffen und deren Trägersystme verantwortlich ist. Es könnte drei Gründe geben: Truppenteile folgen einem üblichen Übungsrhythmus, oder sie müssen Material für die kämpfenden Truppen abgeben. Aber es könne auch sein, dass der "Atom-Zug" Teil des Gesamt-Narrativs ist: "Achtung, wir meinen es ernst, das ist kein Bluff." Gerade von solchen Ereignissen und Aufnahmen dürfe man sich nicht einschüchtern lassen. Es könnten eben ganz banale Gründe dahinterstecken. Des Weiteren sprechen Tim Deisinger und Erhard Bühler auch über eine Beitrittsperspektive der Ukraine zur Nato, nachdem Kiew den Antrag gestellt hat. Für den Ex-General steht ein NATO-Beitritt derzeit überhaupt nicht im Fokus. Daran habe sich nichts geändert. Irgendwann könne das in irgendeiner Friedensverhandlung aber mal eine Rolle spielen. In den Hörerfragen geht es darum, wie die NATO auf einen Atomwaffeneinsatz reagieren würde und was es Russland bringt, bei der Mobilmachung Kriegsunwillige in die Armee zu zwingen. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 30.09.2022
    #56 Annexionen bringen Russland militärisch nichts
    Trotz internationaler Kritik hat Russlands Präsident Putin in besetzten ukrainischen Gebieten über einen Beitritt zu Russland abstimmen lassen. Heute nun machte er die Annexionen offiziell. Erreicht der Krieg damit eine neue Stufe der Eskalation? Ex-General Bühler bezweifelt das. Es sieht darin eher einen Versuch, den Westen einzuschüchtern. Für Russland ändere sich militärisch kaum etwas. Auch die Ukraine werde ihr militärisches Vorgehen fortsetzen. Außerdem erklärt der Ex-General, warum die eingezogenen Soldaten die russische Armee nicht wesentlich stärken werden. Und es geht um den Nordstream-Angriff. Bühler spricht über die bisher gesicherten Erkenntnisse. Er erläuert, warum es absurd sei, die USA oder Ukraine dafür verantwortlich zu machen. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 23.09.2022
    #55 Was die Mobilmachung für den Krieg bedeutet
    Das Handeln Russlands hat in dieser Woche die Schlagzeilen bestimmt. Russland führt Scheinreferenden in den besetzten Gebieten durch, um sie sich einzuverleiben. Und Präsident Putin verkündet eine Teilmobilmachung, es geht um 300.000 Reservisten. Was bedeutet das für den Krieg? Zunächst wenig, sagt Ex-Nato-General Bühler. Es werde dauern, bis die Reservisten bereit für den Einsatz seien. Es gebe viele offene Fragen, wie man sie überhaupt einsetzen könne. Bühler vermutet, dass Russland sich fit machen will für den Fortgang des Krieges nach der Winterperiode. Er hat aber Zweifel, ob die Teilmobilmachung den Gefechtswert der russischen Armee wirklich steigert. Fest stehe aber: Mit der Teilmobilmachung komme der Krieg auch in Russland bei den Menschen an. Weitere Themen: Die ukrainische Offensive bei Charkiw geht weiter. Sie hat sich aber verlangsamt. Die Ukrainer müssen dabei auf ihre linke Flanke achten. Und: Viel wird berichtet über deutsche Waffenlieferungen und die Waffensysteme der Bundeswehr. Wie sieht es da bei den anderen Nato-Staaten aus? Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 16.09.2022
    #54 Drei Fronten – Vorrücken, Halten, Abriegeln
    Die Ukraine hat im Krieg die Initiative gewonnen, sie hat Russland im Norden weit zurückgedrängt. Die Russen versuchen derzeit offenbar, einen Fluß als neue Verteidiungslinie zu etablieren. Ex-Nato-General Bühler sagt, es sei fraglich, ob das gelinge. Russland regiere mit Terror auf den Misserfolg. Die Lagebilder an den drei Fronten im Norden, im Osten und im Süden sind unterschiedlich. An einem Abschnitt ist die ukrainische Armee auf dem Vormarsch. An einem weiteren ist sie dabei, die Stellungen gegen russische Angriffe zu halten. Am dritten versucht sie, einen Teil der russischen Armee zu isolieren. Außerdem geht es um weitere deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine, Raketenwerfer und gepanzerte Fahrzeuge. Die Debatte um die Lieferung von Panzern intensiviert sich. Am Ende sprechen Jan Kröger und Erhard Bühler über den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan. Der flammt wieder auf, auch das hat mit dem Ukraine-Krieg zu tun. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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