Viele Forschende klagen über wachsende administrative Anforderungen im Arbeitsalltag. Manche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen berichten sogar, dass sie mittlerweile mehr Zeit mit dem Ausfüllen von Anträgen und dem Dokumentieren einzelner Arbeitsprozesse verbringen als im Labor. Gleichzeitig erfüllt die Bürokratie auch in der Wissenschaft einen Zweck: Transparente Protokolle beugen Willkür vor. Durch sie können andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nachvollziehen, wie gut gearbeitet wurde und gegebenenfalls Fehler entdecken. Ab wann wirkt Bürokratie aber demotivierend für Forschende und wird zur Innovationsbremse? Gestaltung: Daphne Hruby. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28. 10. 2025.
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Folge vom 28.10.2025Bürokratie in der Wissenschaft
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Folge vom 27.10.2025Sophie J. Veigl: Philosophin und WrestlerinSophie Juliane Veigl ist das, was man "tough" nennen kann. Da ist die engagierte Wissenschaftlerin, die neben vergleichenden Literaturwissenschaften auch Immunologie und Biologie studierte und sich dann der Wissenschaftsphilosophie zuwandte. Mittlerweile unterrichtet die junge Frau Doktor am Philosophischen Institut der Universität Wien und arbeitet gerade an ihrer Habilitationsschrift. Und es gibt Sophie, die Wrestlerin, die unter dem Künstlernamen Dr. Diotima in schwarz-rot-gelber Kampfmontur das Publikum begeistert. Diesen Namen hat Veigl deshalb gewählt, weil Diotima eine der ersten verschriftlichten antiken Philosophinnen war. Im Allgemeinen gelten Wrestling und Philosophie als Gegensätze, wie sie größer nicht sein könnten: Das eine vor allem als körperliche, das andere als rein geistige Aktivität. Diese Trennung zieht Veigl in Zweifel. Gestaltung: Sabrina Adlbrecht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 10. 2025.
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Folge vom 23.10.2025Bioschauplatz WaldGast im Open Space am Donnerstag: der Waldökologe Mario Pesendorfer.Fast die Hälfte Österreichs ist von Wald bedeckt. Große Teile liegen in schwer zugänglichem Gelände, andere werden genutzt oder sind Schutzwald. Mario Pesendorfer versucht, die Lebensräume und ihre Umweltfaktoren zu verstehen und sie mit den Lebewesen im Wald in Verbindung zu bringen. Er spricht von "Ökosystemleistungen", wenn es darum geht, den Wert des Waldes für eine Gesellschaft zu quantifizieren. Aber der Wald weckt auch Emotionen bei ihm, der nach langem Forschungsaufenthalt in den USA als neu berufener Professor an der Boku Wien seine Antrittsvorlesung gehalten hat. - Moderation: Lothar. Bodingbauer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 23. 10. 2025
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Folge vom 22.10.2025Grauwasser besser nutzenWenn die Temperaturen weiter steigen, wird Wasser zum knappen Gut. Da wäre es Verschwendung, Trinkwasser weiterhin in großen Mengen für Hygiene- und Haushaltszwecke zu verwenden: zum Duschen, Kleider waschen, bei der Gartenbewässerung oder in der Toilettenspülung. Dafür würde auch sogenanntes Grauwasser ausreichen: fäkalienfreies und gering verschmutztes Abwasser. Ein neues Forschungsprojekt widmet sich dem effizienteren Grauwasser-Management in Österreich. Gestaltung: Ilse Huber. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22. 10. 2025.