Vor 90 Jahren wurde die Schweizerische Flüchtlingshilfe gegründet. Damals war Europa der zentrale Kriegsschauplatz und damit der Hauptschwerpunkt der globalen Flüchtlingsfrage. Heute umspannen die Flüchtlingsströme den ganzen Globus.
Heute sind Flucht und Vertreibung ein globales Phänomen, das alle Kontinente betrifft. Noch nie gab es so viele Konflikte gleichzeitig und entsprechend gross sind die Flüchtlingszahlen. Laut der UNO- Flüchtlingsorganisation UNHCR sind aktuell rund 117,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Der grösste Teil davon bleibt innerhalb des eigenen Landes, während etwa 36,4 Millionen Menschen über Grenzen hinweg Schutz suchen. Die Herausforderungen für Hilfsorganisationen sind komplexer denn je. Seit 90 Jahren setzt sich die Schweizerische Flüchtlingshilfe für Geflüchtete ein und vereint heute mehrere Organisationen, die im Flüchtlingsbereich tätig sind. Direktorin Miriam Behrens erklärt im Treffpunkt, wie sich die Arbeit verändert hat und wo sie heute an Grenzen stösst.
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Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift. Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen. Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.
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Folge vom 17.06.2026Flüchtlingshilfe im Wandel der Zeit
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Folge vom 16.06.2026«Wie das Internet in die Schweiz kam»Es ist der 20. Mai 1987. Während Gorbatschow Reformen ankündigt und der Kalte Krieg anhält, stehen in Schweizer Wohnzimmern Röhrenfernseher und vielleicht schon der erste Personal Computer auf dem Schreibtisch. Aber kaum jemand weiss zu dieser Zeit, was das Internet ist. Doch am 20. Mai wird eine E-Mail verschickt, die das Internet in die Schweiz bringt und vieles verändert. Absender sind ETH-Professor Bernhard Plattner und sein Assistent Hannes Lubich. Empfänger ist Jon Postel in den USA. Sie beantragen die Länderdomain «.ch». Denn bislang gibt es die Schweiz im Internet noch nicht als eigene Adresse. Mit dieser Anfrage beginnt das Land, im Netz endlich Fuss zu fassen. Jürg Tschirren von der Digital-Redaktion hat sich im neuen dreiteiligen SRF-Podcast «Geschichte» mit den Anfängen des Internets in der Schweiz beschäftigt. Im Treffpunkt erzählt er über die Anfänge. Von den ersten Versuchen, ein nationales Netz aufzubauen, bis hin zur heutigen Bedeutung und den Gefahren des Internets.
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Folge vom 15.06.2026Fussball, der sich lesen lässtNicht nur auf dem Platz, auch zwischen den Buchseiten ist Fussball ein Thema. Unzählige Bücher drehen sich um Fussball – teils ironisch-witzig, oft auch gesellschaftskritisch. Der «Treffpunkt» wagt einen Blick in die Fussballliteratur. Am Ursprung der Fussballliteratur ist das Buch «Der Ball ist rund und überall lauern Tore» des Uruguayischen Autors und Journalisten Eduardo Galeano. Er schreibt dort Geschichten, die den Fussball auch immer in Verbindung setzen mit der Welt und gesellschaftlichen Entwicklungen. Es gibt aber auch ganze Gedichtbände über den Fussball. Die Sendung «Treffpunkt» widmet sich den vielen Büchern, die sich um Fussball drehen, an Fussball abarbeiten, in der Fussballwelt spielen – oder schlicht von Fussballerinnen oder Fussballern geschrieben wurden. Gast ist SRF-Literaturredaktor Michael Luisier, der seit Jahren fast alles liest, was aus dem Genre stammt.
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Folge vom 12.06.2026Fussball WM 2026 - Verlängerung mit Beni ThurnheerBeni Thurnheer kommentierte die Spiele der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft rund drei Jahrzehnte lang. Als internationale Abschiedsbühne diente ihm das WM-Finale 2014 in Rio de Janeiro. Im Jahr 1973 hatte Beni Thurnheer seine Premiere am Mikrofon von Radio DRS. 1975 dann auch im Fernsehen mit der Sendung Sportkalender. Es folgten Sport am Wochenende, Sportpanorama und diverse andere Formate. Rund 30 Jahre war Beni «National» auch Kommentator der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Bei seinem Abstecher in die Unterhaltung moderierte er während 11 Jahren die Quiz-Sendung Tell-Star und 20 Jahre lang seine eigene Samstagabend-Show Benissimo. Für Radio SRF 1 geht Beni in die Verlängerung. Im Treffpunkt erzählt er seine Geschichten, die er an seinen Weltmeisterschaften erlebt hat.