Bei einem Treffen in Peking hat der chinesische Staats- und Parteichef
Xi Jinping erstmals seit fast zehn Jahren die Vorsitzende der
taiwanischen Oppositionspartei Kuomintang, Cheng Li-wun, empfangen.
China betrachtet Taiwan seit Jahrzehnten als Teil seines Staatsgebiets,
während Taiwan unabhängig und demokratisch regiert ist. Xi Jinping
betonte dabei das sogenannte Ein-China-Prinzip, während Cheng Li-wun
ihren Besuch als Friedensmission bezeichnete. Die Regierung Taiwans
warnt dagegen vor zunehmenden chinesischen Militärdrohungen. Unterstützt
wird Taiwan militärisch vor allem von den USA, die ihre militärischen
Ressourcen derzeit aber auf den Nahen Osten konzentrieren. Was passieren
würde, wenn China die Inselrepublik Taiwan blockiert, analysiert Steffen
Richter, Redakteur für internationale Politik der ZEIT.
Zwei Jahre nach der Cannabislegalisierung in Deutschland wächst die
Kritik an der offiziellen wissenschaftlichen Auswertung der Folgen.
Mehrere Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für
Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde,
halten zentrale Aussagen des aktuellen EKOCAN-Zwischenberichts für
"wenig belastbar“. Die Experten bemängeln vor allem eine unzureichende
Datenbasis. Aussagen wie ein stabiler oder rückläufiger Konsum seien
verfrüht, da belastbare Erkenntnisse erst nach fünf bis zehn Jahren
möglich seien. Die Autoren des EKOCAN-Berichts weisen die Vorwürfe
zurück. Sie betonen, dass ihre Aussagen ausdrücklich als vorläufig
gekennzeichnet seien. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der
ZEIT, ordnet ein, was an den Vorwürfen dran ist.
Und sonst so? Waldgeräusche steigern das Wohlbefinden.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Cheng Li-wun in China: Friedensreise oder Ausverkauf?
Militärführung in China: Vor Xi Jinping ist niemand sicher
Taiwan nach dem US-Angriff auf Venezuela: Ein Krieg in den Köpfen
Taiwan: Chinas Problem ist die Attraktivität von Taiwans Demokratie
China: Xi Jinping bekräftigt Chinas Willen zur "Wiedervereinigung" mit
Taiwan
Spannungen um Taiwan: Taiwan wirft China gezielte Eskalation im Schatten
des Irankriegs vor
Chinesischer Volkskongress: China erhebt neue Drohungen gegen Taiwan
Taiwan: USA kündigen bisher größtes Waffenpaket für Taiwan an
China und Taiwan: USA rechnen 2027 nicht mit chinesischem Einmarsch in
Taiwan
Cannabislegalisierung: Der Kulturkampf ums Kiffen fällt aus
Was jetzt? / Cannabislegalisierung: Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt,
mehr Psychosen
Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch
Medizinalcannabis
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Folge vom 11.04.2026Droht eine Blockade Taiwans durch China?
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Folge vom 10.04.2026Update: Kann Pakistan den Irankrieg beenden?Im pakistanischen Islamabad starten am Samstag Friedensverhandlungen der Delegationen der Konfliktparteien des Kriegs im Iran. Die USA stellen ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von Hormus öffnet. Trotz der vereinbarten Waffenruhe im Iran beschießen sich Israel und die Hisbollah-Miliz weiter. In der Nacht zum Mittwoch war eine Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA angekündigt worden. Kurz zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump noch angekündigt, im Zweifel “eine ganze Zivilisation auszulöschen”. Wie erfolgversprechend ist das Treffen in Islamabad? Dazu hat der ZEIT-Autor Hasnain Kazim recherchiert. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Freitag Vertreter der Wirtschaft und der Gewerkschaften zu einem Energiepreis-Krisengipfel nach Berlin eingeladen. Die Spitzen der Koalition von Union und SPD beraten nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Sonntag über Entlastungen wegen der hohen Energiepreise. Die Vorschläge der SPD bezeichnete sie als teuer und wirkungsschwach. Klingbeil hatte eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne vorgeschlagen, dem erteilte Reiche eine “klare Absage”. Die SPD warf Reiche koalitionsschädigendes Verhalten vor. Außerdem im Update: In der Nacht auf Freitag haben unbekannte Täter einen Anschlag auf ein israelisches Restaurant in München verübt. Die Scheiben der Fassade des Restaurants im Stadtteil Maxvorstadt wurden wohl durch Pyrotechnik beschädigt. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet. Und sonst so? Polizeieinsatz wegen fauchender Katze. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Pakistan: Experten im doppelten Spiel Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran Wortbruch vor Krieg im Iran: USA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Waffenruhe und Gespräche Energiekrise: Lars Klingbeil lädt zu Spritpreis-Krisengipfel Spritpreise: Katherina Reiche greift SPD in Spritpreis-Debatte an Kriminalität: Angriff auf israelisches Lokal in München Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 10.04.2026Pendlerpauschale, Spritpreisbremse, 9-Euro-Ticket: Was hilft?Dass der Ölpreis nach Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen ist, hat sich noch nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwägt nun angesichts der durch den Krieg im Iran sprunghaft ansteigenden Energiepreise offenbar Entlastungen. Einem Bericht zufolge zeigt er sich offen für eine höhere Pendlerpauschale und eine niedrigere Stromsteuer. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis will Merz hingegen festhalten. Die Grünen fordern als Entlastungsmaßnahme ein 9-Euro-Ticket. Welche Maßnahmen ergeben Sinn – und welche nicht? Damit befasst hat sich der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman Pletter. Die ZEIT hat am Donnerstag, dem 2. April, eine Suchmaschine veröffentlicht, mit der in der NSDAP-Mitgliederkartei recherchiert werden kann. Noch nie gab es einen so großen Ansturm auf einen ZEIT-Beitrag, zeitweise war wegen Überlastung der Server das Archiv gar nicht zu erreichen. Mehr als eintausend Leserinnen und Leser haben sich mit ihren Reaktionen dazu bei der ZEIT gemeldet. Könnte sich in der deutschen Erinnerungskultur etwas ändern? Der Geschichts-Ressortleiter der ZEIT, Christian Staas, teilt seine Einschätzung. Und sonst so? Bar-Therapie in Schweden. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Entlastungspolitik: Erspart uns das! Pendlerpauschale und Stromsteuer: Friedrich Merz erwägt offenbar Entlastungen in der Energiekrise Hohe Spritpreise: Kartellamt stellt Verstöße gegen Spritpreisregel fest NSDAP-Mitgliederkartei: Späte Wahrheiten NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie NSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht Teil der Legende" NS-Vergangenheit: Jetzt liegen alle Fakten offen NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer und Täter ansehen. Besser spät als nie" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 09.04.2026Update: Waffenruhe – aber nicht für den LibanonIm Libanon dauern die schweren israelischen Luftangriffe trotz der angekündigten Waffenruhe zwischen Iran, USA und Israel an. In Beirut sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 200 Menschen getötet und über 1.000 verletzt worden. Die Angriffe trafen nicht nur Vororte, die als Hochburgen der Hisbollah gelten, sondern auch dicht besiedelte Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum der Stadt – teils ohne Vorwarnung. Israels Militär spricht von gezielten Schlägen gegen Kommandeure und Infrastruktur der Miliz. Gleichzeitig bleibt unklar, ob der Libanon Teil der vereinbarten Waffenruhe ist. Während Iran und Pakistan das betonen und Irans Präsident unter diesen Vorzeichen weitere Verhandlungen als "sinnlos" bezeichnete, weisen Israel und die USA das zurück. Es liege ein Missverständnis vor, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Bedroht die Eskalation im Libanon die ohnehin schon fragile Waffenruhe? Und welche Strategie verfolgt Israels Regierung? Stella Männer berichtet für die ZEIT aus Beirut. Im Podcast berichtet sie, wie die Menschen die Angriffe erlebt haben. Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Menschenrechtsorganisation Memorial ist in Russland als "extremistisch" eingestuft worden. Das Oberste Gericht in Moskau untersagt damit jede Tätigkeit der Organisation, die seit Jahrzehnten die Verbrechen der Sowjetzeit dokumentiert und Menschenrechtsverletzungen anprangert. Die Organisation stellt ihre Arbeit in Russland vollständig ein, will aber aus dem Exil weitermachen. Was das Urteil für die Zivilgesellschaft bedeutet und wie Memorial darauf reagiert, das erklärt Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT. Außerdem im Update: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat die Beschäftigten der Kernmarke Lufthansa und ihrer Zubringergesellschaft Cityline für Freitag zu einem eintägigen Arbeitskampf aufgerufen. Und sonst so? Gegen die Einsamkeit tanzen Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Irankrieg Krieg in Nahost: Mehr als 250 Tote nach israelischen Angriffen im Libanon Russland: Russland verbietet Menschenrechtsorganisation Memorial Flugverkehr: Flugbegleiter der Lufthansa streiken am Freitag Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.