US-Präsident Donald Trump zeigt sich unbeeindruckt von der Gefahr, dass
er im Iran Kriegsverbrechen anordnen könnte. Auf die Frage eines
Journalisten, ob Angriffe auf die iranische Infrastruktur nicht gegen
das Völkerrecht verstießen, antwortete er am Montag: "Darüber mache ich
mir keine Sorgen." Stattdessen wäre es ein Kriegsverbrechen, "wenn der
Iran Atomwaffen erlangt". Trump drohte zuletzt erneut, den Iran "zurück
in das Steinzeitalter" zu bomben. Die Angriffe sollen sich gegen
Kraftwerke, Brücken und möglicherweise Entsalzungsanlagen richten. Trump
will damit den Druck erhöhen, einem Ultimatum zuzustimmen, das
Mittwochfrüh deutscher Zeit ausläuft. UN-Generalsekretär António
Guterres appellierte an die USA, von Angriffen auf zivile Infrastruktur
abzusehen. In den USA wird diskutiert, ob Soldatinnen und Soldaten
mögliche Befehle verweigern müssten. Droht Trump tatsächlich mit
Kriegsverbrechen? Und was heißt das für die Generäle und Soldaten? Das
beantwortet Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán bekommt Wahlkampfhilfe von
US-Vizepräsident JD Vance. Der landete am Dienstag in Budapest. Er will
bei einem Wahlkampfauftritt Orbáns eine Rede halten und sich über
Migration und Energiezusammenarbeit austauschen. Der Besuch findet kurz
vor der Parlamentswahl am Sonntag statt. Orbán, der eine fünfte Amtszeit
anstrebt, könnte die Wahl verlieren. In Umfragen liegt er hinter dem
Oppositionsbündnis von Herausforderer Péter Magyar. Warum die
Trump-Regierung in Ungarn einen Verbündeten sieht und wie der angebliche
Anschlag auf eine serbische Pipeline den Wahlkampfendspurt beeinflusst,
das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT.
Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul hat es einen Schusswechsel
gegeben. Bei Kämpfen zwischen Polizei und mehreren Angreifern sei
offiziellen Angaben zufolge einer der Angreifer getötet worden. Israel
hat derzeit kein diplomatisches Personal in der Türkei. Hintergrund sind
Aussagen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der die Hamas
als "Freiheitskämpfer" bezeichnet hat.
Und sonst so? Zwillinge haben Sex mit der gleichen Frau – nun bleibt
natürlich eine große Frage ungeklärt.
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Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
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Weitere Links zur Folge:
Donald Trumps Ultimatum an den Iran: Er braucht einen Deal
Péter Magyar: Dieser Mann könnte Viktor Orbán stürzen
Ungarn: Die Wahl, die Viktor Orbán zu Fall bringen könnte
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Folge vom 07.04.2026Update: Droht Donald Trump dem Iran mit Kriegsverbrechen?
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Folge vom 07.04.2026Als Mann länger ins Ausland? Warum die Bundeswehr da mitreden könnteMänner im Alter zwischen 17 und 45 Jahren müssen sich einen längeren Auslandsaufenthalt bei der Bundeswehr genehmigen lassen. Laut Verteidigungsministerium galt die Regelung bereits während des Kalten Krieges. Auf den Bericht der "Frankfurter Rundschau" folgte viel Kritik: Die AfD fordert eine pragmatische Lösung, die Grünen erwarten eine Klarstellung, und die Linke zeigt sich entsetzt. Wieso ist die Gesetzesänderung nicht früher aufgefallen? Und was droht denen, die sich keine Genehmigung holen? Diese und weitere Fragen beantwortet Nils Markwardt, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT. Trump rühmte sich Ende letzten Jahres damit, den Krieg im Kongo beendet zu haben. Doch trotz des Friedensvertrags flammt der inzwischen 30-jährige Konflikt wieder auf, es sollen bereits Millionen Menschen gestorben sein. Aktuell kämpft die kongolesische Armee im Osten des Landes gegen die Rebellenfraktion M23, es geht um Land und Ressourcen. Die Rebellen bekommen dabei Unterstützung aus dem Nachbarland Ruanda. Wieso Trumps Friedensvertrag nicht die gewünschte Ruhe gebracht hat, und ob beim Engagement der USA auch Eigennutz eine Rolle gespielt hat, weiß Andrea Böhm. Sie berichtet für die ZEIT aus und über Subsahara-Afrika. Und sonst so? Oll aber toll: die Redaktion klamüsert alte Worte zusammen. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wehrpflichtgesetz: Bis auf Weiteres einverstanden Wehrdienst: "Ich möchte nicht für dieses Land sterben" Wehrdienst: Wehrdienst? Ja bitte! Ostkongo: Belagert, nicht befreit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 06.04.2026Soll der Staat die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken?Der Irankrieg mit dem Ölpreisschock hat die Verbraucherpreise in Deutschland auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren getrieben. Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt vergangene Woche in einer ersten Schätzung mitgeteilt. Schon seit Wochen berät die schwarz-rote Koalition mögliche Maßnahmen, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. Über das Osterwochenende hat nun die Debatte über eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel eine neue Dynamik entwickelt. Sowohl der konservative Seeheimer Kreis in der SPD, als auch der Arbeitnehmerflügel in der Union und sogar Unionsfraktionschef Jens Spahn haben sich dafür in den letzten Tagen offen gezeigt. Tilman Steffen, Politikredakteur der ZEIT, sagt: Solche Steuernachlässe begünstigen die Falschen. Warum? Nirgendwo außerhalb der arabischen Welt gibt es eine so große palästinensische Diaspora wie in Chile. Schätzungsweise eine halbe Million Menschen mit palästinensischen Wurzeln leben dort, rund 13.000 Kilometer entfernt von Gaza. Und vor Ort haben sie ihren eigenen Fußballverein: Der Club Deportivo Palestino aus Santiago de Chile ist fester Bestandteil der ersten Liga. Der Journalist Antonius Tix war kürzlich bei einem Spiel im Stadion und hat dort auch Fans getroffen, die vor Kurzem aus dem Gazastreifen geflohen sind. Im Podcast berichtet er von seinen Gesprächen und diesem besonderen Verein. Und sonst so? Ziege statt Hase Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Constanze Kainz Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Inflation: Irankrieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024 Kommentar von Tilmann Steffen: Weniger Steuern? Bitte nicht Pupillenform: Pupillenform verrät Lebensweise Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 05.04.2026Warum Christen im Südlibanon ihre Dörfer nicht verlassenAuch an den Osterfeiertagen hat Israel im Libanon Angriffe durchgerührt. Israels Armee greift dabei vor allem die Vororte der Hauptstadt Beirut an, in denen die Hisbollah mutmaßlich viele Unterstützerinnen und Unterstützer hat. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz kündigte an, etwa 30 Kilometer libanesisches Staatsgebiet bis zum Fluss Litani besetzen zu wollen. Für die ZEIT berichtet Stella Männer aus dem Libanon, wieso viele Christen ihre Häuser nicht verlassen wollen und wie sehr die Hisbollah tatsächlich geschwächt ist. Russland hat seit Beginn des Krieges Zehntausende Kinder aus der Ukraine entführt. Es handele sich um Waisen, lautet die russische Propaganda. Das ist jedoch falsch, viele Kinder sind den Familien entrissen. Eine Mutter, die es geschafft hat, nach vier Jahren Krieg ihre Kinder aus russischer Entführung zu befreien, ist Tetjana Petriw. Ihre zwei Kinder sind die einzigen von einer größeren Gruppe an Kindern, die es zurückgeschafft haben. Wie Petriw es geschafft hat, ihre Kinder zurückzuholen und wieso Russland sie entführt hat, berichtet Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in der Ukraine. Und sonst so? Gottgleiche Leistung: Jurastudent schafft 18 Punkte in Examensklausur. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Beschuss im Libanon: "Wenn es sein muss, bis zum Ende" Libanon: "Es herrschte totale Panik" Verschleppte Kinder in Russland: Drei Jahre, drei Monate, 22 Tage Ukraine: "Die Gehirnwäsche stürzt die Kinder in eine schwere Krise" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.