Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament und damit möglicherweise
auch einen neuen politischen Kurs. Es entscheidet sich, ob Viktor Orbán
nach 16 Jahren als Regierungschef noch einmal wiedergewählt wird, oder
ob Péter Magyar neuer Ministerpräsident wird.
Die Umfragen sprechen für einen Machtwechsel. Doch wie verlässlich sie
sind, ist unklar – auch wegen des ungarischen Wahlrechts, das Orbáns
Partei Fidesz über Jahre hinweg zu ihren Gunsten verändert hat.
Wie hat Orbán es geschafft, die ungarische Demokratie so umzubauen, dass
sie zum Vorbild für rechte Autokraten aus aller Welt geworden ist? Wofür
stehen sein Herausforderer Péter Magyar und seine Partei Tisza? Welche
Rolle spielen Russland, die Europäische Union und der Krieg in der
Ukraine? Wie fair sind diese Wahlen überhaupt noch? Und welche
Befürchtungen oder Hoffnungen treiben die Menschen in Ungarn vor dieser
Wahl um?
Diese und weitere Fragen bespricht Moses Fendel mit der Journalistin und
Ungarn-Kennerin Petra Thorbrietz in diesem Spezial von Was jetzt?. Zu
Wort kommen außerdem zwei Menschen aus Ungarn, die jeweils eins der
beiden politischen Lager unterstützen.
Moderation und Skript: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek, Marco Fründt
Produktion: Joscha Grunewald
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Zsaklin Diana Macumba
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Ungarn: Orbán galt als unbesiegbar. Wählen sie ihn
jetzt ab?
Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen?
Parlamentswahl in Ungarn: Umfrage sieht Zweidrittelmehrheit für
ungarische Opposition
Wahl in Ungarn: Das System Orbán kommt an sein Ende
Ungarn unter Viktor Orbán: Das Disneyland der Rechten
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Folge vom 11.04.2026Spezial: Ist Viktor Orbáns Zeit vorbei?
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Folge vom 11.04.2026Droht eine Blockade Taiwans durch China?Bei einem Treffen in Peking hat der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping erstmals seit fast zehn Jahren die Vorsitzende der taiwanischen Oppositionspartei Kuomintang, Cheng Li-wun, empfangen. China betrachtet Taiwan seit Jahrzehnten als Teil seines Staatsgebiets, während Taiwan unabhängig und demokratisch regiert ist. Xi Jinping betonte dabei das sogenannte Ein-China-Prinzip, während Cheng Li-wun ihren Besuch als Friedensmission bezeichnete. Die Regierung Taiwans warnt dagegen vor zunehmenden chinesischen Militärdrohungen. Unterstützt wird Taiwan militärisch vor allem von den USA, die ihre militärischen Ressourcen derzeit aber auf den Nahen Osten konzentrieren. Was passieren würde, wenn China die Inselrepublik Taiwan blockiert, analysiert Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik der ZEIT. Zwei Jahre nach der Cannabislegalisierung in Deutschland wächst die Kritik an der offiziellen wissenschaftlichen Auswertung der Folgen. Mehrere Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, halten zentrale Aussagen des aktuellen EKOCAN-Zwischenberichts für "wenig belastbar“. Die Experten bemängeln vor allem eine unzureichende Datenbasis. Aussagen wie ein stabiler oder rückläufiger Konsum seien verfrüht, da belastbare Erkenntnisse erst nach fünf bis zehn Jahren möglich seien. Die Autoren des EKOCAN-Berichts weisen die Vorwürfe zurück. Sie betonen, dass ihre Aussagen ausdrücklich als vorläufig gekennzeichnet seien. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, ordnet ein, was an den Vorwürfen dran ist. Und sonst so? Waldgeräusche steigern das Wohlbefinden. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Cheng Li-wun in China: Friedensreise oder Ausverkauf? Militärführung in China: Vor Xi Jinping ist niemand sicher Taiwan nach dem US-Angriff auf Venezuela: Ein Krieg in den Köpfen Taiwan: Chinas Problem ist die Attraktivität von Taiwans Demokratie China: Xi Jinping bekräftigt Chinas Willen zur "Wiedervereinigung" mit Taiwan Spannungen um Taiwan: Taiwan wirft China gezielte Eskalation im Schatten des Irankriegs vor Chinesischer Volkskongress: China erhebt neue Drohungen gegen Taiwan Taiwan: USA kündigen bisher größtes Waffenpaket für Taiwan an China und Taiwan: USA rechnen 2027 nicht mit chinesischem Einmarsch in Taiwan Cannabislegalisierung: Der Kulturkampf ums Kiffen fällt aus Was jetzt? / Cannabislegalisierung: Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt, mehr Psychosen Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch Medizinalcannabis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 10.04.2026Update: Kann Pakistan den Irankrieg beenden?Im pakistanischen Islamabad starten am Samstag Friedensverhandlungen der Delegationen der Konfliktparteien des Kriegs im Iran. Die USA stellen ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von Hormus öffnet. Trotz der vereinbarten Waffenruhe im Iran beschießen sich Israel und die Hisbollah-Miliz weiter. In der Nacht zum Mittwoch war eine Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA angekündigt worden. Kurz zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump noch angekündigt, im Zweifel “eine ganze Zivilisation auszulöschen”. Wie erfolgversprechend ist das Treffen in Islamabad? Dazu hat der ZEIT-Autor Hasnain Kazim recherchiert. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Freitag Vertreter der Wirtschaft und der Gewerkschaften zu einem Energiepreis-Krisengipfel nach Berlin eingeladen. Die Spitzen der Koalition von Union und SPD beraten nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Sonntag über Entlastungen wegen der hohen Energiepreise. Die Vorschläge der SPD bezeichnete sie als teuer und wirkungsschwach. Klingbeil hatte eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne vorgeschlagen, dem erteilte Reiche eine “klare Absage”. Die SPD warf Reiche koalitionsschädigendes Verhalten vor. Außerdem im Update: In der Nacht auf Freitag haben unbekannte Täter einen Anschlag auf ein israelisches Restaurant in München verübt. Die Scheiben der Fassade des Restaurants im Stadtteil Maxvorstadt wurden wohl durch Pyrotechnik beschädigt. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet. Und sonst so? Polizeieinsatz wegen fauchender Katze. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Pakistan: Experten im doppelten Spiel Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran Wortbruch vor Krieg im Iran: USA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Waffenruhe und Gespräche Energiekrise: Lars Klingbeil lädt zu Spritpreis-Krisengipfel Spritpreise: Katherina Reiche greift SPD in Spritpreis-Debatte an Kriminalität: Angriff auf israelisches Lokal in München Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 10.04.2026Pendlerpauschale, Spritpreisbremse, 9-Euro-Ticket: Was hilft?Dass der Ölpreis nach Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen ist, hat sich noch nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwägt nun angesichts der durch den Krieg im Iran sprunghaft ansteigenden Energiepreise offenbar Entlastungen. Einem Bericht zufolge zeigt er sich offen für eine höhere Pendlerpauschale und eine niedrigere Stromsteuer. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis will Merz hingegen festhalten. Die Grünen fordern als Entlastungsmaßnahme ein 9-Euro-Ticket. Welche Maßnahmen ergeben Sinn – und welche nicht? Damit befasst hat sich der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman Pletter. Die ZEIT hat am Donnerstag, dem 2. April, eine Suchmaschine veröffentlicht, mit der in der NSDAP-Mitgliederkartei recherchiert werden kann. Noch nie gab es einen so großen Ansturm auf einen ZEIT-Beitrag, zeitweise war wegen Überlastung der Server das Archiv gar nicht zu erreichen. Mehr als eintausend Leserinnen und Leser haben sich mit ihren Reaktionen dazu bei der ZEIT gemeldet. Könnte sich in der deutschen Erinnerungskultur etwas ändern? Der Geschichts-Ressortleiter der ZEIT, Christian Staas, teilt seine Einschätzung. Und sonst so? Bar-Therapie in Schweden. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Entlastungspolitik: Erspart uns das! Pendlerpauschale und Stromsteuer: Friedrich Merz erwägt offenbar Entlastungen in der Energiekrise Hohe Spritpreise: Kartellamt stellt Verstöße gegen Spritpreisregel fest NSDAP-Mitgliederkartei: Späte Wahrheiten NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie NSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht Teil der Legende" NS-Vergangenheit: Jetzt liegen alle Fakten offen NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer und Täter ansehen. Besser spät als nie" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.