Vor einigen Jahren kündigte der Dalai Lama an, rund um seinen 90.
Geburtstag seine Nachfolge zu regeln. Nun ist es so weit: Am heutigen
Tag wird das Oberhaupt der Tibeter 90 Jahre alt. In einem Video kündigte
er diese Woche an, sich mit seiner Reinkarnation zu befassen. Relevant
ist seine Nachfolge nicht nur für die geistliche Welt, sondern auch für
die politische. Die Region Tibet befindet sich seit über 70 Jahren unter
chinesischer Kontrolle. Zudem möchte die chinesische Regierung die
Reinkarnation des Dalai Lama kontrollieren. Sie dürfe nur in China
erfolgen. Über die kontroverse Nachfolge des Dalai Lama, die möglichen
politischen Auswirkungen für Tibets Zukunft und die Feierlichkeiten vor
Ort berichtet Natalie Mayroth direkt aus Dharamsala.
Nach einem Besuch in einem Berliner Club klagten mehrere Frauen über
Schmerzen und einen vermuteten Stich in den Oberarm. Auch eine
Volksfestbesucherin aus dem Landkreis Eichstätt berichtete von ähnlichen
Erfahrungen und Symptomen. Die Vorfälle erinnern an die Spritzenattacken
zwei Wochen zuvor auf dem Straßenfest Fête de la Musique in Frankreich.
145 Betroffene erstatteten Anzeige. Beweise für injizierte Substanzen
liegen aber noch nicht vor. Wer in Frankreich genau betroffen war,
welche Zusammenhänge es zwischen den Vorfällen geben könnte und wie hoch
die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Spritzenattacken tatsächlich
stattgefunden haben, analysiert Henrik Rampe aus dem Arbeitsressort der
ZEIT.
Und sonst so: Endlich Baden in der Seine – nach über 100 Jahren
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Dalai Lama: Chinesische Regierung streitet mit Dalai Lama über Nachfolge
Dalai Lama: Operation Buddha-Tausch
Spritzenattacken in Frankreich: Geht unter die Haut
Zwischenfall: Spritzenattacke? Frauen in Berliner Club leicht verletzt
Attacke auf Bürgerfest?: Nadel-Attacke auf Volksfest-Besucherin?
Ermittlungen laufen
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Folgen von Was jetzt?
2000 Folgen
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Folge vom 06.07.2025Ein Geburtstag im Zeichen der Reinkarnation
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Folge vom 05.07.2025Spezial: Ist die Willkommenskultur am Ende?In diesem Spezial hören Sie eine Folge unseres Schwesterpodcasts Was Jetzt? – Die Woche. Das Video finden Sie hier. Die Bundesregierung verfolgt in der Migrationspolitik zunehmend einen restriktiven Kurs, der sich durch verschärfte Grenzkontrollen, die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte und die Streichung finanzieller Mittel für Seenotrettungsorganisationen zeigt. Diese Maßnahmen sorgen für Kritik von Hilfsorganisationen und auch von Altkanzlerin Angela Merkel, die den harten Asylkurs und die Zurückweisungen an den Grenzen als rechtsstaatlich bedenklich einstuft. Trotz dieser restriktiven Maßnahmen gibt es auch Bemühungen, gezielt Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, um den Arbeitsmarkt zu stärken. Dabei schaffen auch viele Geflüchtete mit der Zeit den Einstieg in dringend benötigte Berufe wie Pflege, Handwerk oder Logistik. In der öffentlichen Wahrnehmung jedoch dominieren oft negative Bilder: Geflüchtete werden als Sicherheitsrisiko dargestellt, obwohl die Gesamtkriminalität in Deutschland seit Jahren sinkt. Diese verzerrte Sicht wird politisch vor allem von der AfD genutzt. Ist Migration wirklich ein Problem für Deutschlands Sozialsysteme? Wohin steuert Deutschland mit der Migrationspolitik und wie gehen andere europäische Länder mit den Fragen der Migration um? Das bespricht Moderatorin Hannah Grünewald mit dem stellvertretenden Politikchef der ZEIT, Paul Middelhoff. Redaktionsleitung & Moderation: Hannah Grünewald Postproduktion: Simon Schmalhorst, Julian Claudi Podcastproduktion: Markus Gläser Redaktion & Produktion: Julian Claudi, Matthias Giordano, Lucie Liu, Fish&Clips Sprecherin: Elise Landschek Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 05.07.2025Wie die Ukraine unabhängiger werden willIn der Nacht auf Freitag hat Russland die Ukraine mit mehr als 500 Drohnen angegriffen. Nur etwa die Hälfte der Drohnen habe abgefangen werden können. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die USA zugesagte Waffenlieferungen an die Ukraine zurückhalten wollen. Nach eigenen Angaben kann die Ukraine nur etwa 40 Prozent ihres Bedarfs an Waffen selbst herstellen. Bundesaußenminister Johann Wadephul hatte am Montag bei seinem Besuch in Kyjiw eine engere Rüstungskooperation zwischen Deutschland und der Ukraine angekündigt. Über den Ausbau der ukrainischen Rüstungsindustrie spricht der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, im Podcast. Wegen extremer Hitze in Frankreich hat der staatliche Stromkonzern EDF am vergangenen Sonntag das Kernkraftwerk Golfech im Süden des Landes heruntergefahren. Das Kraftwerk benutzt Wasser aus dem Fluss Garonne zum Kühlen. EDF wollte verhindern, dass sich der Fluss zu stark erwärmt. Verschiedene Betreiber von Atomkraftwerken fordern, ihr Kühlwasser auch in überhitzte Gewässer ableiten zu dürfen, um die Kraftwerke nicht herunterfahren zu müssen. Was bedeutet das für die Umwelt? Und wie wirken sich die Abschaltungen von Atomkraftwerken und Stromausfälle auf die Energieversorgung aus? Darüber spricht in Frankreich Annika Joeres. Und sonst so? Pinkeln auf der Tour de France. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Victoria Kempter, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: USA stoppen teilweise Waffenlieferungen an Ukraine Kyjiw: Ukraine meldet schwerste nächtliche Angriffe seit Kriegsbeginn Liveblog: Russischer Krieg gegen die Ukraine: Ukraine und Russland tauschen erneut Gefangene aus Hitzewelle: Frankreich fährt wegen extremer Hitze Kernkraftwerke herunter Atomenergie: Stimmt das eigentlich, dass eine Rückkehr zur Atomkraft sinnvoll wäre? Atomausstieg: Atomkraft? Ich weiß es doch auch nicht! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 04.07.2025Update: Warum die Wälder in Ostdeutschland häufiger brennenBedingt durch die Sommerhitze der vergangenen Tage kam es in vielen Regionen Deutschlands zu Waldbränden. Obwohl die heiße Sommersaison gerade erst begonnen hat, ist 2025 nach Angaben des Europäischen Waldbrandüberwachungssystems (EFFIS) schon jetzt das heftigste Brandjahr. Bis Anfang Juli kam es bereits zu 28 Feuern, bei denen mehr als 5.200 Hektar in Flammen aufgingen. Am schlimmsten ist die Situation in Ostdeutschland. Obwohl es deutlich abgekühlt hat, brennen die Wälder weiter. Der größte Waldbrand im sächsischen Gohrischheide ist noch nicht gelöscht. Mindestens 600 Hektar Wald sind betroffen. Warum gerade Ostdeutschland so anfällig für Waldbrände ist, wie genau Waldbrände entstehen und ob man sie im Voraus verhindern kann, erklärt August Modersohn aus dem Büro der ZEIT in Leipzig. Im Krieg zwischen Israel und der Hamas haben die Vermittler USA, Ägypten und Katar einen neuen Vorschlag für eine 60-tägige Waffenruhe vorgelegt. Während Israel den "notwendigen Bedingungen" laut US-Präsident Donald Trump bereits zugestimmt hat, steht eine finale Antwort der Hamas bisher aus. Nun berichten der Hamas nahestehende Medien, dass auch die Terrororganisation den Vorschlag prüfen wolle. Die genauen Bedingungen des Deals sind jedoch noch unklar. Außerdem im Update: Heute Abend findet in der Schweiz das EM-Spiel der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft gegen Polen statt. Die Chancen auf einen Sieg gegen Polen stehen gut. Warum die deutschen Sportlerinnen die Fußballkrise beenden könnten, erklärt Oliver Fritsch aus der Sportredaktion der ZEIT im Podcast. Was noch? Ein Konzert zum Einschlafen Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Waldbrände: Es droht ein "Zeitalter des Feuers" Waldbrandgefahr in Deutschland: Warum es in Deutschland jetzt schon so viel brennt Sachsen und Brandenburg: Waldbrand in Gohrischheide "eskaliert" – Evakuierungen Die Lage im Überblick: Trump: Israel stimmt Gaza-Deal zu – Warten auf Hamas Fußballnationalmannschaft: Die deutschen Frauen eifern den Männer nach, leider Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.