Angesichts der aktuellen Hitzewelle warnen Meteorologen vor den
zunehmenden gesundheitlichen Risiken durch hohe Temperaturen. Laut der
Bundesagentur für Arbeit sind vor allem Beschäftigte im Baugewerbe, der
Landwirtschaft und der Logistik betroffen, aber auch überhitzte Büros
stellen eine Belastung dar. Vor diesem Hintergrund plädiert
ZEIT-Redakteurin Isabel Fisch für eine bessere "Work-Wetter-Balance",
die es ermöglicht, an heißen Tagen flexiblere Arbeitszeiten zu nutzen.
In Ländern wie Neuseeland oder Spanien ist dieses Modell bereits
etabliert. Im Podcast erklärt sie, wie eine solche Anpassung auch in
Deutschland funktionieren könnte.
Im ersten Koalitionsausschuss der schwarz-roten Bundesregierung steht
neben der Migrationspolitik auch die umstrittene Stromsteuer auf der
Agenda. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant derzeit eine
Entlastung ausschließlich für Unternehmen. Private Haushalte würden
entgegen den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag vorerst leer ausgehen.
Verbraucherschützer und Handelsverbände fordern Bundeskanzler Friedrich
Merz (CDU) auf, die Entlastung auf alle Verbraucher auszuweiten. Ob sich
die Koalition bei der Stromsteuer einigen kann, analysiert Ferdinand
Otto, Politikredakteur der ZEIT.
Und sonst so? Die Fußball-EM der Frauen beginnt.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wetter: Hitzewelle bringt Temperaturen von fast 40 °C
Gesundheit bei Hitze: Statistiker: Hitze fordert jährlich rund 22 Tote
Arbeitsschutz: Arbeitsschutz bei Hitze – Ministerium gibt Tipps
Hitze in Deutschland: So rettet man Menschenleben
Hitze: Das passiert bei Hitze in unserem Körper
Arbeiten bei Hitze: Mehr Sonnenstunden für alle!
Frühe Hitzetage: Spanien: August-Hitze schon im Mai
Koalitionsausschuss: Spitzen von Schwarz-Rot wollen Programm bis Sommer
beschließen
Bundesregierung: Frei nennt Umschichtungen als Bedingung für niedrigere
Stromsteuer
SPD-Parteitag in Berlin: SPD wählt Bas mit 95 Prozent in Parteispitze –
Klingbeil abgestraft
Strompreis: Keine Verbraucher-Entlastung bei Stromsteuer – Breite Kritik
Koalitionsvertrag: "Was ist daran sozialdemokratisch?"
Asylpolitik: Hendrik Wüst ruft nach Migrationsstreit zur Mäßigung auf
Schwarz-rote Koalition: Wüst warnt Klingbeil vor Koalitionsbruch bei
Stromsteuerentlastung
Politbarometer: Merz überzeugt erstmals Mehrheit der Wähler
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2000 Folgen
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Folge vom 02.07.2025Flexibler arbeiten bei Hitze
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Folge vom 01.07.2025Update: Neue Hoffnung auf ein Kriegsende in Gaza?Israel hat ein baldiges Ende des Gazakriegs in Aussicht gestellt. Wie der israelische Außenminister Israel Katz am Montagabend verkündete, soll der Einsatz der israelischen Armee in Gaza bald abgeschlossen werden. Die jüngste Offensive hat laut dem israelischen Armeechef Eyal Zamir "bald die von der Regierung definierten Grenzen" erreicht – Israel kontrolliere mittlerweile drei Viertel des Gazastreifens. Auch US-Präsident Donald Trump rechnet in der kommenden Woche mit einer Feuerpause. Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke fasst im Podcast zusammen, wie die Chancen auf einen Waffenstillstand stehen und was ein Kriegsende für die Menschen in Gaza bedeuten würde. Im türkischen Izmir sind 120 Stadtverwaltungsmitarbeiter der Oppositionspartei CHP festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Korruption vor. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu befanden sich unter den Festgenommenen auch ranghohe Politiker der CHP. Deren Vizechef Murat Bakan bezeichnete das Vorgehen als “politisches Manöver" gegen die Partei. Die CHP steht seit Monaten unter politischem und juristischem Druck: Bei den jüngsten landesweiten Kommunalwahlen lag die derzeit größte Oppositionspartei deutlich vor der Regierungspartei AKP. Wegen angeblicher illegaler Machenschaften ließ der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bereits den Bürgermeister von Istanbul und prominenten Oppositionspolitiker Ekrem İmamoğlu festnehmen und kündigte weitere Schritte gegen die Partei an. Warum die Verhaftungswelle gerade jetzt kommt und was sich Erdoğan davon erhofft, erklärt Marion Sendker, Korrespondentin aus Istanbul. Außerdem im Update: Polen will Grenzkontrollen zu Deutschland und Litauen einführen. Laut Regierungschef Donald Tusk sollen die Maßnahmen am kommenden Montag in Kraft treten, um den “unkontrollierten Strom von Migranten” zu begrenzen. Damit reagiert Polen auf die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) Anfang Mai eingeführten verschärften Grenzkontrollen. Und sonst so? Wann gilt man als cool? Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Notlage in Gaza: Die ungeklärte Machtfrage Liveblog: Krieg in Gaza: Israels Verteidigungsminister stellt Ende des Gazakriegs in Aussicht Türkei: 120 Festnahmen bei Einsatz gegen oppositionsregiertes Izmir Türkei: Zusammenstöße in Istanbul wegen vermeintlicher Mohammed-Karikatur Türkei: Mehr als 50 Festnahmen bei illegaler Pride-Parade in Istanbul Migration: Polen führt Grenzkontrollen zu Deutschland ein Grenzkontrollen: Wozu der ganze Aufwand? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 01.07.2025Kipppunkte: Risiko oder Rettung fürs Klima?Der grönländische Eisschild schmilzt durch die Erderwärmung. Dabei sinkt seine Oberkante in wärmere Luftschichten und der Schwund beschleunigt sich von selbst, irgendwann ist die Veränderung unumkehrbar. Ein solches sich selbst verstärkendes Ereignis bezeichnet die Klimaforschung als "Kipppunkt". In Exeter, im Südwesten Englands, findet eine globale Kipppunkt-Konferenz statt. Forschende sprechen dort über Risiken, aber auch über sogenannte positive Kipppunkte. Toralf Staud, freier Autor für ZEIT ONLINE und DIE ZEIT, ist bei der Konferenz und hat zu dem Thema Kipppunkte ein Buch geschrieben. Im Podcast erklärt er, was alles hinter dem Begriff steckt und wie es gelingen kann, mehr positive Kipppunkte auszulösen. Offiziell gilt der Krieg zwischen dem Iran und Israel als beendet. Im Land selbst richtet sich die Repression nun vor allem gegen kritische Stimmen und religiöse Minderheiten. Augenzeugen berichten von mehreren Hinrichtungen, Hunderten Festnahmen und dem Vorwurf der Spionage. Besonders stark im Visier: Jüdinnen und Juden sowie Mitglieder der Glaubensgemeinschaft der Bahai. Omid Rezaee, Volontär bei ZEIT ONLINE, schreibt über die aktuelle Lage im Iran. Im Podcast analysiert er, warum ausgerechnet religiöse Minderheiten zur Zielscheibe werden. Und sonst so? In Frankreich kommt das Rauchverbot im öffentlichen Raum. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Pia Rauschenberger, Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Klimaschutz: Wenn Kipppunkte uns vor Kipppunkten retten Klima-Kipppunkt: Wo ist der Point of no Return? Nach den US-Angriffen: Iranische Beamte sprechen von geringen Schäden an Atomanlagen Ali Chamenei: Überleben ist seine stärkste Waffe Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 30.06.2025Update: Ringen um die Finanzierung von EntwicklungshilfeIm spanischen Sevilla hat heute die vierte UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung der Vereinten Nationen begonnen. Dort soll darüber beraten werden, wie Hilfsprogramme künftig bezahlt werden sollen. Ziel der UN-Mitgliedsstaaten ist es, auf der Konferenz die sogenannte Verpflichtung von Sevilla ("Compromiso de Sevilla") zu beschließen, ein neues Abkommen zur Entwicklungsfinanzierung. Unter Präsident Donald Trump haben die USA sich weitgehend aus der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zurückgezogen. Zuletzt waren auch in anderen Ländern wie Deutschland die Ausgaben für den Entwicklungsetat gekürzt worden. Justyna Szambelan, Senior Policy Advisor der Welthungerhilfe, nimmt in Sevilla an der UN-Konferenz teil. Deutschlands Außenminister Johann Wadephul ist zu seinem Amtsantrittsbesuch in die ukrainische Hauptstadt Kyjiw gereist. "Unsere Rüstungszusammenarbeit ist ein echter Trumpf", sagte Wadephul über die Zusammenarbeit Deutschlands mit der Ukraine in der Waffenproduktion. Wadephul wird bei seiner Ukrainereise zum ersten Mal von Vertretern der Rüstungsindustrie begleitet. Inwiefern können die deutsche und die ukrainische Seite von einer vertieften Zusammenarbeit profitieren? Denis Trubetskoy berichtet für ZEIT ONLINE aus der Ukraine und spricht im Podcast darüber, welche Unterstützung das Land aktuell besonders benötigt. Was noch? Ein vergessener Teil der weiblichen Anatomie. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Vereinte Nationen: UN beraten über neues Finanzierungsmodell für Entwicklungshilfe Internationale Zusammenarbeit: 30 Organisationen warnen Regierung vor Kürzung von Entwicklungshilfe Entwicklungszusammenarbeit: Hilfswerke warnen Bundesregierung vor Kürzungen im Kampf gegen Hunger Ukraine: Wadephul kündigt in Kyjiw engere Zusammenarbeit mit der Ukraine an Liveblog: Russischer Krieg gegen die Ukraine: Außenminister Johann Wadephul besucht in Kyjiw Kriegsschauplätze WHO-Bericht: Jeder sechste Mensch von Einsamkeit betroffen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.