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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

376 Folgen
  • Folge vom 04.03.2026
    #316 Was der Iran-Krieg für die Ukraine bedeutet
    Der Iran-Krieg ist für die Ukraine schlecht, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Sie müsse mit weniger Waffenlieferungen aus den USA rechnen. Militärische Nachteile für Russland sieht Bühler nicht. Russland stelle Drohnen inzwischen selbst her und sei nicht mehr auf Lieferungen aus dem Iran angewiesen. Bühler erklärt aber, warum die Entwicklung für Moskau geopolitisch eine Gefahr ist. Eine große Frage ist auch, was mit der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus passiert. Kann der Iran sie wirklich sperren? Bühler hat da Zweifel. Die Amerikaner könnten die iranische Marine neutralisieren und stationäre Raketenbasen ausschalten. Ein paar Trümpfe hat der Iran laut Bühler aber noch in der Hand, die gefährlich seien. Außerdem kritisiert er den amerikanischen Verteidigungsminister Pete Hegseth, der den Nato-Verbündeten Jammerei vorgeworfen hatte. Hegseth vergesse, dass die USA auf Überflug- und Hafenrechte der befreundeten Staaten angewiesen seien. Podcast-Tipp "An vorderster Front": https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. März 2026 geplant.
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  • Folge vom 26.02.2026
    #315 Wo Russland bereits verloren hat
    Diese Ausgabe des Podcasts ist eine Art Bilanz und ein Ausblick nach vier Jahren Ukraine-Krieg. Für Ex-Nato-General Erhard Bühler ist klar, dass Russland keines seiner politisch-strategischen Ziele erreicht hat. Zur Zeit bestünden auch keine Anzeichen, dass Russland sie in nächster Zeit durch militärische Operationen erreichen könne. Im Gegenteil: Wesentliche politische und strategische Faktoren hätten sich objektiv verschlechtert. Bühler verweist darauf, dass Finnland und Schweden NATO-Mitglieder geworden seien, dass Russland Verbündete wie Syrien und damit den Mittelmeerstützpunkt und nun Venezuela verloren habe, dass Russland nur noch Juniorpartner Chinas sei und das Indien beginne, sich abzuwenden, dass die Bündnistreue der zentralasiatischen und Kaukasus-Staaten bröckele und dass die Ukraine heute besser gerüstet sei als je zuvor. Fazit Bühler: "Wenn man das so betrachtet und die Lage an den russischen Kriegszielen misst, dann hat Russland den Krieg mit Stand von heute politisch-strategisch bereits verloren."  Für den Ex-General stellt sich nach vier Jahren Krieg die Frage: Können die Ukrainer das noch lange durchhalten? Seine Antwort: Ja, weil sie keine bessere Alternative sehen. Und die zweite Frage für ihn ist: Können wir, die Unterstützer der Ukraine, trotz Ausfalls der USA das noch lange durchhalten? Ja, weil wir es müssen und angesichts unserer Wirtschaftskraft auch leisten können. "Man lässt ein angegriffenes Volk in Europa nicht im Stich." Außerdem würde sich die Sicherheitslage in Europa erheblich verschlechtern. Welche Prognose würde Erhard Bühler abgeben, wo wir in einem Jahr stehen, fünf Jahr nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine. Er entwirft drei Szenarien: Erste Szenario: Der Krieg geht auch im fünften Jahr weiter und Bühler fürchtet, dieses Szenario ist das wahrscheinlichste.  Zweites Szenario: Die Europäer lassen in ihrer Unterstützung nach oder die Trump-Administration zwingt die Ukraine zu Kompromissen, die einem Diktatfrieden gleichkommen. Das ist für Bühler hoffentlich unwahrscheinlich, weil es letztlich eine Niederlage der Ukraine wäre. Gleichzeitig wäre es das riskanteste Szenario, weil Europa, aber auch die USA Sicherheitsgarantien geben müssten und sie bei einem Bruch des Waffenstillstands in einen Krieg gezogen würden. Drittes Szenario: Das ist ein gerechter und nachhaltiger Frieden. Das wäre das beste Szenario aber leider auch der unwahrscheinlichste Fall, mindestens solange Putin an der Macht ist.  Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. März 2026 geplant.
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  • Folge vom 25.02.2026
    #314 Die militärische Lage nach vier Jahren Krieg
    Vor vier Jahren hat Russland die Ukraine überfallen. Was hat Putin erreicht? In seiner Lageeinschätzung kommt Ex-Nato-General Erhard Bühler zu dem Schluss: Russland ist nach vier Jahren weit davon entfernt, den Krieg militärisch für sich zu entscheiden. Ein großer russischer Durchbruch sei nicht zu erwarten und damit auch keine Vorentscheidung in diesem Krieg. Der ukrainische Generalstab meldet Geländegewinne von 400 Quadratkilometern. Bühler verweist allerdings darauf, dass die Angriffe oft in einer "grauen Zone" geführt würden, in der man nicht wisse, wer dann wirklich die Kontrolle über den betreffenden Frontabschnitt habe. In den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk habe die Ukraine taktische Angriffe gestartet, womit aber nur das langsame Vorrücken der Russen gestoppt worden sei. Russland dagegen hat dagegen die Stadt Konstantinowka weigehend eingenommen und auch der gesamte Raum Pokrowsk und Myrnohrad sei für die ukrainische Armee nicht mehr nutzbar. Das monatelange Gefecht werde langsam zu Ende gehen. Zu Beginn des Podcasts geht es noch einmal um neue Informationen zu dem Nato-Manöver, bei dem die NATO von ukrainischen Drohnen blamiert worden sein soll. Der Ex-General bleibt bei seiner Bewertung, dass es Lehren zu ziehen gäbe, aber der Vorgang übertrieben worden sei. In Höerfragen geht es um die Bewertung von Internet-Videos und den Stand der Gefangenen-Austausche. Ein Podcast-Tipp: "Ohmatdyt. Ein Kinderkrankenhaus im Krieg" https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:51d43a2a26851489/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. Februar 2026 geplant.
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  • Folge vom 20.02.2026
    #313 Haben ukrainische Drohnenpiloten die Nato blamiert?
    Zehn ukrainische Drohnenpiloten sollen bei einer Übung in Estland zwei Nato-Bataillone ausgeschaltet beziehungsweise kampfunfähig gemacht haben. Das berichtet das "Wall Street Journal". Ein beteiligter Nato-Kommandeur soll bei der Übung im vergangenen Jahr gesagt haben: "Wir sind am Arsch!" Wie ist das alles einzuordnen? Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt zunächst, um was es genau bei der Übung ging, an der tausende Soldaten beteiligt waren. Und wie die Übung ablief. Bühler kann den Ton der Berichterstattung dazu in Teilen nicht nachvollziehen. Die Ereignisse würden übertrieben dargestellt. Trotzdem könne man seine Schlüsse aus der Übung ziehen. Zum Beispiel, dass die Nato großen Nachholbedarf habe, wenn es um den Einsatz von Drohnen gehe. Seit der Übung sei jedoch schon einiges passiert, so Bühler. Außerdem gibt es in dieser Folge eine Nachlese der Münchner Sicherheitskonferenz. Dabei sprechen Tim Deisinger und Erhard Bühler darüber, welche Rolle der Ukraine-Konflikt auf dem Treffen gespielt hat. Und welchen Ton die USA gegenüber der Nato und den Europäern angeschlagen haben. Auch Kanzler Merz hat gesprochen. Bühler hat jeweils zugehört und ordnet ein, was gesagt wurde. Podcast-Tipp: Fragen an den Autor - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:83ec62da5cb19be9/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. Februar 2026 geplant.
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