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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

377 Folgen
  • Folge vom 23.01.2026
    #305 Spaltet Grönland die NATO?
    US-Präsident Donald Trump wird nicht müde zu wiederholen: "We need Greenland". Seine Besitzansprüche sorgen seit Wochen für Wirbel und großen Ärger bei den Europäern. Von militärischer Gewalt ist zwar nicht mehr die Rede, Strafzölle sind auch vorerst vom Tisch, denn es gibt einen Grönland-Deal. Damit alles in Butter? Die Frage geht an Ex-General Erhard Bühler. Er hält ein militärisches Eingreifen für ausgeschlossen und lobt, dass die Europäer deutlich geschlossener auftreten. Gleichzeitig beklagt er, dass viele Wortmeldungen und Handlungen der Trump-Administration dem Geist des NATO-Vertrages widersprechen. Andererseits ärgern ihn Spekulationen und Bewertungen in der politischen Diskussion und in den Medien. Die Erkundungsmission der Bundeswehr auf Grönland sei lange geplant und natürlich beim zuständigen NATO-Kommando in Norfolk bekannt gewesen. Und dann lese er von einem "Kahlschlag mit Sprengkraft". Dabei gehe es um den Abbau von 200 Stellen der US-Armee in Europa bei 80.000 stationierten Soldaten. Auf eine Hörerfrage hin erläutert Bühler, was bei einer Intervention der USA in einem NATO-Land passieren würde, wem die Soldaten unterstellt sind. "Soldaten bleiben Soldaten ihrer Nation." Sie seien den NATO-Befehlshabern nur für einen konkreten Einsatz unterstellt. Im Zweifel gelte der nationale Befehl. Bühler ist überzeugt, dass die NATO nicht der Vergangenheit angehört, sondern dringender gebraucht werde denn je angesichts zunehmenden imperialistischen Machtgehabes. "Wenn Macht über das Recht gestellt wird, funktionier unsere Welt nicht mehr, wie sie heute funktioniert." Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Januar 2026 geplant. Podcast-Tipp: Lost in Nahost - Der Podcast zum Krieg in Israel und Gaza · Was ist los im Iran? · Podcast in der ARD Audiothek
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  • Folge vom 22.01.2026
    #304 Kälte als Waffe
    Immer wieder greift Russland auch in diesem Winter die Energieinfrastruktur in der Ukraine an. Dann fallen Strom und Heizung aus. ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn berichtet aus Kiew, das derzeit schwer betroffen ist. Sie erzählt, wie die Menschen nach Angriffen in der Nacht am Morgen oft ohne Strom und Heizung aufwachen. Hunderttausende sollen die Hauptstadt verlassen haben. Die, die bleiben, müssen sich kreativ durch den zermürbenden Alltag kämpfen. Viele helfen sich gegenseitig. Und: Das Ziel, die Ukrainer durch die Angriffe zu brechen, erreichen die Russen nicht. Vielmehr würden die Ukrainer noch trotziger. Außerdem erläutern wir mit Ex-Nato-General Erhard Bühler die aktuelle militärische Lage. Dabei geht es unter anderem auch um neue ukrainische Luftangriffe auf die Infrastruktur in russisch besetzten Gebieten und auf die Ölindustrie. Außerdem gibt es kleinere Veränderungen an der Front. Und wir schauen zum Gipfel nach Davos. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Januar 2026 geplant.
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  • Folge vom 14.01.2026
    #303 Venezuela und fünf politische Risiken
    Die USA haben den venezolanischen Präsidenten Maduro entführt und stellen ihn in den USA vor Gericht. US-Präsident Trump sagt, man werde das südamerikanische Land über Jahre steuern. Das Vorgehen wirft viele völkerrechtliche Fragen auf. Und es birgt laut Ex-Nato-General Erhard Bühler fünf zentrale Risiken. Welche das sind, erklärt er im Podcast. "Am Ende könnte es aber ein Pyrrhus-Sieg sein, der den USA und der westlichen Welt mehr Nachteile als Vorteile bringen könnte", so Bühler. In jedem Fall sei das Ereignis weltpolitisch einschneidend. Und schon droht der nächste Konflikt: Die USA wollen Grönland übernehmen. Hinweis: Ab dieser Woche gibt es zwei Folgen von "Was tun, Herr General?". In der ersten Folge wird es um die aktuelle militärische Lage gehen. In der zweiten Folge, die jeweils am Folgetag erscheint, wird es um ein oder zwei Schwerpunktthemen gehen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Januar 2026 geplant.
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  • Folge vom 13.01.2026
    #302 Die "miserable Bilanz" des Kriegsherrn Putin
    Der Ukraine-Krieg dauert nun länger als der sogenannte Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland. "In dieser Zeit hat Russland keines seiner vor vier Jahren postulierten Kriegsziele erreicht", so Ex-Nato-General Erhard Bühler. Also weder eine Demilitarisierung der Ukraine, noch die sogenannte "Denazifizierung", sprich eine Absetzung der Regierung, oder die Beseitigung einer angeblichen Bedrohung durch die Nato. Die Ukraine sei noch immer ein freies Land, ein hochgerüstetes dazu. Die Nato habe neue Mitglieder und rüste auf. Die Russen hätten einiges an Land erobert, aber dafür zahllose Soldaten geopfert. "Was für eine miserable Bilanz, die der Kriegsherr Putin zu verantworten hat", so Bühlers Fazit. Die aktuelle militärische Lage: Die ukrainische Bevölkerung leidet unter den Angriffen auf die Energieinfrastruktur. Besonders ein Angriff in Kiew sticht heraus. Bühler sieht aber auch ein Nachschubproblem der Russen bei Drohnen. Für Aufsehen sorgte der Einsatz einer russischen Oreschnik-Rakete. Die Attacke sollte offenbar auch ein Signal an die Europäer senden. Außerdem analysieren wir die Lage am Boden. Hinweis: Ab dieser Woche gibt es wieder zwei Folgen von "Was tun, Herr General?". In der jeweils ersten Folge geht es um die aktuelle militärische Lage. In der zweiten Folge, die jeweils am Folgetag erscheint, wird es um ein oder zwei Schwerpunktthemen gehen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Januar 2026 geplant.
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