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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

377 Folgen
  • Folge vom 05.02.2026
    #309 Die Verluste im Ukraine-Krieg
    Wie hoch sind die Verluste der Russen und der Ukrainer in diesem Krieg? Über diese Frage wird immer wieder debattiert. Nun gibt es eine Untersuchung des US-Instituts Center for Strategic and International Studies (CSIS) dazu, die für Aufsehen sorgt. Demnach haben die Russen bisher rund 1,2 Millionen Soldaten verloren, weil sie getötet wurden, kampfunfähig verwundet oder als vermisst gelten. Auf ukrainischer Seite sollen die Verluste bei 500.000 bis 600.000 Soldaten liegen. In dem Artikel geht es auch um die russischen Geländegewinne in der Ukraine. Dazu heißt es: In keinem Offensivkrieg seit 1945 sei der Angreifer so langsam vorangekommen und habe dabei so hohe Verluste erlitten, wie die Russen in der Ukraine. Link zum CSIS-Artikel https://www.csis.org/analysis/russias-grinding-war-ukraine Hinweis der Redaktion: Der ukrainische Präsident Selenskyj hat sich nach der Aufzeichnung dieses Podcasts zu den Verlusten für sein Land geäußert. Er spricht von 55.000 getöteten ukrainischen Soldaten. Außerdem sprechen wir über Äußerungen konservativer EU-Politiker, die finden, Europa brauche eine eigene Armee. Ex-Nato General Erhard Bühler erklärt, warum er von solchen Überlegungen wenig hält. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 11. Februar 2026 geplant.
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  • Folge vom 04.02.2026
    #308 Erst Feuerpause, dann Großangriff
    Es war eine sehr begrenzte Feuerpause, die US-Präsident Trump vor dem vergangenen Wochenende verkündete. Russland habe zugesagt, für eine Woche die Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur ruhen zu lassen. Auch die Ukraine erklärte, sie werde auf solche Angriffe verzichten. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler gab es die begrenzte Feuerpause tatsächlich, allerdings nur für drei Tage über das Wochenende. Danach habe Russland den bisher schwersten Luftangriff gegen die ukrainische Infrastruktur in diesem Jahr gestartet, mit Hunderten Drohnen sowie Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern. Unter anderem wurden zahlreiche Wärmekraftwerke getroffen. "Das zeigt, dass es Russland mit diesem Teilwaffenstillstand nicht darum ging, die Menschen in diesem strengen Winter zu verschonen", so Bühler. Man habe sich nur gut mit dem USA stellen wollen und parallel den großen Angriff vorbereitet. Außerdem gab es am Wochenende ungeachtet der Pause bei Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur russische Luftangriffe auf einen Pendlerbus mit Bergarbeitern und eine ukrainische Geburtsklinik. Der Angriff auf den Bus erfolgte am Sonntag in der Region Dnipropetrowsk, 15 Menschen sind dabei gestorben. Laut Bühler ist es wahrscheinlich, dass es ein gezielter Angriff mit einer Drohne war. Die Geburtsklinik wurde in Saporischschja getroffen. Hier gab es mehrere Verletzte. Auch das war nicht der erste Vorfall dieser Art. Auch an der Front gibt es neue Entwicklungen, die wir in diesem Podcast analysieren. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 5. Februar 2026 geplant.
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  • Folge vom 29.01.2026
    #307 Die neue US-Verteidigungsstrategie und die Nato
    Die USA geben sich eine neue Verteidigungsstrategie. Darin geht es um die Verteidigung des eigenen Staatsgebiets, um China, Russland, Iran und Korea. Und darum, dass die militärischen Verbündeten mehr Verantwortung übernehmen sollen. Spätestens damit hat die neue Verteidigungsstrategie, die die zuvor eingeführte neue Sicherheitsstrategie der USA ergänzt, Auswirkungen auf die Nato und Europa. In diesem Podcast besprechen wir das neue Dokument mit Ex-Nato-General Erhard Bühler. Er sieht darin keine grundlegende Bedrohung für die Nato. Und doch müssten sich die Mitglieder des Verteidigungsbündnisses und Europa auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Im zweiten Teil des Podcasts geht es um ein Interview, dass US-Präsident Trump gegeben hat. Er würdigte dabei den Einsatz europäischer Soldaten in Afghanistan herunter. "Die Aussage ist falsch und sie ist respektlos", so Bühler dazu. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. Februar 2026 geplant.
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  • Folge vom 28.01.2026
    #306 Russischer Angriff auf Passagierzug
    Die russische Armee hat mit Drohnen einen ukrainischen Regionalzug in der Region Charkiw angegriffen. Es gibt mehrere Tote. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, alles deute darauf hin, dass der Angriff gezielt erfolgt sei. Es handle sich um einen "vorsätzlichen Angriff auf einen zivilen Passagierzug. Das dürfte ein weiteres Kriegsverbrechen der russischen Armee in diesem Krieg darstellen." Die militärische Lage: Der Schwerpunkt der russischen Angriffe am Boden liegt zwischen Slowjansk und Pokrowsk im Osten der Ukraine. Kämpfe gibt es aber auch an anderen Frontabschnitten. Das harte Winterwetter sorgt dafür, dass die Zahl der russischen Angriffe insgesamt abgenommen hat. Dafür setzt Russland seine Angriffe gegen die ukrainische Energieinfrastruktur fort. Die Wirkung wird durch den kalten Winter für die Menschen in der Ukraine noch heftiger. Außerdem gab es Friedensgespräche in Abu Dhabi. Zunächst wurde darüber wenig Konkretes bekannt. Nun berichtet die New York Times, die Amerikaner hätten Druck gemacht, dass die Ukraine auf die bereits von Russland besetzten Gebiete und noch einige mehr verzichten solle. Trotzdem gehen von dem Treffen laut Bühler auch positive Signale aus. Welche das sind, erklärt er im Podcast. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Januar 2026 geplant.
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