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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 27.10.2023#162 Heftige russische Verluste bei AwdijiwkaIn dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler zunächst über die aktuelle Lage in der Ukraine. Bei Awdijiwka greifen die Russen weiter an. Bühler sieht aktuell nicht die Gefahr einer Einkesselung der ukrainischen Truppen dort. Vielmehr seien die russischen Verluste in kurzer Zeit so heftig, wie zu keinem anderen Zeitpunkt in diesem Krieg bisher. Für beide Seiten habe der Kampf um die Stadt inzwischen auch eine politische Bedeutung.Weitere Themen: Ukrainische Angriffe an anderen Frontabschnitten + Wackelt die Unterstützung der Slowakei für die Ukraine? + Die Rolle von Ungarn und Polen + Wie steht es um die russische Schwarzmeer-Flotte? + Szenarien für den Fortgang des Krieges aus ukrainischer SichtWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 24.10.2023#161 Eskalation bis zum Weltkrieg?In dieser Folge sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über ein Interview mit dem New-York-Times-Journalisten Bret Stephens, das hohe Wellen geschlagen hat. Stephens sagte der "Bild"-Zeitung, dass er einen Weltkrieg befürchte. Der Nahost-Konflikt könnte seiner Meinung nach eine Kettenreaktion auslösen und die USA mit hineinziehen. Profiteur sei in einem solchen Fall Russlands Präsident Wladimir Putin. Auch Bühler bewertet die Situation im Nahen Osten als brandgefährlich. Russland und China könnten die Situation ihm zufolge auch ausnutzen. Auf der anderen Seite müsse man sich aber die staatlichen Akteure im Nahen Osten anschauen. Keiner dort habe Interesse an einem Flächenbrand. Dieser würde nach Meinung Bühlers auch die Macht der Regime gefährden. Sie hätten an einer Eskalation kein Interesse. In diesem Zusammenhang verweist Bühler auch auf zahlreiche diplomatische Initiativen und Gespräche, die zum Ziel hätten, den Krieg unter Kontrolle zu halten und regional zu beschränken. Natürlich schauen Deisinger und Bühler auch auf die aktuelle Lage in der Ukraine. Laut Bühler versuchen die Russen weiter, die Stadt Awdijiwka einzukreisen. Angesichts hoher Verluste glaubt er aber nicht, dass sie damit Erfolg haben werden. Außerdem erkennt Bühler eine veränderte Schwerpunktsetzung der Ukraine und verweist auf schwere Kämpfe am Südufer des Dnipro östlich von Cherson. Ein weiteres Thema in dieser Folge ist ein Interview, das Ex-Kanzler Gerhard Schröder der "Berliner Zeitung" gegeben hat. Darin behauptet er, dass die USA dafür gesorgt hätten, dass die ukrainisch-russischen Friedensverhandlungen gescheitert seien. Bühler kritisiert, dass Schröder dafür keinerlei Beweise vorgelegt habe. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 19.10.2023#160 Erster ukrainischer ATACMS-EinsatzBevor es um die Ukraine geht, sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge über die verheerende Explosion in einem Krankenhaus in Gaza-Stadt mit vielen Toten. Die Hamas beschuldigt Israel, verantwortlich zu sein. Israel sprich von einer fehlgeleiteten Rakete von palästinensischer Seite. Bühler zweifelt die palästinensischen Angaben an. Er verweist dabei unter anderem auf Bilder vom Ort des Geschehens und einen abgehörten Funkspruch. Die israelische Version des Geschehens sei glaubwürdiger. Beweise gebe es aber auch dafür nicht. Mit Blick auf die allgemeine Lage sagt Bühler: Es sei wichtig, dass ein Flächenbrand in der Region verhindert werde. Die öffentliche Aufmerksamkeit konzentriert sich derzeit vor allem auf den Krieg im Nahen Osten. Der Ukraine-Krieg steht seitdem weniger im Fokus. Die aktuelle Lage stellt sich laut Bühler wie folgt dar: Im Osten, bei Awdijiwka greifen die Russen weiter an. Die Intensität habe aber nachgelassen. Dennoch rechnet Bühler damit, dass die Russen weitermachen, trotz hoher Verluste. Bei Cherson halten die Ukrainer weiter einen Brückenkopf über den Dnipro. Außerdem gab es eine ukrainische Attacke auf russische Luftwaffenstützpunkte, erstmals mit den ATACMS-Raketen, die die USA geliefert hatten. Dabei sind unter anderem Hubschrauber zerstört worden. Die Russen müssten wegen dieser neuen US-Waffe umdisponieren, so Bühler. Sie müssten Hubschrauber, Treibstofflager und mehr weiter von der Front wegverlegen, damit sie nicht getroffen werden könnten. Außerdem sprechen Deisinger und Bühler darüber, ob Deutschland nun Taurus-Marschflugkörper liefern könnte. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 17.10.2023#159 Ukrainische Offensive gescheitert?Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler sprechen zunächst über die aktuelle Lage in der Ukraine. Bühler sagt, die große Lage sei derzeit unverändert. Es gebe aber einige taktische Schauplätze, darunter die Stadt Awdijiwka. Seit vergangenem Montag greifen die Russen dort an. Bühler geht davon aus, dass die Ukrainer die Stadt halten und den Russen große Verluste zufügen können. Außerdem zieht er einen Vergleich zwischen den Kämpfen um Bachmut mit denen jetzt bei Awdijiwka. Deisinger und Bühler schauen sich außerdem die ukrainische Offensive genauer an. Anlass sind Einschätzungen, wonach die Ukraine ihre Ziele inklusive der Rückeroberung der Krim nicht erreichen werde. Bühler sieht das nicht so. Er sagt, man dürfe nicht nur die Bodenoffensive sehen, sondern müsse sich die gesamten Operationslinien anschauen. Mindestens die ukrainische Politik aber auch Teile der militärischen Führung hätten sich einen schnelleren Erfolg vorgestellt. Allerdings sei klar gewesen, dass die Offensive nicht in wenigen Tagen oder Wochen ihre Ziele erreichen würde. Bühler fasst außerdem die Erfolge der Ukrainer, aber auch der Russen zusammen. Und auch der Krieg in Israel ist in dieser Folge wieder ein Thema. Es geht unter anderem um die Fragen: Wie groß ist das Risiko, dass sich der Iran in den Krieg einschaltet? Und ist die Zwei-Staaten-Lösung noch eine realisierbare Option?Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie uns an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.