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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 29.09.2023#154 Rätselraten um russischen Admiral SokolowDer russische Admiral Viktor Sokolow soll bei einem ukrainischen Angriff auf der Krim getötet worden sein. Russland bestreitet das. Ex-General Erhard Bühler erzählt, was er für plausibel hält und welche Indizien es für die eine oder andere Theorie gibt. An der Front gibt es keine großen Bewegungen. Die russische Armee konzentriert ihre Kräfte im Süden, die Ukraine versucht an mehreren Abschnitten vorzustoßen. Bühler vergleicht die Lage mit der zum Beginn der Offensive und stellt fest: Die Ukraine hat sehr wohl Fortschritte erzielt, besonders im Kampf gegen die russische Schwarzmeerflotte. Nach Ansicht des Generals geht es nicht nur um kurzfristige Geländegewinne. Das Ziel der Ukraine bestehe vielmehr darin, die Voraussetzungen für einen größeren Durchbruch zu schaffen. Im zweiten Teil des Podcasts sprechen Tim Deisinger und Erhard Bühler über die fragile Situation im Kosovo. Erhard Bühler ist vor kurzem dort gewesen und schildert seine Eindrücke. Bei einem Zwischenfall im Norden Kosovos sind drei Serben und ein kosovarischer Polizist getötet worden, das hat die Situation angeheizt. Bühler erklärt, was genau passiert ist und wer dafür verantwortlich zeichnet. Auf beiden Seiten ist das Misstrauen sehr groß, zum Teil angeheizt von den Medien. Auch die beiden führenden Politiker Vucic und Kurti tragen nicht dazu bei, dass dieses Misstrauen abnimmt. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 26.09.2023#153 Taurus – Bundesregierung unter Zugzwang?Lange hatten die USA gezögert. Nun wollen sie doch schon bald ATACMS-Artillerieraketen an die Ukraine liefern. In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-General Erhard Bühler über diese Raketen. Bühler erklärt, um was für Raketen es sich handelt und wofür sie eingesetzt werden können. Diese Raketen haben andere Fähigkeiten als die Marschflugkörper Taurus. Die möchte die Ukraine gerne von Deutschland haben, bekommt sie aber bisher nicht. Darüber wird schon seit Längerem diskutiert. Befürworter meinen, ohne den Taurus könne die Ukraine den Krieg nicht gewinnen. Gegner argumentieren, dass sich die Reichweite des Marschflugkörpers bis nach Russland erstrecke. Darauf gehen Deisinger und Bühler ein. Der Ex-General beantwortet auch Fragen von Hörerinnen und Hörern zum Thema. Außerdem befassen sich die beiden mit der aktuellen militärischen Lage. Sie schauen auf die jüngsten Entwicklungen auf beiden Seiten. So haben die Ukrainer eine Eisenbahnlinie bei Bachmut unter ihre Kontrolle bekommen. Und es geht um einen Bericht eines russischen Nachrichtenportals. Laut dem haben die Russen einen Leopard-Panzer zerstört und ein Besatzungmitglied zunächst in Gefangenschaft genommen. Der Mann habe behauptet, aktiver Bundeswehrsoldat zu sein. Diese Meldung wird auch in Deutschland vielfach in Sozialen Medien geteilt. Doch was ist dran? Erhard Bühler erklärt, warum er sie für absurd hält. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 22.09.2023#152 Über den neuen Friedensplan für die Ukraine - Teil 2In dieser Folge befassen sich Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler noch einmal mit einem Friedensplan. Er war Ende August von vier hoch angesehene deutschen Persönlichkeiten vorgelegt worden, darunter der frühere General Harald Kujat. In einem Gastbeitrag für die Berliner Zeitung vertreten sie die These, die Ukraine könne den Krieg nicht gewinnen und dürfe sich einem Frieden nicht verweigern. Bühler und Deisinger setzen sich hier Punkt für Punkt mit den Vorschlägen auseinander, die zu einem Waffenstillstand und zu Friedensverhandlungen führen sollen. Bühler zeigt sich allerdings skeptisch. Ein Beispiel: Unter anderem soll der UN-Sicherheitsrat einen Waffenstillstand beschließen. Der Ex-General hält das allerdings für ausgeschlossen. Denn es handele sich um ein Gremium, in dem die Ukraine nicht vertreten sei und Russland ein Vetorecht habe. Bei der ukrainischen Offensive gibt es derweil nicht viel Bewegung. Bühler schildert die aktuelle Entwicklung und berichtet, dass der Nachschub-Mangel zunehmend ein Problem wird. Zudem werde die Artillerie der Russen dezimiert, die Moral der Truppe sei angeschlagen, den Russen gelinge es immer weniger ihre militärischen Ziele zu schützen. Außerdem geht es um die schwindende Unterstützung Polens für die Ukraine. Bühler und Deisinger beobachten zudem eine gewisse Routine des UN-Sicherheitsrat beim Thema Krieg. Bühler meint aber, dass sollte man nicht überwerten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 20.09.2023#151 Über den neuen Friedensplan für die Ukraine - Teil 1Ende August haben vier hoch angesehene deutsche Persönlichkeiten einen Friedensplan für die Ukraine vorgestellt, darunter der frühere General Harald Kujat. In einem Gastbeitrag erläutern sie, wie der Krieg in der Ukraine durch einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen beendet werden kann. In dieser Folge schauen sich Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler den Friedensvorschlag genauer an. Bühler ist der Meinung, dass das Papier durchaus Beachtung verdient hat und man sich intensiver damit auseinander setzen sollte. Er lobt, dass nicht nur ein Waffenstillstand und Friedensverhandlungen gefordert werden. Sondern die Autoren machten sich auch Gedanken, wie es umgesetzt werden könne. Bühler hat aber den Eindruck, dass sich der Friedensplan einseitig gegen die Ukraine richtet. Von ihr werde Verantwortung und Vernunft gefordert. Es gebe insgesamt zu viele Forderungen an das Opfer des Krieges. Russland und damit der Aggressor bleibe außen vor. Da gebe es keine Forderungen. Bühler sieht auch die Grundannahme im Papier kritisch, dass beide Seiten den Krieg nicht mehr gewinnen könnten. Außerdem geht es um die aktuelle Entwicklung der ukrainischen Offensive, etwa um den Kampf um Bachmut. Der frühere Nato-General erläutert, wie die Ukrainer dort voran kommen. Sie hätten in den letzten Wochen Erfolge gehabt, zum Nachteil der russischen Eliteverbände. Mehrere Brigaden seien zerschlagen worden. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.