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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 21.03.2023#101 Erbärmlich? Über den Zustand der BundeswehrDer Weg zu einer vollständig einsatzbereiten Bundeswehr ist weit. Die Wehrbeauftragte Eva Högl beklagt in ihrem aktuellen Bericht das langsame Tempo bei der Reform der Truppe. Aus dem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro sei noch kein Cent bei den Soldaten angekommen. Das liege vor allem an der schleppenden Beschaffung. In dieser Folge sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über den Zustand der Truppe. Bühler erinnert daran, dass der besorgniserregende Zustand mindestens seit 2015 bekannt sei. Er verwehrt sich aber dagegen, dass dafür die Bundeswehr allein verantwortlich wäre. Außerdem geht es um die aktuelle Lage im Krieg in der Ukraine. Bühler bewertet die laufenden Luftangriffe gegen die zivile Infrastruktur. Über Kiew etwa seien Drohnen abgefangen worden, es habe aber auch einige Treffer gegeben. An Land sehe es dagegen so aus, als würde die Intensität der Angriffe abnehmen. Von einem Scheitern der Russen könne man aber noch nicht sprechen. Inmitten der heftigen Kämpfe sterben auf beiden Seiten Zehntausende Soldaten. Ein Hörer fragt, wie die Toten abtransportiert werden. Werden dafür Feuerpausen vereinbart? Offiziell bekannt ist nichts. Doch Ex-General Bühler sagt, der bisherige Umgang der Russen mit ihren Soldaten lasse Schlimmes befürchten. Außerdem geht es um den Besuch von Russlands Präsidenten Wladimir Putin im besetzten Mariupol und den Haftbefehl gegen ihn. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 17.03.2023#100 Warum die USA den Drohnen-Vorfall runterspielenIn dieser Folge spricht Moderator Tim Deisinger mit Ex-Nato-General Erhard Bühler über den Drohnen-Vorfall über dem Schwarzen Meer. Nachdem sich russische Kampfjets einer US-Aufklärungs-Drohne angenähert hatten, stürzte sie ins Schwarze Meer. Bühler erklärt, um was für eine Drohne es sich gehandelt hat und was zu dem Vorfall bisher bekannt ist. Durfte die Drohne dort fliegen und hat sie für die Ukraine militärische Aufklärung betrieben? Auf diese Fragen liefert Bühler Antworten. Außerdem erklärt er, warum die Reaktionen der Amerikaner verhaltener ausfallen, als man es vielleicht vermuten könnte. Ein weiteres Thema in dieser Folge sind die angekündigten Kampfjet-Lieferungen von Polen und der Slowakei. Beide Länder wollen der Ukraine Flugzeuge vom sowjetischen Typ MiG-29 überlassen. "Ich finde diesen Schritt richtig", meint Bühler und liefert dazu eine ausführliche Begründung. Außerdem erläutert er, wie die Ukrainer die Kampfjets nutzen können. Handelt es sich bei den polnischen Flugzeugen teilweise um alte DDR-Bestände, und muss die Bundesregierung für die Weitergabe eine Genehmigung erteilen? Auch darauf gehen Deisinger und Bühler ein. Beide sprechen in dieser Folge außerdem über einen Vorstoß vom Ex-Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, zu Friedensverhandlungen. Seiner Meinung nach sollten die Rahmenbedingungen für solche Verhandlungen schon jetzt vorbereitet werden. Dieser Meinung ist auch Ex-General Bühler. Damit widerspricht er der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Ischingers Vorschlag für kontraproduktiv hält. Weiterhin beantwortet Bühler auch in dieser Folge wieder Hörerfragen: Kann ein Mangel an Soldaten ab einem bestimmten Zeitpunkt die Kampffähigkeit der Ukraine beschränken? Warum sollten russische Truppen das Atomkraftwerk in Saporischschja beschießen, wie es immer wieder in Meldungen heißt? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 10.03.2023#99 Nord Stream: Ukrainische Täter oder False Flag?In dieser Folge spricht Tim Deisinger mit Ex-Nato-General Erhard Bühler über die jüngsten Medienberichte zum Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines. Danach haben die Ermittler Indizien auf eine proukrainische Tätergruppe. Die Generalbundesanwaltschaft bestätigte zumindest, dass ein Schiff durchsucht worden sei, das möglicherweise an den Explosionen beteiligt gewesen sei. Bühler spricht von einem "großen Ermittlungserfolg". Was hat es mit den gefundenen Pässen auf sich? Waren die Spuren absichtlich gelegt? Außerdem schauen Deisinger und der Ex-Nato-General wieder auf die aktuelle Lage. So hat es erneut massive Luftangriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine gegeben. Die Angriffe waren laut Bühler besonders, weil die Russen alles genutzt hätten, was sie außerhalb von nuklear-fähigen Flugkörpern besäßen, von Drohnen bis hin zu Hyperschallwaffen. Bei der Abwehr habe das Iris-T-System aus Deutschland eine große Rolle gespielt. Außerdem erklärt Bühler, warum die Russen keine neuen Kinschal-Raketen mehr herstellen können. Wie viele solcher Raketen haben die Russen noch auf Lager? Der Schwerpunkt der Kämpfe ist weiterhin in der Region Bachmut. Die Ukrainer mussten sich aus dem Osten zurückziehen. Warum gibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Stadt nicht komplett auf? Außerdem geht der Ex-Nato-General auf die hohen Verluste der Wagner-Gruppe ein. Gehen der Gruppe bald die Soldaten aus? Weiterhin beantwortet Bühler die Frage, welche der beiden Kriegsparteien mehr mit Friendly Fire zu kämpfen hat. Wie kann eine Armee solche Fehler möglichst vermeiden? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 07.03.2023#98 Eine Panzerfabrik für die Ukraine?Der Kampfpanzer "Panther" gilt als eines der modernsten Waffensysteme der Welt - ein Produkt des deutschen Waffenbauers Rheinmetall. Der Konzern will nun eine Panzerfabrik in der Ukraine aufbauen. 200 Millionen Euro sollen investiert werden. Angeblich laufen die Gespräche mit der ukrainischen Regierung über das Vorhaben "vielversprechend". Das ist eines der Themen von Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Wie sinnvoll ist der Bau einer Panzerfabrik in einem Land, das unter Beschuss steht? Bühler verweist darauf, dass es Jahre dauern kann, bis erste Panzer tatsächlich vom Band rollen. Er bezweifelt, dass die Fabrik der Ukraine in der derzeitigen Kriegsphase helfen kann. Langfristig sehe das aber schon anders aus. Man müsse die Ukraine befähigen, sich künftig vor weiteren Bedrohungen zu schützen. Deisinger und Bühler sprechen noch über ein weiteres Vorhaben, das Rheinmetall betreffen könnte. Die Firma soll "Leopard 2"-Panzer aus der Schweiz zurückkaufen. Damit soll nach den Waffenlieferungen an die Ukraine der Bestand in der Bundeswehr aufgefüllt werden. Bühler kennt die Schweiz gut und sagt, so einfach sei es nicht. Die Regeln in der Schweiz seien streng. Außerdem geht es um einen angeblichen Streit zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Armee-Chef Walerij Saluschnyj. Ex-General Bühler äußert sich hier zurückhaltend und erklärt, warum er das für politische und taktische Diskussionen hält. Bühler beantwortet außerdem Hörerfragen - unter anderem zu möglichen Sicherheitsgarantien nach dem Krieg. Wie können sie aussehen, wer kann solche Garantien geben? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.