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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 21.04.2023#109 Was zur geplanten Ukraine-Offensive bekannt istIn dieser Folge spricht Tim Deisinger mit Ex-Nato-General Erhard Bühler über die bevorstehende Offensive der Ukraine. Die stellvertretende Verteidigungsministerin Hanna Maliar hat verkündet, dass "komplexe Maßnahmen" im Osten der Ukraine "bereits im Gange" seien. Bühler ordnet diese Äußerung ein und beantwortet mehrere Fragen, die mit der geplanten Offensive im Zusammenhang stehen. Was bedeutet das Journalistenverbot für die Frontabschnitte? Ist es wahrscheinlich, dass ein ukrainischer Aufmarsch von russischer Seite unbemerkt vonstattengehen kann? Der Ex-Nato-General erkennt außerdem Hinweise, dass Russland seine Strategie geändert hat. Die russische Armee konzentriere sich jetzt auf die Angriffe gegen frontnahe Städte. Was könnte der Grund dafür sein? Weiterhin geht er auf Meldungen ein, nach denen die Ukrainer angeblich die besetzte Stadt Nowa Kachowka angegriffen haben. Beschießen die Ukrainer wirklich Städte? In dieser Folge werden Deisinger und Bühler auch noch einmal grundsätzlich und blicken auf die Nato. Der Ex-General begründet ausführlich, warum die Nato "gut" ist und kein Angriffsbündnis. Russland habe keinen Grund, sich bedroht zu fühlen. Außerdem erklärt er, warum er ganz sicher ist, dass die Nato der Ukraine keine Zielkoordinaten liefert. Deisinger und Bühler blicken in dieser Folge auch ein bisschen über den Tellerrand. Im Sudan musste die Bundeswehr einen Evakuierungsversuch abbrechen. Berichten zufolge sollten 150 Deutsche ausgeflogen werden. Ex-General Bühler widerspricht klar der Kritik, dass die Aktion dilettantisch durchgeführt worden sei. Dabei führt er auch aus, wie aufwändig solche Rettungseinsätze geplant werden. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 19.04.2023#108 Russisches Säbelrasseln und chinesisches KalkülRussisch-chinesische Allianz: Chinas Außenminister Li Keqiang war in Russland. Präsident Putin sagte danach, es gebe einen engen Austausch und bei Länder kooperierten militärisch. Li sprach von einer starken und stabilen Allianz. Die Einschätzung von Ex-Nato-General Erhard Bühler: Bei dem Bündnis steckt nicht so viel dahinter, wie es suggeriert wird. China habe kein Interesse an einer Eskalation des Kriegs in der Ukraine. Putin wolle chinesische Waffen, habe die aber bisher offenbar nicht bekommen. Bei alldem spielt aber auch der Taiwan-Konflikt eine Rolle. China beansprucht die Insel für sich und hat immer wieder deutlich gemacht, dieses Ziel auch militärisch durchsetzen zu können. Das muss einem Sorgen machen, so Bühler. Er warnt davor, schon jetzt eine militärische Konfrontation des Westens mit China herbeizureden. Zur aktuellen Lage: Die Russen vermelden weitere Erfolge in und bei Bachmut. Steht die vollständige Eroberung der Stadt bevor? Das ist möglich, lässt sich aber von außen nicht seriös prognostizieren, sagt Bühler. Eingekesselt sei die Stadt nicht, ein Rückzug der ukrainischen Armee sei weiter möglich. Was würde passieren, falls die Russen Bachmut eroberten? Bühler sagt, es wäre ein Sieg von symbolischer Bedeutung, aber wegen der hohen Verluste auch ein Pyrrhussieg. Angela Tesch und Bühler sprechen außerdem über das westliche Engagement im Ukraine-Krieg. Hintergrund sind Äußerungen des Chefs der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen. Der fordert mehr Anstrengungen für die Ukraine. Der Westen müsse bei seiner Hilfe „aufs Ganze“ gehen. Bühler sagt dazu, der Westen müsse vor allem langfristig planen, um die Sicherheit der Ukraine zu gewährleisten. Bei den Hörerfragen geht es dieses Mal unter anderem um die Erfolgsaussichten bei einer ukrainischen Gegenoffensive, die Rolle von Moldau im Ukraine-Krieg und die geleakten US-Geheimpapiere. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 14.04.2023#107 Die Schlacht um BachmutIn dieser Folge stellt Angela Tesch Ex-Nato-General Erhard Bühler die Frage: Wie lange können die Ukrainer Bachmut noch halten? Bühler zufolge ist die Lage am Boden unverändert. "Die ukrainische Verteidigung hält", meint der Ex-General. Die Russen hätten drei Viertel der Stadt eingenommen. Die Behauptung des russischen Generalstabs, dass Bachmut eingekesselt sei, hält Bühler für verfrüht. Er führt aus, welche Ausweichmöglichkeiten die Ukrainer noch haben. Der Ex-General lobt in dieser Folge außerdem die Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland bei der geplanten Lieferung von "MiG 29"-Kampfjets. Die fünf Jets, um die es geht, stammen ursprünglich aus Beständen der Nationalen Volksarmee der DDR. Außerdem kommen Tesch und Bühler noch einmal auf die geleakten US-Geheimdienstdokumente zu sprechen. Neu ist, dass in den US-Medien ein möglicher Urheber der Leaks präsentiert wird. Ein Angestellter soll die Geheimdienstinformationen aus einer US-Militärbasis heraus geschmuggelt haben. Bühler spricht von einem "systemischen Fehler". Warum bereitet der Vorfall US-Präsident Joe Biden keine Sorgen? Sollten die Russen mit der Veröffentlichung der Daten verwirrt werden? Auf diese Fragen geht der Ex-General ausführlich ein. Ein weiteres Thema sind Berichte der BBC und britischer Zeitungen über knapp 100 Nato-Spezialkräfte in der Ukraine. Sie seien im Februar und im März im Einsatz gewesen. Bühler erklärt, warum er einen Nato-Spezialkräfte-Einsatz in der Ukraine für ausgeschlossen hält. Dennoch könne es sein, dass im Auftrag der Nato in der Ukraine Aufgaben durchgeführt werden. Welche sind das? Warum gibt es in der internationalen Welt wegen der Berichte keinen Aufschrei? Darauf hat Bühler klare Antworten. Tesch und Bühler sprechen auch über ein Video, auf dem ein ukrainischer Soldat offenbar von einem russischen Soldaten ermordet wird. Dem Opfer wird der Kopf abgeschnitten. Ob das Video echt ist, steht laut Bühler noch nicht fest. Klar sei, dass Russland im Gegensatz zur Ukraine systematisch Kriegsverbrechen begehe. Deutet das auf eine Schwäche der Russen hin? In welcher Verfassung sind die russischen Soldaten? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 12.04.2023#106 Pentagon-Leaks: Albtraum für die USAZur aktuellen Lage: Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht in den vergangenen Tagen wenig Bewegung bei der militärischen Lage, aber einige bemerkenswerte andere Entwicklungen. Zuerst nennt er einen Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine. Das zeige, dass es bei diesem Thema Gesprächskanäle zwischen den Kriegsparteien gebe. Daneben habe es wieder neue Luftschläge gegeben. In Bachmut werde die Lage für die Ukraine immer schwieriger. Parallel plane sie weiter an ihrer Gegenoffensive. Und: Eine bemerkenswerte Äußerung aus Russland. Im Netz kursieren US-Geheimpapiere. Sie betreffen auch die Unterstützung der Ukraine durch die USA und die Nato. Ein Teil der Dokumente ist wohl echt, ein Teil scheint aber auch gefälscht zu sein. US-Geheimdienstler sprechen von einem „Albtraum“. Bühler findet diese Wortwahl angemessen. Die Dokumente sähen echt aus. Und sie säten Misstrauen in den US-Diensten und bei den westlichen Verbündeten. Außerdem könnten sie Auswirkungen auf die ukrainische Frühjahrsoffensive haben. Und: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius scheint in seinem Ministerium und bei der Beschaffungsbehörde für die Bundeswehr durchgreifen zu wollen. Es gibt personelle Veränderungen und einige Kritik daran. Auch das ordnen wir im Podcast ein. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.