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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 29.11.2022#73 Munitionsmangel - wer ist schuld?Die Lage an den drei wichtigen Fronten ist weitgehend stabil. Im Nordosten kommt die Ukraine nicht mehr voran. Im Donbass erzielt Russland taktische Geländegewinne. Im Süden gräbt die russische Armee sich dagegen ein. Es gibt zahlreiche Truppenverschiebungen auf beiden Seiten. Und der russische Raketenbeschuss auf ukrainische Städte hat derzeit nachgelassen. Außerdem schauen wir auf Verstimmungen zwischen Moskau und Minsk. Russlands Präsident Putin scheint Druck auf den Machthaber von Belarus, Lukaschenko, zu machen. Anscheinend will er, dass sich Belarus mehr im Krieg gegen die Ukraine engagiert. Lukaschenko wiederum übt offene Kritik an Putins Krieg in der Ukraine - das Verhältnis scheint angespannt. Und in dieser Lage stirbt auf einmal ein Minister von Belarus. Ursache unklar. In einem Schwerpunkt schauen wir auf den Munitionsmangel bei der Bundeswehr. Die deutsche Armee hat zu wenig Munition in ihren Beständen. Und sie muss passen, wenn es um Nachschub für die Ukraine geht, beispielsweise um Munition für die gelieferten Panzerhaubitzen 2000. Im Kanzleramt trifft man sich zum "Munitionsgipfel". Und SPD-Chef Klingbeil hat die Industrie angezählt, sie sei zu langsam. Ex-Nato-General Bühler erklärt, woran es hakt. Die Aussagen von Klingbeil sieht er kritisch. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 25.11.2022#72 Dunkelheit und Kälte: Hält die ukrainische Bevölkerung durch?Die Nato hat 1999 in Serbien auch Infrastruktur zerstört, darauf hat ein Hörer des Pocdasts hingewiesen. Ex-General Bühler erklärt, dass das "militärisch nicht zu vergleichen" ist mit der Sitution in der Ukraine. Was war in Serbien anders? Die Nato, das stellt Bühler klar, hat damals keine Kampagne geführt, "die flächendeckend der Bevölkerung die Lebensgrundlage entziehen wollte und entzogen hat". Genau eine solche Strategie verfolge aber Russland. Außerdem geht es im Podcast um die Aussagen des obersten US-Militärs Mark Milley, der nicht von einem schnellen mitlitärischen Sieg der Ukraine ausgeht und deshalb für Friedensverhandlungen mit Russland plädiert. Zum Kriegsende in der Ukraine herrschen offensichtliche unterschiedliche Auffassungen in der US-Führung. Ex-General Bühler kennt den Generalstabschef und erklärt, wie dieser zu seiner Einschätzung kommt und was Milley damit wohl bezwecken will. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 23.11.2022#71 Warum die Ukraine weiter keine westlichen Panzer bekommtIn der Ukraine bereiten sich die Menschen auf einen harten Winter vor. Mittlerweile sind bis zu 50 Prozent der Energie-Infrastruktur im Land zerstört. Für die Menschen wurden so genannte Überwinterungsstellen eingerichtet. Ein harter Winter kann Russland in die Hände spielen. Damit die Ukraine Geländegewinne machen kann, bräuchte sie westlichen Panzer. Ex-General Erhard Bühler befasst sich in dieser Ausgabe mit der Frage, warum sie die derzeit nicht erhält. Außerdem geht es um die noch offenen Fragen zum Raketen-Einschlag in Polen. Bühler räumt mit einem Gerücht auf und erklärt warum zwei Explosionen zu hören waren. Die derzeit mit am heftigsten umkämpfte Stadt in der Ukraine ist Bachmut. Im Podcast wird auf die politische und militärische Bedeutung der Stadt geschaut. Und es geht um die Vorwürfe des britischen Ex-Premiers Boris Johnson, Deutschland habe zeitweise eine schnelle ukrainische Niederlage favorisiert. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 18.11.2022#70 Der Raketeneinschlag in PolenIn Polen, nahe der Grenze zur Ukraine, sind zwei Menschen bei einem Raketeneinschlag gestorben. Das hat die internationale Staatengemeinschaft aufgeschreckt. Denn zunächst wurde spekuliert, ob es sich um einen russischen Angriff auf Nato-Gebiet gehandelt haben könnte. Einige Kommentatoren und Politikschaffende malten gar den 3. Weltkrieg an die Wand. Inzwischen scheint klar zu sein, dass es sich wohl um eine ukrainische Luftabwehrrakete gehandelt hat. Im Podcast sprechen wir mit Ex-Nato-General über besonnene und weniger besonnene Reaktionen auf den Vorfall. Er erklärt auch, welche Details zur Rakete bekannt sind, wie die Luftverteidigung funktioniert. Es geht um den Krisenmechanismus der Nato, Dauerbereitschaften und rote Telefone. Außerdem: Die Rolle von Partisanen im Krieg. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.