Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Pack ma’s 2026!" der Münchner Rotary Clubs fanden am 21. Januar 2026 in der Katholischen Akademie in Bayern Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft zusammen, um zentrale Fragen unserer Zeit im offenen Dialog zu beleuchten.
Unter dem Titel "Orientierung in unruhigen Zeiten" diskutierten mit Akademiedirektor Dr. Achim Budde:
Prof. Dr. Alena Buyx – Medizinethikerin, Professorin an der TU München und bis 2024 Vorsitzende des Deutschen Ethikrats. Sie prägt den öffentlichen Diskurs zu Fragen von Verantwortung, Solidarität und Ethik im medizinischen Fortschritt.
Isabel Pfeiffer‑Poensgen – Vorstandsvorsitzende der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, bis 2022 Ministerin für Kultur und Wissenschaft NRW; prägende Gestalterin an der Schnittstelle von Kultur, Wissenschaft und öffentlicher Verantwortung.
Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl – Philosoph und emeritierter Professor der LMU München, bekannt für seine präzise und zugleich menschennahe Denkkunst. Er erforscht Fragen von Freiheit, Sprache und moralischer Vernunft und zählt zu den wichtigen Stimmen ethischer Orientierung in unserer Zeit.
Roland Fischer – International renommierter Fotograf und Konzeptkünstler, der in seinen Arbeiten die Beziehung zwischen Individuum, Raum und Gesellschaft untersucht. Seine kraftvollen Bildserien verbinden ästhetische Präzision mit einer tiefen Reflexion über Wahrnehmung, Identität und Gemeinschaft.
ReligiösTalk
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Dokumentierte Vielfalt hören von Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern. Referate, Diskussionen und Gespräche zu Themen, die Kirche und Gesellschaft interessieren: Expertinnen und Experten haben das Wort.
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Folge vom 16.07.2026Alena Buyx, Wilhelm Vossenkuhl und Isabel Pfeiffer-Poensgen diskutieren das Thema 'Orientierung in unruhigen Zeiten'
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Folge vom 16.07.2026Harald Lesch und Wilhelm Vossenkuhl diskutieren Friedrich Schellings NaturbegriffIn Kooperation mit der Görres Gesellschaft machte sich die Katholische Akademie auf die Suche nach Schellings Naturbegriff. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, der vor 250 Jahren geboren wurde, war ein früher ökologischer Denker, der die Natur mit dem Einsatz des Denkens erfahren wollte. Der Abend in der Katholischen Akademie mit dem Referat von Harald Lesch am 11. November 2025 ist seinem Andenken gewidmet. "Vom Sein zum Werden" hat der bekannte Astrophysiker seinen Vortrag betitelt.
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Folge vom 16.07.2026Harald Lesch erklärt Schellings Naturbegriff - Vom Sein zum WerdenIn Kooperation mit der Görres Gesellschaft machte sich die Katholische Akademie auf die Suche nach Schellings Naturbegriff. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, der vor 250 Jahren geboren wurde, war ein früher ökologischer Denker, der die Natur mit dem Einsatz des Denkens erfahren wollte. Der Abend in der Katholischen Akademie mit dem Referat von Harald Lesch am 11. November 2025 ist seinem Andenken gewidmet. "Vom Sein zum Werden" hat der bekannte Astrophysiker seinen Vortrag betitelt. Dieser erste von zwei Beiträgen dokumentiert das einleitende Referat von Prof. Dr. Harald Lesch. Er ist Professor für Astrophysik an der Ludwig-Maximilians Universität München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.
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Folge vom 18.06.2026Gespräch zum Thema 'Haltung zeigen, Räume schützen: Strategien gegen Anfeindungen in Gemeinde und Ehrenamt'Anfeindungen, aggressive Debatten und Einschüchterungen – analog wie in der digitalen Welt – treffen längst nicht mehr nur prominente Personen. Auch in Pfarrgemeinden, Vereinen und kommunalen Gremien geraten engagierte Menschen zunehmend ins Visier, der Ton wird vielerorts rauer. Immer wieder machen Meldungen von Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern die Runde, die sich mit persönlichen Bedrohungen konfrontiert sehen – was nicht selten zu deren Rückzug aus dem Amt führt. Auch sollte nicht unwidersprochen bleiben, wenn im eigenen Umfeld menschen-, minderheiten- und demokratiefeindliche Äußerungen vorkommen. Dafür braucht es Mut und Haltung. Gleichzeitig sind gerade die lokalen Räume entscheidend für das Gelingen einer offenen, toleranten Gesellschaft. Wie können sie geschützt werden? Wie kann man sich als Gremium oder Gemeinde entschieden rechtsradikalen und populistischen Tendenzen stellen und entgegenwirken? Wo finden Betroffene Hilfe und Unterstützung? Und was leistet die bayerische Justiz in diesem Zusammenhang? Diese und weitere Fragen sollen am Mittwoch, 20. Mai 2026 in einer weiteren digitalen Veranstaltung der Reihe „Akademiegespräch am Mittag“ diskutiert werden. Heute zu Gast: David Beck ist seit 2024 Beauftragter der bayerischen Justiz zur strafrechtlichen Bekämpfung von Hate-Speech und hierzu an die Generalstaatsanwaltschaft München abgeordnet. Er schildert Fälle von Hass und Hetze im Netz und wie diese sich vielfach auch in das reale Leben der Betroffenen auswirken, wie Gremien mit diesen Fragen umgehen können und welchen Handlungsspielraum die Justiz hat. Florian Hölzl ist seit 2008 Bürgermeister der Marktgemeinde Pfeffenhausen im Landkreis Landshut. Pfeffenhausen ist überregional bekannt für seinen Einsatz für Toleranz und gegen Rechtsextremismus. Bürgermeister Hölzl wird Initiativen seiner Gemeinde vorstellen, die andere ermutigen können, ebenfalls aktiv zu werden und wie es gelingt, lokal und kommunal demokratische Diskurse zu fördern. Im Juli 2023 wurde die Marktgemeinde als erste Kommune mit dem „Toleranzzeichen“ des Bayerischen Vereins für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde e.V. ausgezeichnet.