Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, seit Jahrzehnten eine wichtige Stimme im Chor der deutschsprachigen Sozialethikerinnen und Sozialethiker, arbeitet in ihrem Referat die Stärken und Schwächen der Enzyklika Laudato si' heraus. Sie referierte zum Thema 'Laudato si’ - Franziskus’ Erbe für die Schöpfung' bei der Studientagung 'Laudato si’ und die ökologische Transformation' am 2.10.2025 in der Katholischen Akademie in Bayern.
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Dokumentierte Vielfalt hören von Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern. Referate, Diskussionen und Gespräche zu Themen, die Kirche und Gesellschaft interessieren: Expertinnen und Experten haben das Wort.
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Folge vom 02.03.2026Marianne Heimbach-Steins: Laudato si’ - Franziskus’ Erbe für die Schöpfung
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Folge vom 02.03.2026Markus Vogt: Laudato si’ - Franziskus’ Erbe für die SchöpfungErnüchtert aber dennoch hoffnungsvoll leitete Prof. Dr. Markus Vogt inhaltlich ein in die Tagung Franziskus’ Erbe für die Schöpfung: Aktualität und Bedeutung der Enzyklika Laudato Si'. Der Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München verwies auf die große mediale Resonanz des Dokuments, als sie vor zehn Jahren erschienen war. Bedauern äußerte er aber darüber, dass die Gedanken von Papst Franziskus zehn Jahre nach Erscheinen der Enzyklika weder innerhalb der Kirche noch in Gesellschaft und Politik durchschlagenden Erfolg zeitigen. Der "revolutionäre Geist der Enzyklika" mache für die Zukunft dennoch Hoffnung. Prof. Dr. Markus Vogt referierte zum Thema 'Laudato si’ - Franziskus’ Erbe für die Schöpfung' bei der Studientagung 'Laudato si’ und die ökologische Transformation' am 2.10.2025 in der Katholischen Akademie in Bayern. Die vollständige Videodokumentation der Tagung befindet sich auf https://www.youtube.com/@KatholischeAkademieinBayern
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Folge vom 02.03.2026Gespräch zum Thema 'Social-Media-Verbot für Jugendliche?'Probleme und Risiken der Social-Media-Nutzung werden breit diskutiert. Aber was hilft? Dass ein pauschales Verbot für Jugendliche die Probleme lösen könnte, lässt sich wissenschaftlich nicht erhärten. Aber welche präziseren Instrumente helfen weiter? Wir wollen uns auf der Höhe der Forschung informieren: Welche Regelungen und Gesetze gelten bereits, und welche Wirkung zeigen sie? Wo liegt die Grenze zwischen Kundenbindung und Sucht? Gäbe es Alternativen zu den eingesetzten Algorithmen? Was will die Europäische Union und welche Handlungsoptionen hätte sie? Welche pädagogischen Methoden können die Kinder und Jugendlichen für einen verantwortungsvollen Umgang rüsten? Wie weit und um welcher Vorteile willen darf Teilhabe eingeschränkt werden? Wie müsste das Handeln von Staat, Eltern, Schule, Konzernen und den Kindern und Jugendlichen selbst zusammenspielen? Heute zu Gast: Dr. Stephan Dreyer ist Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Hamburger „Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)“. Er befasst sich vor allem mit den rechtlichen Fragen rund um die Regulierung von Social Media im Schnittfeld von Jugendschutz und Datenschutz und kann eine fundierte Einschätzung geben, welche Lösungsansätze angesichts neuer Technologien, Angebotsstrukturen und Nutzungspraktiken Erfolg versprechen. Kerstin Heinemann vertritt das „JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis“, das seit 77 Jahren in einer besonderen Verbindung aus Theorie, Forschung und Praxis die Medienaneignung kleiner und großer Menschen begleitet. Ihre medienpädagogische Arbeit ist geprägt von dem Anliegen, das Handlungsrepertoire der Jugendlichen zu erweitern und die Größen Schutz, Kompetenz und Teilhabe in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.
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Folge vom 03.02.2026Gespräch zum Thema 'Luctus et angor (Trauer & Angst)“: die Minus-Zeichen der Zeit deuten!'„Gaudium et spes (Freude & Hoffnung)“, so heißt die Pastoralkonstitution, die unser Konzil vor exakt 60 Jahren erlassen hat: Was die Menschen von heute bewegt, wollte sich die Kirche zu eigen machen, endlich positiv auf die moderne Welt und ihren Fortschritt schauen und die Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums fruchtbar machen. Das zweite Begriffspaar, „luctus et angor (Trauer & Angst)“ hat es zwar nicht in den Titel des Textes geschafft, gehört aber als Rückseite zur Medaille dazu. Heute drückt es vielleicht sogar eher das aus, was Menschen empfinden, wenn sie auf die Welt von heute schauen: Unsere Lebensgrundlagen sind kaum noch zu retten. Die Völkergemeinschaft bricht wieder auseinander. Die Demokratie gerät unter Druck. Der Krieg ist zurück. Wie gehen wir als Christen damit um, dass die „Zeichen der Zeit“ heute überwiegend Minus-Zeichen sind? Verdrängen hilft da ebenso wenig, wie die Hoffnung einfach „thetisch“ zu behaupten. Welche tatsächlichen Anzeichen für Hoffnung lassen sich denn noch entdecken? Wie kann ich mich auch ohne konkrete Erfolgsaussichten zum Guten motivieren? Wie sind die Propheten oder andere Zeugen unserer Ur-Kunden mit Katastrophen klargekommen? Aber auch: Was brauchen meine Mitmenschen in dieser Lage von mir? Heute zu Gast: Sr. Dr. Katharina Ganz ist Franziskanerin und war zwölf Jahre lang Generaloberin ihrer Gemeinschaft. Sie hat Theologie und Sozialwesen studiert und promovierte über das pastorale Konzept ihrer Ordensgründerin Antonia Werr, in dem Verletzlichkeit (Vulnerabilität) die entscheidende Rolle spielt. Abt Dr. Johannes Eckert ist Benediktiner der Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs. Mit seiner reichen Vortrags- und Autorentätigkeit bereichert er die öffentliche Diskussion durch zeitgemäße Auslegungen biblischer Texte und frische Denkansätze zu Fragen des kirchlichen Lebens. Moderiert wird das Gespräch am 28.1.2026 von Akademiedirektor Dr. Achim Budde.