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Folgen von Radio RaBe

1209 Folgen
  • Folge vom 04.05.2026
    Der Verein Dampfzentrale erhält den neuen Leistungsvertrag
    Ende letzte Woche gab der Berner Gemeinderat bekannt, dass der Zuschlag für den Leistungsvertrag mit dem Kulturhaus an der Aare wieder an den Verein Dampfzentrale geht. Im Gespräch erzählen die beiden Vorstandsmitglieder Barbara Keller und Catja Loepfe, wie sie das Haus neu gestalten wollen.Im Stadtrat wird das beschlossene Werbeverbot diesen Donnerstag wohl abgeschrieben. Deshalb will ein Komitee um die Alternative Linke (AL) dem Anliegen mit einer Initiative auf die Beine helfen. Das Initiativkomitee setzt sich aus Vetreter*innen der PdA, Juso, Tier im Fokus sowie derGrün alternative Partei Bern zusammen. Hinzu kommt die Gruppe Transition Bern. Im Gespräch erzählt Raffael Joggi von der AL, was ihn an Werbung im öffentlichen Raum stört und welche Art von Reklame vom Verbot genau betroffen wäre.
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  • Folge vom 29.04.2026
    Veranstaltungsreihe Kafanica - Kaffee, Kultur und Gemeinschaft
    Ein neuer Bericht zeigt: Rassismus im Bildungsbereich ist hoch. Täglich gehen bei den Schweizer Beratungsstellen für Rassismusopfer fast 5 Meldungen ein. Das zeigen die aktuellen Zahlen im Bericht des Beratungsnetzes für Rassismusopfer. Die Organisation humanrights.ch und die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus haben den Bericht diese Woche veröffentlicht. Im Bericht fällt auf: Ein grosser Teil der Fälle ereigneten sich im Bildungsbereich. Ende Mai wird eine Maschine zur Minenräumung der Stiftung Digger aus Tavannes im Berner Jura in die senegalesische Casamance verschifft. Gemeinsam mit der Organisation Handicap International soll die ganze Region im Süden Senegals bis 2031 vollständig von Minen befreit werden.Kaffee, Kultur und Gemeinschaft - Am Samstag startet im Berner Bar- und Kulturlokal PROZESS eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel Kafanica. Kuratorin der Veranstaltungsreihe ist Marina Porobić. Im Interview erzhält Porobic, was der namensgebende Begriff mit Kaffee, Kultur und Gemeinschaft zu tun hat.
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  • Folge vom 28.04.2026
    Nationalrat anerkennt Unrecht an Jenischen
    Im vergangenen Jahrhundert trennte die Pro Juventute im Rahmen der Aktion „Kinder der Landstrasse“ hunderte von Kindern von ihren Eltern. Man steckte sie in Heime oder Pflegefamilien, wo harte Arbeit, Gewalt und Missbrauch sie erwartete. Dies war eine von mehreren Zwangsmassnahmen gegen Jenische, Sinti und Armutsbetroffene.Gestern stimmte der Nationalrat einer Erklärung zu, die dieses Vorgehen als Verbrechen an der Menschlichkeit bezeichnet. Vergangenes Jahr hatte sich der Bundesrat bereits darauf geeinigt.Mit im Saal, auf der Zuschauertribüne, war auch die Jenische Uschi Waser, die im Jahr 1952 selber von ihrer Mutter im Jahr 1952 getrennt wurde. Daraufhin verbrachte sie ihre Kindheit in Heimen. Auch anwesend war die Woz-Journalistin und Autorin Silvia Süess, die Uschi Wasers Lebensgeschichte niederschrieb. Wir hören die Beiden im Talk.Pflegepersonal kritisiert Umsetzung der Pflegeinitiative: Gestern Mittag war ein lauter Herzschlag auf dem Bundesplatz zu hören. Er symbolisiert die Pflege als Puls des Gesundheitssystems. Diesem Puls drohe der Stillstand, wenn die Politik nicht handelt, so die Botschaft.Um die 60 Personen überreichten den Parlamentarier*innen einen Appell mit über 190 Tausend Unterschriften. Der Appell fordert, dass das Parlament die Pflegeinitiative konsequent umsetzt. Der Apell stammt vom Bündnis Gesundheitspersonal, einem Zusammenschluss des Schweizer Berufsverbands des Pflegefachpersonals (SBK) sowie mehreren Gewerkschaften.Grund für den Appell ist das Bundesgesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege, mit dem sich der Nationalrat heute befasst. Es soll die Forderungen der Pflegeinitiative umsetzen und die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern.Dem SBK und den Gewerkschaften geht der Entwurf aber zu wenig weit. Dazu mehr im Interview. 
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  • Folge vom 27.04.2026
    40 Jahre nach Tschernobyl hat Kernkraft wieder Konjunktur
    Am 26. April 1986 explodierte im Block 4 des Kernkraftwerks von Tschernobyl der Reaktor und setzte grosse Mengen radioaktiver Strahlung frei. Das Ausmass der Katastrophe wurde erst in den Folgetagen bewusst. Heute ist die Welt eine andere, die Katastrophe hat Vieles in Bewegung gebracht. Der Enthusiasmus über Kernenergie ist verschwunden, Sicherheitsbedenken stehen seither stärker im Mittelpunkt. Doch in den letzten Jahren hat die Kernkraft zumindest in der Politik eine Renaissance erlebt.Jürg Joss ist seit den späten 80er-Jahren vehementer Atomkraftgegner und engagiert sich noch heute bei der Organisation Fokus Antiatom. Im Gespräch erzählt er, wie er 1986 vom Revisor bei Sulzer in Leibstadt zum Atomkraftgegner wurde, wie Tschernobyl die Antiatombewegung geprägt hat und was er vom neu erwachten Kernkraftenthusiasmus im Bundesparlament hält.
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