In New York wird heute ein neuer Bürgermeister gewählt. Und Zohran
Mamdani hat gute Chancen, Geschichte zu schreiben. Der 34-Jährige könnte
als erster Muslim das Amt übernehmen. Mamdani gehört den Democratic
Socialists of America an und damit dem linken Flügel der Demokraten. In
New York ist die Begeisterung für ihn groß, doch im demokratischen
Establishment gibt es Kritik: Mamdani sei zu links, zu radikal und zu
unerfahren. Rieke Havertz ist internationale Korrespondentin und
Co-Gastgeberin des Podcasts "OK, America?". Im Podcast spricht sie
darüber, welche Bedeutung ein Sieg für die Demokraten in den USA hätte
und ob ein Linkskurs der gesamten Partei denkbar wäre.
Rentner sollen ab dem 1. Januar 2026 bis zu 2.000 Euro im Monat
steuerfrei dazuverdienen dürfen – sofern sie fest angestellt sind. Das
sieht der Gesetzentwurf zur sogenannten Aktivrente vor, den die
Bundesregierung auf den Weg gebracht hat. Ziel ist es, mehr ältere
Menschen in den Arbeitsmarkt zu bringen und dem Fachkräftemangel
entgegenzuwirken. Ausgenommen von der Regel sind allerdings
Selbstständige, Beamte sowie Beschäftigte in der Land- und
Forstwirtschaft. Kritik für den Vorschlag kommt von allen Seiten.
Gewerkschaften lehnen die Aktivrente ebenso ab wie Arbeitgeber. Carla
Neuhaus aus dem Wirtschaftsressort erklärt, was die Argumente dafür und
dagegen sind und ob der Gesetzesentwurf den Fachkräftemangel lindern
kann.
Und sonst so? Süßes Gemüse: Bitter für die Gesundheit
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Zohran Mamdani: Warum die Wahl in New York die USA verändern könnte
Bürgermeisterwahl in New York: Der rote Zohran
Porträt: Linker Favorit für New Yorks Rathaus: Das ist Zohran Mamdani
Arbeiten im Rentenalter: Kabinett beschließt Aktivrente mit 2.000 Euro
Steuerfreibetrag
Rente: Das bedeuten die Regierungspläne zur Aktivrente
Aktivrente: Retten uns die Rentner?
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2000 Folgen
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Folge vom 04.11.2025Kann ein Linker erst New York und dann die Demokraten retten?
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Folge vom 03.11.2025Update: Deutschland sucht weiter nach dem perfekten Ort für AtommüllIn Deutschland stockt die Suche nach einem Atommüll-Endlager. Seit 2017 untersucht die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den Untergrund des Landes, mehr als die Hälfte der Flächen wurde als ungeeignet aussortiert, es gibt noch keine konkreten Standorte. Solange lagert der hoch radioaktive Abfall in über 1.300 Castorbehältern, die auf 16 Zwischenlager verteilt sind. Die Suche gestaltet sich auch deshalb schwierig, weil die Widerstände groß sind. Einige Bundesländer, etwa Bayern, schließen ein Endlager auf ihrem Gebiet kategorisch aus. Die BGE hat nun einen Zwischenbericht vorgestellt und dabei die Regionen weiter eingegrenzt, die für ein mögliches Endlager infrage kommen. Eine Entscheidung über den Standort wird aber erst 2050 bis 2074 erwartet. Welche Eigenschaften das perfekte Endlager haben muss und warum, ordnet ZEIT-Autor Dirk Asendorpf im Podcast ein. Nach den Aussagen von Außenminister Johann Wadephul (CDU), dass in Syrien wegen der massiven Zerstörung derzeit kein würdiges Leben möglich sei, ist innerhalb der Union eine Debatte über Abschiebungen und Rückführungen entbrannt. Der Außenminister hatte nach einem Besuch in Syrien erklärt, er glaube nicht an eine schnelle Rückkehr vieler Flüchtlinge, da große Teile des Landes verwüstet seien. Einige Parteikollegen widersprachen nun und forderten eine Strategie zur Rückführung. Die Bundesregierung spricht unterdessen von einem "Scheinkonflikt". Laut Regierungssprecher Stefan Kornelius arbeite man an der Stabilisierung Syriens, um langfristig Voraussetzungen für Rückführungen zu schaffen. Außerdem im Update: Im Norden Afghanistans hat ein Erdbeben der Stärke 6,3 mindestens 27 Menschen das Leben gekostet. Das Beben lag in etwa 28 Kilometern Tiefe und traf vor allem die Region um die Stadt Masar-i-Scharif. Und sonst so? Welche Parteien im Bundestagswahlkampf 2025 von den Algorithmen der sozialen Medien bevorzugt wurden. Spoiler: Sie haben keine Regierungsverantwortung. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Atommüllendlager: Die unendliche Suche Endlagersuche: Wer hat’s gefunden? Die Schweiz! Atommüll: Er strahlt und strahlt und strahlt Atommüllendlager in Deutschland: Mögliche Flächen für Atommüllendlager weiter eingegrenzt Gutachten: Suche nach Atommüllendlager könnte sich um Jahrzehnte verzögern Naher Osten: Keiner wartet auf Deutschland Frauen in Syrien: "Die Syrerinnen bauen das Land auf und haben trotzdem kaum Rechte" Abschiebungen nach Syrien: CDU-Politiker kritisieren Johann Wadephul für Äußerungen zu Syrien Syrien: Wadephul sieht rasche Rückkehr von Syrern in ihr Heimatland skeptisch Syrien: "Irgendwann fällt jede Diktatur" Syrische Flüchtlinge: Bundesinnenministerium hält an Abschiebungen nach Syrien fest Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 03.11.2025Wie der Inselstaat Tuvalu langsam im Meer versinktDer Pazifikstaat Tuvalu mit rund 11.000 Einwohnern droht unbewohnbar zu werden. Der Inselstaat liegt nur knapp über dem Meeresspiegel, und Klimaprognosen gehen davon aus, dass Tuvalu in wenigen Jahrzehnten vollständig überflutet sein könnte. Australien hat Tuvalus Bevölkerung ein sogenanntes Klimavisum zugesagt, das ihnen eine Zuflucht bieten soll. Wie die Einheimischen darauf reagieren, ordnet ZEIT-Reporterin Katharina Meyer zu Eppendorf ein. In Rio de Janeiro haben rund 2.500 Einsatzkräfte zwei Favelas gestürmt. Ziel der Großrazzia war der mutmaßliche Drogenboss Edgar Alves de Andrade. Der Polizeieinsatz gilt als einer der blutigsten in Brasilien. Mindestens 121 Menschen wurden dabei getötet. Das Verbrechersyndikat reagierte mit Gegenwehr, setzte Barrikaden und Autos in Brand und griff die Polizei mit Sprengsätzen und Schusswaffen an. Menschenrechtsorganisationen fordern nun eine unabhängige Untersuchung des Einsatzes. Und die Anwohner protestieren gegen die übermäßige Polizeigewalt. ZEIT-Autor:in Azadê Peşmen ordnet ein, wie sich der Einsatz auf das Land auswirkt. Und sonst so: Kuckucksuhr als Kulturerbe Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Klimavisum für Tuvalu: Nichts wie weg? Erderwärmung: Meeresspiegel steigt schneller als in den vergangenen 4.000 Jahren Australisches Klimavisum: Kann Australien diese Menschen retten? Und will es das überhaupt? Australien: Mehr als 80 Prozent der Bürger von Tuvalu beantragen Klimaasyl Klimaschutz: EU-Umweltminister einigen sich auf Absichtserklärung für Klimaplan COP30 in Belém: Diplomaten im Sex-Motel Brasilien: Mehr als 60 Tote bei Polizeieinsatz in Rio de Janeiro Nach blutigem Polizeieinsatz: Polizei in Rio: Neun Drogenchefs unter den rund 120 Toten Drogenkriminalität: Favelabewohner protestieren gegen Polizeigewalt in Rio Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 02.11.2025Wo steht die deutsche Nahostpolitik?Bundesaußenminister Johann Wadephul reiste in der vergangenen Woche nach Jordanien, Syrien, Bahrain und in den Libanon. Dabei stand Israel eigentlich nicht auf seinem Plan, doch auf dem Rückflug seiner mehrtägigen Nahostreise legte Wadephul einen Stopp in Tel Aviv ein. Seine Gesprächspartner in Jordanien, Syrien und im Libanon hatten ihn gebeten, Botschaften an die israelische Regierung zu übermitteln. Für einen dauerhaften Frieden in der Region forderte Wadephul im Libanon die Entwaffnung der Hisbollah. Paul Middelhoff aus dem Politikressort der ZEIT hat den Außenminister auf seiner Reise begleitet. Im Podcast ordnet er ein, was Wadephul auf seiner Reise erreichen konnte und wie sich sein Verhältnis und Umgang mit den Ländern im Nahen Osten von seiner Amtsvorgängerin Annalena Baerbock unterscheiden. Am kommenden Dienstag wählt New York einen neuen Bürgermeister. Der amtierende Bürgermeister Eric Adams hatte seine erneute Kandidatur nach einem Korruptionsskandal zurückgezogen. Laut aktuellen Umfragen hat der Demokrat Zohran Mamdani gute Chancen, der erste muslimische Bürgermeister New Yorks zu werden. Der 34-Jährige hat US-Präsident Donald Trump klar den Kampf angesagt, der Mamdani als einen "hundertprozentig kommunistischen Irren" bezeichnete. Trump drohte auch, ihm die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Wie die Chancen für Mamdani stehen, welche Pläne er in seinem Amt gerne verfolgen würde und warum sich Mamdani so deutlich gegen Trump positioniert, analysiert Lenz Jacobsen aus dem Politischen Feuilleton der ZEIT. Und sonst so: 22 Stunden Bach-Orgelkonzert Moderation und Produktion: Henrik Oerding Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Frieden in Nahost: Gaza ohne Hamas? Deutsch-israelische Beziehungen: Deutschland braucht mehr Empathie für Israel – und mehr Distanz Libanon: Wadephul fordert Waffenniederlegung von Hisbollah in Libanon Eric Adams: Die wahre Tragödie um New Yorks gefallenen Bürgermeister Bürgermeister von New York: Eric Adams zieht Kandidatur für Bürgermeisterwahl in New York zurück Bürgermeisterwahl in New York: Der rote Zohran Zohran Mamdani: Der neue linke Star der USA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.