Um kurz nach 18 Uhr steigt am Donnerstagabend weißer Rauch aus dem
Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Dann bricht auf dem Petersplatz
Jubel aus. Nach nur vier Wahlgängen haben sich die Kardinäle also auf
einen neuen Papst geeinigt: Robert Kardinal Prevost aus den USA nennt
sich künftig Leo XIV. Der 69-Jährige stammt ursprünglich aus Chicago und
verbrachte den Großteil seiner Kirchenlaufbahn als Missionar in Peru.
2023 wurde er zum Kardinal ernannt. Prevost gilt als echter
Progressiver. In welche Richtung wird er die katholische Kirche steuern?
Patrik Schwarz berichtet aktuell für die ZEIT aus Rom und spricht im
Podcast über die Worte des neuen Papstes und welche Aufgaben ihn nun
erwarten.
Letztes Jahr stand die Linkspartei noch kurz vor dem Ausschluss aus dem
Bundestag. Die Partei hatte sich intern zerstritten, viele Mitglieder
wechselten mit Sahra Wagenknecht zum neu gegründeten BSW. Im Februar
erlebte die Linke dann ein überraschendes Comeback: Bei der
Bundestagswahl konnte sie ihre Sitze von 39 auf 63 erhöhen. Auch die
Anzahl der Parteimitglieder hat sich seitdem verdoppelt, nach eigenen
Angaben sind 50.000 neue Mitglieder eingetreten. Was die Partei aus
ihrem neu gewonnenen Potenzial macht, wird heute auf dem Parteitag
diskutiert. Politikredakteur Fritz Zimmermann beobachtet die Linke schon
länger und erklärt, was man in der neuen Legislaturperiode von der
Partei erwarten kann und wie realistisch eine Zusammenarbeit von CDU und
der Linken ist.
Und sonst so? Ein Zettel für Singles.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Konstituierung des Bundestags: Die neue Macht der Ränder
BSW und Linke: Das Comeback des Jahres
Bundesverfassungsschutz: Verfassungsschutz nennt AfD vorläufig nicht
mehr rechtsextrem
AfD-Verbot: Sollte die AfD verboten werden?
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2000 Folgen
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Folge vom 09.05.2025Wer ist Leo XIV.?
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Folge vom 08.05.2025Krieg verloren, Demokratie gewonnenAm 8. Mai 1945 unterzeichnete Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel die Kapitulation der Wehrmacht; der Zweite Weltkrieg war damit – zumindest in Europa – vorbei. Für viele Deutsche bedeutete dies allerdings weniger eine Befreiung als eine Niederlage und den Beginn einer ungewissen Zukunft. Obwohl der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker den 8. Mai in seiner berühmten Rede zum 40. Jahrestag 1985 als Tag der Befreiung bezeichnete, bleiben das Gedenken und die Bedeutung dieses Tages bis heute umkämpft. Hedwig Richter ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München. Im Podcast erklärt sie, welche Bedeutung dieses Datum für unsere Gesellschaft hat und wie sich diese Bedeutung gewandelt hat. Nach der Wahl von Friedrich Merz (CDU) zum Bundeskanzler kam das neue Kabinett noch am Dienstagabend zu seiner ersten Sitzung zusammen. Schwerpunkte der neuen Regierung sind die sogenannte Migrationswende sowie das Ankurbeln der angeschlagenen Wirtschaft. Das zentrale Wahlversprechen eines faktischen Einreiseverbots für irreguläre Migranten wurde bislang nicht vollständig umgesetzt, jedoch wurden die Grenzkontrollen bereits verschärft. Um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, setzt die Regierung auf kurzfristige steuerliche Entlastungen für Unternehmen in Form sogenannter Turbo-Abschreibungen. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts bei der ZEIT, ordnet ein, welche dieser Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen könnten. Und sonst so? Podcast-Host braucht Hilfe beim Entziffern alter Tagebücher. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wehrtüchtigkeit: Täter, Krieger, Opfer und über allem das Moos Geschichte: Ende und Anfang: Der 8. Mai und die Deutschen KZ Neuengamme: Eine "geordnete" Übergabe Was jetzt? – Spezial / Holocaustüberlebende: "Ich bete jeden Tag, dass man mich nicht wieder wegjagt" Kriegsende: Große Gefühle Wahl des Bundeskanzlers: Eine historische Wahl Bundesregierung: Kabinett Merz im Bundestag vereidigt Kabinettssitzung im Kanzleramt: Neue Bundesregierung ändert Zuschnitt der Ministerien teils erheblich Wahl von Friedrich Merz: Von wegen Gewissen Friedrich Merz: Wie Merz die deutsche Außenpolitik ändern will Migrationspolitik: Das große Asylchaos Sondervermögen: Keine der Milliarden darf verschwendet werden Migrationspolitik: Polnische Botschaft warnt vor verschärften Grenzkontrollen Entlastungen für Unternehmen: 100 ganz legale Steuertricks Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 07.05.2025Update: Droht jetzt ein Krieg zwischen Indien und Pakistan?In der Nacht zum Mittwoch ist die angespannte Lage zwischen Indien und Pakistan eskaliert: Indien hat neun Ziele in Pakistan angegriffen, darunter vor allem den von Pakistan verwalteten Teil der Region Kaschmir. Nach Angaben des indischen Verteidigungsministeriums handelte es sich um "terroristische Infrastruktur", von der aus Terroranschläge gegen Indien geplant und gesteuert wurden. Laut dem pakistanischen Militär wurden bei den Angriffen 26 Menschen getötet und mindestens 46 verletzt. Pakistan soll während des Angriffs mehrere indische Kampfjets abgeschossen haben. Die indische Regierung wirft Pakistan vor, bei einem Terrorangriff am 22. April beteiligt gewesen zu sein, bei dem auf der indischen Seite Kaschmirs 26 Menschen getötet wurden – vorwiegend indische Touristen. Wie die Menschen den Konflikt vor Ort wahrnehmen und ob es sich bei der Auseinandersetzung schon um Krieg handelt, erklärt Natalie Mayroth aus Indien. Bereits einen Tag nach seiner Wahl zum neuen Bundeskanzler ist Friedrich Merz seine erste Auslandsreise angetreten. Am Morgen ging es für ihn zunächst nach Frankreich, wo er mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über die deutsch-französische Freundschaft und den außenpolitischen Kurswechsel der USA sprach. Am Nachmittag wurde er vom polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk in Warschau empfangen. Dort soll es neben Russland vor allem auch um irreguläre Migration gehen. Schon vor seinem Amtsantritt hatte Merz angekündigt, ein außenpolitischer Kanzler sein zu wollen und die Beziehungen zu Frankreich und Polen zu "reparieren". Die Leiterin des ZEIT-Politikressorts Tina Hildebrandt begleitet ihn auf seiner Reise und erzählt im Podcast, welchen Eindruck der neue Kanzler macht und welche Ziele er sich für die beiden Länder gesetzt hat. Außerdem im Update: Laut einer neuen Antisemitismusstudie der sogenannten Taskforce J7 steigt der Antisemitismus weltweit dramatisch an. Besonders seit dem 7. Oktober 2023 könne man einen deutlichen Anstieg verzeichnen, allein in Deutschland betrage er 75 Prozent. Die J7 spricht von einer lebensbedrohlichen Entwicklung für alle Jüdinnen und Juden. Der Verfassungsschutz hat den Landesverband der Brandenburger AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Erst letzte Woche hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz den Bundesverband der Partei genauso eingestuft. Die AfD hat dagegen Klage eingereicht. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kaschmir: Indien meldet Angriffe auf Pakistan Liveblog: Eskalation um Kaschmir: Pakistanisches Militär meldet 26 Tote nach indischen Angriffen Pakistan und Indien: Darum geht es im Konflikt um Kaschmir Regierungsbildung: Kanzler Merz reist zuerst nach Paris und Warschau Regierungsbildung: Merz zurückhaltend zu Beitrag für Absicherung der Ukraine Friedrich Merz: Wie Merz die deutsche Außenpolitik ändern will Antisemitismus: "Wir sehen hier einen globalen Notfall" Brandenburg: Verfassungsschutz stuft AfD Brandenburg als gesichert rechtsextrem ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 07.05.2025Wie stabil wird diese Regierung?Am Dienstag wurde Friedrich Merz zum zehnten Kanzler der Bundesrepublik gewählt – die Wahl verlief jedoch holpriger als erwartet. Im ersten Wahlgang fehlten ihm sechs Stimmen zur absoluten Mehrheit, erst im zweiten Wahlgang am Nachmittag stimmten 325 der 630 Bundestagsabgeordneten für den CDU-Politiker. Zuvor hatten sich Politiker der Linken und Grünen gegen die Wahl von Merz ausgesprochen und besonders den Koalitionsvertrag kritisiert. Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik ist ein Kanzler am ersten Wahlgang gescheitert. Was die schwierige Wahl für die deutsche Regierung bedeutet und wie die Reaktionen im Ausland ausfielen, erklärt der Leiter des Politikressorts Heinrich Wefing im Podcast. Heute beginnt in Rom das Konklave, die Versammlung, während der die Kardinäle den neuen Papst wählen. Die Abläufe des Konklaves sind genau geregelt: Alle wahlberechtigten Kardinäle schirmen sich in der Vatikanstadt von der Außenwelt ab, bis das neue Kirchenoberhaupt gewählt ist. Erst dann steigt weißer Rauch auf und mit den Worten “Habemus Papam” wird der Name des neuen Papstes verkündet. Pietro Kardinal Parolin wurde zunächst als einer der vielversprechendsten Anwärter auf den Heiligen Stuhl gehandelt. Wie der Tagesablauf der Kardinäle während des Konklaves aussieht und ob bereits heute mit der Verkündung des neuen Papstes gerechnet werden kann, weiß Evelyn Finger, ZEIT-Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln, die die Entwicklungen des Konklaves in Rom verfolgt. Und sonst so? Forschende in Kalifornien haben eine neue Farbe entdeckt. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Konklave: So wird der Papst gewählt Konklave: Letzte Vorbereitungen für Papstwahl Bundestag: Friedrich Merz scheitert im ersten Wahlgang bei Kanzlerwahl Liveblog: Wahl des Bundeskanzlers: Zweiter Wahlgang läuft Kanzlerwahl: Friedrich Merz zum Bundeskanzler gewählt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.