In den USA dauert der Shutdown der Regierung nun seit vier Wochen an.
US-Präsident Präsident Donald Trump will mit drastischen Kürzungen den
Staatsapparat verkleinern. Die Demokraten verweigern ihre Zustimmung zum
Übergangsbudget, solange die Subventionen für Krankenversicherungen aus
der Pandemiezeit nicht verlängert werden. Diese Subventionen ermöglichen
es Millionen Menschen mit niedrigem Einkommen, sich über den Affordable
Care Act (Obamacare) zu versichern. Die Republikaner unter
Präsident Donald Trump lehnen das ab. Läuft die Unterstützung wie
geplant zum Jahresende aus, steigen ab 2026 die monatlichen Prämien für
viele Versicherte. ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble analysiert, ob es
doch noch zu einer Einigung kommen könnte.
Die AfD streitet mit dem Bundestag um 2,3 Millionen Euro. Der Betrag
stammt aus einer Spende eines Österreichers, die Anfang 2025 an die
Partei ging . Nach Einschätzung der Bundestagsverwaltung soll das Geld
jedoch vom deutsch-schweizer Milliardär Henning Conle stammen. Die
Parlamentsverwaltung wertete die Zuwendung deshalb als verbotene
Strohmannspende und behielt das Geld ein. Die AfD klagt nun vor dem
Berliner Verwaltungsgericht auf Rückzahlung und argumentiert, der
Bundestag habe den Verdacht einer Strohmannspende nicht eindeutig
belegt. Wie es nun weitergeht und wie die Entscheidung des Gerichts
ausfallen könnte, ordnet Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der
ZEIT, ein.
Und sonst so? Franzose singt für Tiere
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Moses Fendel
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Weitere Links zur Folge:
US-Shutdown: US-Regierung beginnt mit Massenentlassungen wegen des
Shutdowns
US-Haushaltsstreit: Trump droht den Demokraten mit "irreversiblen"
Schritten
Shutdown in den USA: US-Bundesrichterin verbietet Trump-Regierung
Entlassungen
USA: Der kurze Traum vom Leben ohne Armut
Gesundheitspolitik in den USA: Make America healthy again. Oder?
Shutdown in den USA: "Die Republikanische Partei will diesen Schmerz"
Spendenaffäre der AfD: Schuldet der Bundestag der AfD noch 2.349.906,62
Euro?
Parteispende: AfD überweist wegen umstrittener Großspende Millionen an
Bundestag
Verstöße gegen Parteiengesetz: AfD zahlte seit Bundestagseinzug mehr als
eine Million Euro Bußgeld
AfD-Parteispenden: Millionen aus unklarer Quelle
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Folge vom 01.11.2025Plötzlich ohne Krankenversicherung
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Folge vom 31.10.2025Update: Ein Prinz weniger im britischen KönigshausDer britische König Charles hat seinem Bruder Andrew alle Titel entzogen. Künftig soll er nur noch als Mister Andrew Mountbatten-Windsor auftreten. Grund für den Schritt: die anhaltenden Missbrauchsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal. Andrew soll Virginia Giuffre, eines der bekanntesten Opfer, als Minderjährige mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Vorwürfe wurden bereits 2015 öffentlich, jetzt wurde die Kritik lauter. Im Oktober tauchten E-Mails auf, die zeigen, dass Andrew deutlich länger Kontakt zu Epstein hatte, als er bisher eingeräumt hatte. Jochen Bittner, ZEIT-Auslandskorrespondent in London, ordnet ein, wie konsequent Charles' Entscheidung wirklich ist und welche Konsequenzen durch Strafverfolgungsbehörden noch folgen könnten. Außenminister Johann Wadephul ist auf Nahostreise. Seine Stationen bislang: Jordanien, Syrien und Libanon. Dort forderte er heute die zügige Entwaffnung der Hisbollah. Für einen dauerhaften Frieden müsse die vom Iran unterstützte Miliz bis Jahresende ihre Waffen niederlegen. Diesem Zeitplan hat die Hisbollah allerdings nie zugestimmt. Gestern zeigte er sich in Syrien in einem Vorort von Damaskus tief erschüttert vom Ausmaß der Zerstörung durch den syrischen Bürgerkrieg. Eine kurzfristige Rückkehr von Geflüchteten sei deshalb nur sehr eingeschränkt möglich, so Wadephul. Paul Middelhoff aus dem Politikressort ist mit vor Ort und erklärt, welche Ziele Wadephul auf der Reise verfolgt. Außerdem im Update: In der Karibik sind durch Hurrikan Melissa mindestens 50 Menschen gestorben, weitere werden vermisst. Vor allem Jamaika, Kuba und Haiti wurden schwer getroffen. Chinas Staatschef Xi Jinping hat auf dem Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) vor wachsenden Risiken für globale Lieferketten gewarnt. Zwei Tage nach der Wahl in den Niederlanden steht der Wahlsieger fest: die linksliberale D66. Nach vorläufigen Wahlergebnissen liegt sie vor der rechtspopulistischen PVV von Geert Wilders. Und sonst so? Flaschenpost aus der Vergangenheit. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel, Jannis Carmesin Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Großbritannien: Britischer König Charles entzieht Prinz Andrew alle Titel Britische Royals: "Genug ist genug" - Der tiefe Fall von Prinz Andrew Nahostreise: Wadephul im Libanon - Hisbollah-Entwaffnung im Zentrum Syrien: Wadephul sieht rasche Rückkehr von Syrern in ihr Heimatland skeptisch Hurrikan Melissa: So sieht es im Zentrum des Hurrikans aus Tropischer Wirbelsturm: Hurrikan Melissa verwüstet nach Jamaika auch Kuba Handelsstreit: Nach Treffen mit Trump: Xi warnt vor gestörten Lieferketten Niederlande: Jung und positiv: Jetten könnte Regierungschef werden Niederlande: Linksliberale Partei D66 ist Wahlsieger in den Niederlanden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 31.10.2025Rechtspopulismus Ade in den Niederlanden?Bei der Parlamentswahl in den Niederlanden liegen die Demokraten 66 (D66) und die Partei für die Freiheit (PVV) von Geert Wilders laut Hochrechnungen mit jeweils 26 Sitzen gleichauf. Trotz des knappen Ergebnisses gilt eine Beteiligung von Geert Wilders an der nächsten Regierung als unwahrscheinlich. Der frühere EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bewertete das Ergebnis als Rückkehr der Niederlande „in die Mitte Europas“. Das Wahlergebnis wird in Europa als Signal politischer Stabilität gesehen, nachdem zuvor ein Rechtsruck befürchtet worden war. Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT, analysiert, was das über den Umgang mit Rechtspopulisten aussagt. In der Europäischen Union formiert sich zunehmender Widerstand gegen die geplante Ausweitung des Emissionshandels. Mehrere Mitgliedstaaten, darunter Polen, fordern eine Verschiebung auf 2030, um soziale und wirtschaftliche Belastungen zu vermeiden. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach sich für einen „weichen Einstieg“ in die nächste Stufe des Klimaschutzes aus. Der Emissionshandel hat seit seiner Einführung 2005 den CO₂-Ausstoß der Energiewirtschaft um rund 50 Prozent reduziert. Was eine Abschwächung für die europäischen Klimaziele bedeuten würde, ordnet Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der ZEIT ein. Und sonst so? Kein Tempolimit für Fußgänger Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Niederlande: Neuwahl ohne klare Favoriten Parlamentswahl in den Niederlanden: Vorsprung von Wilders' Partei in Umfrage deutlich verkleinert Wahl in den Niederlanden: Wilders' Rechtspopulisten und Linksliberale bei Neuwahlen gleichauf Dick Schoof: Ministerpräsident kündigt Neuwahl in den Niederlanden an Niederlande: Rechtspopulist Geert Wilders lässt niederländische Regierung platzen Was jetzt? / Regierung in den Niederlanden: Neue Regierung, alte Krise? Die Zukunft der niederländischen Regierung Fit for 55: EU-Parlament beschließt Ausweitung des Emissionshandels Europäischer Emissionshandel: So sabotiert man sich selbst Klimapolitik: Friedrich Merz, Klimakanzler Treibhausgase: CO₂-Konzentration in der Atmosphäre steigt so hoch wie nie seit 1957 Umweltbundesamt: Treibhausgase im EU-Emissionshandel seit Einführung halbiert Parlamentswahl in den Niederlanden: Auf dem Weg in den Postpopulismus? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 30.10.2025Update: Tausche Sojabohnen gegen Seltene ErdenUS-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben sich bei einem Treffen im südkoreanischen Busan auf eine Senkung der US-amerikanischen Zölle auf chinesische Importwaren um zehn Prozentpunkte geeinigt. Die USA hatten zuletzt 57 Prozent Zölle gegen China erhoben, da das Land nicht genug gegen den grenzüberschreitenden Drogenhandel mit Fentanyl in die USA unternehme. Donald Trump sagte, die beiden Staaten hätten sich zudem über die Lieferung von Seltenen Erden von China an die USA für zunächst ein Jahr geeinigt. Außerdem ergänzte er, China habe zugestimmt, "riesige Mengen" an Sojabohnen und anderen Agrarprodukten aus den USA zu kaufen. Ist das nun der von Trump angekündigte “Deal für alles”? Das kann der China-Korrespondent der ZEIT, Jens Mühling, einschätzen. Kurz vor seinem Treffen mit Xi Jinping hatte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social die sofortige Wiederaufnahme von Atomwaffentests angekündigt. Die Entscheidung begründete er mit den Nuklear-Testprogrammen anderer Länder. Er habe das US-Verteidigungsministerium –von ihm als "Kriegsministerium" bezeichnet – angewiesen, den Testprozess "unverzüglich" zu starten, schrieb Trump. Die USA haben seit mehr als 30 Jahren keine Atomwaffen mehr getestet. Was wäre die Folge, würden die USA nun wieder mit Atomwaffentests beginnen? Das ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble, ein. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zum ersten Mal in seiner Amtszeit die Türkei besucht und Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Ankara getroffen. Die beiden sprachen über Friedensbemühungen in Gaza, den Ukrainekrieg, die Rüstungskooperation und Rückführungen von Migranten in die Türkei und nach Syrien. Nach dem Juwelendiebstahl im Louvre sind nach Angaben der französischen Staatsanwaltschaft fünf weitere Verdächtige gefasst worden. Zuvor hatten zwei Tatverdächtige teilweise gestanden. Die Beute bleibt verschwunden. Und sonst so? Sind Boyfriends jetzt cringe? Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA und China: Kein "Deal für alles" – aber immerhin für die Bohne Treffen von Trump und Xi: Trump erklärt Streit zwischen China und den USA für beigelegt Atomtests: Was hinter Donald Trumps angekündigten Atomwaffentests steckt Atomwaffen: Russland droht Trump mit Wiederaufnahme eigener Atomtests Atomwaffen: Donald Trump kündigt sofortigen Start von Atomwaffentests an Friedrich Merz in der Türkei: Merz' Besuch in der Türkei Türkeireise: Gazakrieg im Mittelpunkt von Friedrich Merz' Türkeireise Deutsch-türkische Beziehungen: Friedrich Merz trifft in der Türkei keine Oppositionspolitiker Juwelendiebstahl im Louvre: Fünf weitere Festnahmen nach Diebstahl aus dem Louvre Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.