Eine Fachkommission rät der Bundesregierung, das Sozialsystem umfassend
umzubauen. Auf 50 Seiten finden sich in dem von der Bundesregierung
beauftragten Bericht 26 konkrete Empfehlungen, um den Staat einfacher
und digitaler zu gestalten. Die Ergebnisse des Berichts wurden bereits
vor der Veröffentlichung kritisiert. So fordert die Junge Union für eine
ordentliche Reform auch Einschränkungen bei sozialen Leistungen. Ob der
Bericht eine grundlegende Reform anstoßen kann und wie schnell Gesetze
folgen, weiß Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter des
Politikressorts der ZEIT.
Die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers
Auschwitz-Birkenau jährt sich zum 71. Mal. Der Tag dient international
dem Gedenken der Opfer des Holocausts. Bei einer Gedenkstunde im Landtag
Niedersachsen sprach der jüdische Publizist Michel Friedman davon, aus
der Vergangenheit zu lernen: "Wir sind die Zeugen unserer Zeit." Wir
müssten über uns reden und uns die Frage stellen: "Wie leidenschaftlich
sind wir denn Demokraten?"
Wir haben im vergangenen Jahr in einer Spezialfolge von "Was jetzt?" mit
Zeitzeugen des Holocausts gesprochen. Sie finden die Folge hier.
Und sonst so? Russland will deutschen Bildhauer verurteilen, wegen
seiner Karnevalswagen.
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Holocaustüberlebende: "Ich bete jeden Tag, dass man mich nicht wieder
wegjagt"
NS-Deportationen: Mitten in Hamburg, am helllichten Tag
Grundsicherung: Eine Reform, mit der selbst ihre Macher nicht glücklich
sind
Bürokratieabbau in Düsseldorf: Hallo Behörde, ich habe ein Problem
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Folgen von Was jetzt?
2000 Folgen
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Folge vom 27.01.2026Update: Den Sozialstaat vereinfachen – geht das überhaupt?
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Folge vom 27.01.2026Der Welt geht das Süßwasser ausDer Menschheit geht an vielen Orten das Wasser aus. Von einem "Wasserbankrott" sprechen die Vereinten Nationen in einer aktuellen Studie. Wörter wie "Wasserknappheit" oder "Wasserkrise" reichen demnach nicht mehr aus, um die reale Lage zu beschreiben, denn vielerorts sei der Verlust von Süßwasserreserven nicht mehr umkehrbar: "Viele Regionen leben über ihre hydrologischen Verhältnisse", sagt Kaveh Madani, Hauptautor der Studie. Rund vier Milliarden Menschen sind mindestens einen Monat im Jahr schwerer Wasserknappheit ausgesetzt. Obwohl starker Wassermangel in Deutschland noch als umkehrbar gilt, ist der globale Wasserkreislauf vernetzt – Dürre in anderen Ländern hat also auch Auswirkungen auf Europa. Welche Regionen besonders betroffen sind und wo die Folgen in Europa besonders spürbar werden, weiß Rike Becker. Sie forscht am Imperial College in London zur Ressource Wasser. Die Europäische Union und Indien wollen ein Freihandelsabkommen vereinbaren. Die Unterschrift könnte schon am heutigen Dienstag während eines Gipfeltreffens erfolgen, zu dem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in die indische Hauptstadt Neu-Delhi gereist sind. Vor allem europäische Autos und Wein sollen in Zukunft leichter nach Indien gelangen, während indische Elektronik, Textilien und Chemikalien leichter auf den europäischen Markt kommen sollen. Indien und die EU verhandeln schon länger über niedrigere Handelsbarrieren. Nach neun Jahren Pause sind die Verhandlungen 2022 wieder aufgenommen worden. Zuletzt hat der internationale Druck durch China und die USA die EU und Indien näher zusammengebracht. Wenn das Abkommen unterzeichnet wird, muss als Nächstes das EU-Parlament zustimmen. Wird es dort auf ähnliche Hürden stoßen wie zuletzt das Mercosur-Abkommen? Und was erhoffen sich eigentlich beide Seiten von dem Abkommen? Diese und weitere Fragen beantwortet Natalie Mayroth. Sie berichtet für die ZEIT aus und über Südasien. Und sonst so? Flugbegleiter gibt sich als Pilot aus und fliegt kostenlos. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz in Indien: Es muss jetzt einfach gehen China, Indien und Russland: So was gab’s noch nie Sicherheitspolitik: "Wir brauchen mehr Wasserdiplomatie" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 26.01.2026Update: Keine Teilzeit mehr für alle?Der Wirtschaftsflügel der CDU fordert ein Ende des Rechts auf "Lifestyle-Teilzeit". Arbeitnehmer sollen zur Vollzeit verpflichtet werden. Das Recht auf weniger Stunden soll in Zukunft nur unter bestimmten Umständen bestehen: beispielsweise wenn Menschen Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich berufsbegleitend weiterbilden. Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort erklärt, inwieweit Teilzeit mit dem Fachkräftemangel zusammenhängt und welches Signal die Debatte um die "Lifestyle-Teilzeit" an potenzielle Wähler senden könnte. Nach dem erneuten Tod eines Zivilisten durch die Einwanderungsbehörde ICE haben die demokratischen Ex-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama die Bevölkerung zu friedlichen Protesten gegen die Politik von Donald Trump aufgerufen. Nachdem mehrere Republikaner unabhängige Ermittlungen forderten, sagte US-Präsident Trump nun: Man prüfe den Vorfall und werde die Ergebnisse präsentieren. Außerdem im Update: Der Goldpreis hat heute zum ersten Mal die Rekordmarke von 5.000 Dollar pro Feinunze geknackt. Auch Silber ist nachgefragt wie nie. Was treibt den Boom für Edelmetalle an? Das beantwortete ZEIT-Wirtschaftsredakteur und Börsenexperte Victor Gojdka im Podcast. Die EU-Kommission startet Ermittlungen gegen Elon Musks Plattform X. Und: Die israelische Armee hat im Gazastreifen den Leichnam der letzten vermissten Hamas-Geisel gefunden. Und sonst so? Online-Ärzte helfen Menschen im Iran. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Arbeitszeit: Teilzeit-Vorstoß von Wirtschaftsflügel sorgt für Streit in der CDU Debatte um Teilzeit: Von wegen Lifestyle Nach dem Tod von Alex Pretti: Barack Obama und Bill Clinton rufen zu Protesten in Minneapolis auf Minneapolis: Donald Trump kündigt Prüfung der Schüsse auf Alex Pretti an Gold und Silber: Der brisante Boom der Edelmetalle Krisenanlage: Goldpreis steigt erstmals auf Rekordwert von 5.000 Dollar Skandal um KI-Nacktbilder: EU leitet wegen Chatbot Grok Verfahren gegen Musks Unternehmen X ein Liveblog: Krieg in Gaza: Israel sucht Leiche letzter Geisel im Gazastreifen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 26.01.2026ICE tötet in der Stadt. Wie Minneapolis sich wehrtIn Minneapolis ist ein 37-jähriger US-Amerikaner bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE von Einsatzkräften erschossen worden. Damit ist er schon die zweite Person, die von ICE innerhalb von wenigen Wochen getötet wurde. Das US-Heimatschutzministerium bezeichnete das Vorgehen der Einsatzkräfte als "Selbstverteidigung". Mehrere Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen ein anderes Bild. Die Regierung von Minnesota und die Stadt Minneapolis forderten den Abzug der ICE-Beamten aus der Stadt. Außerdem haben führende Demokraten damit gedroht, Gelder für ICE im nächsten Haushaltsplan zu blockieren. US-Korrespondent Paul Middelhoff ist für die ZEIT am Ort des Geschehens und beschreibt im Podcast die Stimmung in der Stadt. In gleich fünf Bundesländern werden 2026 neue Parlamente gewählt. Den Auftakt macht am 8. März Baden-Württemberg. Zwei Wochen später wird in Rheinland-Pfalz der nächste Landtag bestimmt. Am 6. September wird Sachsen-Anhalt gewählt, wo die AfD um ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund aktuell mit 40 Prozent der Stimmen in den Umfragen führt. Am 20. September stimmen die Wählerinnen und Wähler in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ab. Auch dort könnte die AfD erstmals stärkste Kraft im Landtag werden. Was bedeutet das für die Union und die Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz? Und was sind die wichtigsten Themen im Wahlkampf? Diese Fragen beantwortet Politikredakteurin Lisa Caspari bei "Was jetzt?". Und sonst so? Nachhaltigkeit auf der Litfaßsäule – Amsterdam schränkt Fleisch- und Flugwerbung ein. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Minnesota: Was wir über die tödlichen Schüsse in Minneapolis wissen Minneapolis: Kaltes Grauen Tödliche Schüsse in Minneapolis: Wer war Alex Pretti? Wahlumfragen: Grüne und SPD schöpfen wieder Hoffnung Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr! AfD-Vorwahlkampf: CDU oder SPD? "Ich wüsste nicht, dass die hier präsent sind" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.