Ein Berufungsgericht in Paris hat die Strafe gegen Marine Le Pen
teilweise reduziert. Die Vorsitzende des Rassemblement National wurde zu
15 Monaten Unwählbarkeit sowie zu einer Haftstrafe von drei Jahren
verurteilt, davon zwei Jahre auf Bewährung. Die Haft soll mit einer
elektronischen Fußfessel vollzogen werden. Die Geldstrafe von 100.000
Euro blieb bestehen. Da die 15 Monate Unwählbarkeit bereits verstrichen
sind, könnte Le Pen rechtlich bei der französischen Präsidentschaftswahl
2027 kandidieren. Was das Urteil für Le Pens politische Zukunft
bedeutet, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres im Podcast.
Bundesfamilienministerin Karin Prien will die maximale Bezugsdauer des
Elterngelds von 14 auf 12 Monate verkürzen. Um die vollen zwölf Monate
zu erhalten, sollen künftig beide Elternteile jeweils mindestens drei
Monate Elternzeit nehmen. Sechs Monate können frei aufgeteilt werden.
Alleinerziehende sollen weiterhin bis zu zwölf Monate Elterngeld
beziehen können. Hintergrund der Reform sind Sparvorgaben für das
Familienministerium sowie das Ziel, Väter stärker an der Kinderbetreuung
zu beteiligen. Was sich damit für Eltern ändern könnte, erklärt Tillmann
Prüfer, Leiter im Familienressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Friedrich Merz sprach sich vor dem Nato-Gipfel in
Ankara für eine stärkere europäische Nato aus, die zugleich
transatlantisch ausgerichtet bleiben solle. Dabei verwies Merz auch auf
geplante Vereinbarungen zur weiteren Unterstützung der Ukraine und
bezeichnete den geplanten U-Boot-Auftrag Kanadas als wichtiges Zeichen
der Zusammenarbeit.
Und sonst so: Die lebenswertesten Städte der Welt
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Präsidentschaftswahl 2027: Le Pen zu einem Jahr Fußfessel und 15 Monaten
Unwählbarkeit verurteilt
Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen
Rassemblement National: Le Pen lässt sich feiern
Frankreich: Staatsanwalt fordert erneut fünf Jahre Kandidaturverbot für
Le Pen
Marine Le Pen: Frankreichs Milliardäre suchen einen neuen Präsidenten
Frankreich: Marine Le Pen schließt Kandidatur bei Verurteilung zu
Fußfessel aus
ZEIT Bühne / Karin Prien: »Wir sind unserem eigenen Anspruch noch nicht
gerecht geworden«
Elterngeld: Warum Kürzungen beim Elterngeld teuer werden können
Elterngeld: Karin Prien will Bezugsdauer des Elterngeldes um zwei Monate
kürzen
Kündigung nach der Elternzeit: Wurden Sie nach der Elternzeit gemobbt?
Elterngeld: Was hat unser Land gegen Familien?
Gleichberechtigung von Müttern: »Nicht Frauen haben es schwerer in der
Arbeitswelt – es sind Mütter«
Nato-Gipfel in Ankara: Merz setzt auf eine europäischere und
transatlantische Nato
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Folge vom 07.07.2026Le Pen Urteil: Mit der Fußfessel in den Wahlkampf? (Update)
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Folge vom 07.07.2026Nato-Partner Türkei: unverzichtbar und umstrittenIn Ankara beginnt der Nato-Gipfel, bei dem die Mitgliedsstaaten auch über eine stärkere europäische Rolle im Bündnis beraten. Die Türkei verfügt über die zweitgrößte Armee der Nato und gilt aufgrund ihrer Lage zwischen Europa, dem Schwarzen Meer und dem Nahen Osten als strategisch wichtiger Partner. Kurz vor dem Gipfel wurden in der Türkei nach Medienberichten erneut Journalisten und Bürgerrechtler festgenommen. Mehrere regierungskritische Medien erhielten zudem keine Akkreditierung für das Treffen. Wie sich Deutschland und andere Nato-Staaten dazu positionieren, erläutert Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. In Frankreich wird ein Urteil im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen erwartet. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren wegen der mutmaßlichen Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen war in erster Instanz verurteilt worden. Dagegen legte sie Berufung ein. Die Entscheidung könnte Auswirkungen darauf haben, ob Le Pen bei der kommenden Präsidentschaftswahl kandidieren kann oder ob der Rassemblement National mit Parteichef Jordan Bardella antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias Krupa ordnet ein, welche Folgen eine Verurteilung für ihre Partei haben könnte. Und sonst so? Warum sich Frauen ihre Kräfte besser einteilen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsAppp. Weitere Links zur Folge: Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei Fragezeichen Nato-Gipfel in Ankara: Der Plan B nimmt Gestalt an Russland: »Russland falsch einzuschätzen, kann verheerend sein« Nato-Gipfel in Ankara: Türkische Polizei nimmt erneut Bürgerrechtler vor Nato-Gipfel fest Nato-Gipfel: SPD fordert klare Worte von Friedrich Merz zur Türkei Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen Urteil im Veruntreuungsprozess: Was die Verurteilung Marine Le Pens für Frankreich bedeutet Frankreich: Marine Le Pen nennt ihre Verurteilung »politisch« Jordan Bardella: Radikal erfolgreich Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 06.07.2026Sparpaket für Krankenkassen: Was hinter den Last-minute-Änderungen steckt (Update)Die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Darum will die Bundesregierung ein großes Sparpaket noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Auf den letzten Metern will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun den Gesetzesentwurf in mehreren Punkten verändern. So sollen Medikamentenhersteller langfristig weniger stark belastet werden als geplant. Die Opposition spricht von »Geschenken« an die Pharmaindustrie. Politikredakteurin Kaja Klapsa ordnet diese Vorwürfe ein und erklärt, welche weiteren Änderungen es gibt und was sie für Versicherte bedeuten. Berlin ist nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Zu diesem Urteil kam eine unabhängige Expertenkommission ein halbes Jahr nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz, nach dem rund 100.000 Menschen teils für mehrere Tage komplett ohne Strom und Heizung waren. Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius überlegt, mögliche künftige AfD-Innenminister von Geheimdienstinformationen auszuschließen. Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT erklärt, inwieweit es rechtlich überhaupt machbar ist, einen Minister von derart sensiblen Informationen abzuschneiden. Und sonst so? Der perfekte Zeitpunkt zum Blumengießen. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket Gesundheitsreform: Alle sollen sparen, nur die Pharmabranche kommt glimpflich davon Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf Privatpatienten umstellen« Katastrophenschutz: Experten: Berlin muss Katastrophenschutz deutlich stärken Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus Boris Pistorius: AfD-Minister könnten von Bundeswehr-Infos ausgeschlossen werden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 06.07.2026Haushaltsentwurf 2027 – Fast ein Drittel für die VerteidigungDie Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten für das Regime haben. Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden Euro Neuverschuldung Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen ifo Institut: Ifo bringt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente ins Spiel Bundeshaushalt: Besteuert endlich die Superreichen Alkoholkonsum: Politiker der Regierungskoalition fordern höhere Alkoholpreise Trauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen Liveblog: Irankrieg: Großbritannien meldet Angriff auf Frachter vor der Küste Jemens Ali Chamenei: Nur nicht weichen Modschtaba Chamenei: Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.