Die US-Regierung hat die zweite Phase des von Präsident Donald Trump
vorgelegten Plans für den Gazastreifen ausgerufen. Vorgesehen ist, dass
künftig eine palästinensische Regierung aus Fachleuten ohne Hamas-Bezug
die Verwaltung des Gazastreifens übernimmt. Diese Übergangsregierung
soll von einem internationalen Gremium beaufsichtigt werden, dessen
Zusammensetzung Donald Trump nun offiziell bekannt gegeben hat. Es soll
den politischen Prozess begleiten und den Wiederaufbau und die künftige
Verwaltung des Gazastreifens koordinieren. Was von dem Gremium zu
erwarten ist, ordnet Rieke Havertz ein. Sie ist internationale
Korrespondentin der ZEIT.
Immer mehr deutsche Städte planen, Seilbahnen in den öffentlichen
Nahverkehr zu integrieren. Verkehrsplaner betrachten urbane Seilbahnen
als mögliche Ergänzung zu Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen. Auch in
Bonn, Herne und anderen Städten laufen Planungen. Fachleute weisen
darauf hin, dass Seilbahnen schnell gebaut, pro Kilometer kostengünstig
und geeignet sind, bestehende Verkehrsnetze zu entlasten. International
sind urbane Seilbahnen bereits etabliert, etwa in La Paz oder Paris. Max
Rauner analysiert, wie realistisch Seilbahnen als Alternative zu Bus und
Bahn tatsächlich sind.
Und sonst so? High January statt dry January
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge
OK, America? / US-Außenpolitik: Amerikas neue Welt(un)ordnung
Gazastreifen: USA starten zweite Phase des Friedensplans für Gaza
OK, America? / Donald Trump und Nahost: Trumps internationaler Triumph
Trumps 20-Punkte-Plan: Das sind die nächsten Schritte im
Nahost-Friedensprozess
Wiederaufbau in Gaza: Wo anfangen?
Waffenruhe in Gaza: Donald Trumps große Stunde
Nahost: US-Regierung benennt Mitglieder des Friedensrats für Gaza
Tony Blair: "Entweder du stürzt die Verhältnisse um – oder sie stürzen
dich"
Klimaschutz: "Es braut sich ein Sturm zusammen"
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Unterstützung" zu
Jared Kushner: Der geschickte Mr. Kushner
Seilbahn: Drahtseilakt
ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das? / Urbane Seilbahnen: Mit der Seilbahn
zur Arbeit oder ins Café – bald auch in Deutschland?
Frankreich: Paris eröffnet erste Stadtseilbahn für Vororte
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Folge vom 18.01.2026Was hat Trumps neues Gazakomitee vor?
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Folge vom 17.01.2026Was das Mercosur-Abkommen für die Welt bedeutetNach mehr als 26 Jahren Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten das Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur verabschiedet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das Abkommen unterzeichnen und reist dafür nach Paraguay, um auch die Zustimmung der Mercosur-Staaten einzuholen. Für die Länder Südamerikas bedeutet das Abkommen einen wirtschaftspolitischen Wendepunkt: Jahrzehntelang hatten sie ihre Märkte abgeschottet, um die eigene Industrie zu schützen. In der EU stößt das Abkommen aber auch auf Kritik. Welche Auswirkungen das Abkommen sonst auf die Weltordnung haben wird, analysiert ZEIT-Autor Philipp Lichterbeck. In Frankreich stehen im März landesweite Kommunalwahlen an, 2027 folgt die nächste Präsidentschaftswahl. Parteichef Jordan Bardella vom Rassemblement National (RN) könnte Marine Le Pen als Spitzenfigur der Partei ersetzen. Dieser wurde nach einer Verurteilung wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder das Recht auf eine Kandidatur entzogen. Laut Umfragen wünschen sich bereits 44 Prozent der Franzosen, dass Jordan Bardella bei der nächsten Präsidentschaftswahl antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias Krupa ordnet ein, wie wahrscheinlich es ist, dass Marine Le Pen tatsächlich nicht antreten werden kann. Und sonst so? „Großer Stutenkerl“ für Friedrich Merz Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Rat der Europäischen Union: EU stimmt für Mercosur-Freihandelsabkommen EU-Parlament: Ursula von der Leyen muss sich weiterem Misstrauensvotum stellen Mercosur-Freihandelsabkommen: Zu spät, zu halbherzig Mercosur-Abkommen: Platzt der Deal, würde das vor allem Europa schaden Bauernproteste: Die Angst der Bauern vor Mercosur Jordan Bardella: Radikal erfolgreich Marine Le Pen: Marine Le Pens Revanche Marine Le Pen: Ein Gericht schreibt Geschichte Marine Le Pen: Prozess gegen Le Pen entscheidet über ihre Präsidentschaftskandidatur Prozess gegen Marine Le Pen: Le Pens Kampf gegen ihren politischen Tod Rassemblement National: Jünger, radikaler und noch beliebter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 16.01.2026Update: Wohin zielt Trumps Iran‑Politik?Nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran verstärken die USA Medienberichten zufolge ihre militärische Präsenz im Nahen Osten. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region, berichtet die "New York Times". Trump hatte seit Beginn der Massenproteste im Iran mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht und den Demonstrierenden Hilfe zugesagt. Neben dem im Raum stehenden militärischen Eingreifen haben die USA bereits mit neuen Sanktionen gegen iranische Politiker und Unternehmen reagiert. Zugleich sendete Trump widersprüchliche Signale. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus sagte er, dass "die Tötungen im Iran aufhören" – ohne dafür Belege zu nennen. Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob die USA einen Militärschlag planen und welche langfristigen Ziele sie in der Region verfolgen. Südkoreas ehemaliger Präsident Yoon Suk Yeol ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der konservative Politiker sich der Vollstreckung eines Haftbefehls widersetzt hatte. Im Dezember 2024 hatte Yoon überraschend das Kriegsrecht verhängt und das Land in eine Staatskrise gestürzt. Hintergrund war ein Haushaltsstreit mit den Oppositionsparteien. Außerdem im Update: - Nach dem Bruch der Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg wollen Sozialdemokraten und CDU in dem Bundesland "zügig" mit Verhandlungen über eine Koalition beginnen. - Ende des Jahres soll der Führerschein digital auf dem Smartphone verfügbar sein. Und sonst so? Akkordeon ist Instrument des Jahres Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Iran: USA verlegen offenbar Flugzeugträger in den Nahen Osten Internationale Einflussnahme im Iran: Lässt sich die Gewalt im Iran noch stoppen? Kriegsrecht verhängt: Südkoreas Ex-Präsident Yoon wegen Behinderung der Justiz verurteilt Potsdam: SPD und CDU in Brandenburg wollen über Koalition verhandeln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 16.01.2026Chatbot Grok: Nackt im NetzNach der EU und Großbritannien hat nun auch der US-Bundesstaat Kalifornien Ermittlungen gegen xAI, das KI-Unternehmen von Elon Musk, aufgenommen. Der von xAI entwickelte Chatbot Grok steht seit Tagen enorm in der Kritik: Innerhalb von kurzer Zeit hat die KI tausendfach gefälschte Nacktbilder von Frauen und auch von Kindern erzeugt. Nutzer haben Fotos realer Personen hochgeladen und forderten Grok auf, die Personen im Bikini oder in sexuell expliziten Posen darzustellen. Diese sogenannten Deepnudes wurden anschließend vor allem in Elon Musks sozialem Netzwerk X verbreitet. Elon Musk wies die Vorwürfe zunächst zurück. Später lenkten seine Unternehmen unter wachsendem Druck ein: X kündigte an, illegale Inhalte zu löschen und die Bildfunktion von Grok einzuschränken. Doch was bedeutet es für die Betroffenen, Opfer von Deepnudes zu werden? Und wie lässt sich verhindern, dass so etwas erneut passiert? Das erklärt David Will aus dem Digitalressort bei "Was jetzt?". Seit drei Monaten gilt inzwischen die Waffenruhe zwischen der israelischen Armee und der Hamas im Gazastreifen. Auch wenn seitdem deutlich weniger gekämpft und geschossen wird, bleibt die humanitäre Lage für die Menschen vor Ort katastrophal. Am Mittwoch haben die USA angekündigt, dass die zweite Phase ihres sogenannten Friedensplans für den Gazastreifen beginnt. Und zwar, obwohl zentrale Ziele der ersten Phase bislang nicht erreicht wurden. Vorgesehen ist nun eine Übergangsregierung aus 15 Sachverständigen, die den Gazastreifen vorübergehend verwalten soll. Das kündigte der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, an. Sowohl die Hamas als auch die Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas haben die Mitgliederliste nach Medienberichten gebilligt. Das Gremium soll von Ali Schaath, einem ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde, geleitet werden und steht vor einem Berg an Aufgaben: Zunächst soll die Hamas entwaffnet werden, damit der schwer zerstörte Küstenstreifen irgendwann wieder aufgebaut werden kann. Die radikalislamische Miliz weigert sich bislang jedoch, ihre Waffen niederzulegen. Wie realistisch ist es, dass die Übergangsregierung bei ihren zwei größten Herausforderungen Erfolg hat? Das ordnet Lea Frehse, Nahostexpertin aus der Politikredaktion der ZEIT, im Podcast ein. Und sonst so? Gründen die Staatschefs von Japan und Südkorea bald ihre eigene Band? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Live-Aufzeichnung vom Politikteil mit Igor Levit am 27. Januar Elon Musk: X kündigt Sperre von sexualisierten Deepfake-Bildern an Deepfakes: Stefanie Hubig will verstärkt gegen sexualisierte KI-Bilder vorgehen Grokipedia: Stimmt das, Grok? Gazastreifen: USA starten zweite Phase des Friedensplans für Gaza Liveblog: Krieg in Gaza: USA verkünden Beginn von zweiter Phase des Gaza-Friedensplans Hilfsorganisationen in Gaza: "Was droht, ist noch mehr Chaos und noch mehr Leid" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.