Im Konflikt um Grönland hat US-Präsident Donald Trump beim
Weltwirtschaftsforum in Davos seine zuvor angekündigten Militär- und
Zolldrohungen vorerst zurückgenommen. Die Einigung wurde zwischen Donald
Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte erzielt. Nach Angaben aus
Nato-Kreisen soll ein Abkommen die Zusammenarbeit zur Sicherung der
Arktis stärken. Zu den diskutierten Punkten gehört demnach der Verzicht
der USA auf angekündigte Zölle gegen acht europäische Länder. Im
Gegenzug soll das bestehende Stationierungsabkommen für US-Truppen in
Grönland aus dem Jahr 1951 überprüft werden. Die dänische
Ministerpräsidentin Mette Frederiksen war nicht direkt an den
Verhandlungen beteiligt. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter im
Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche konkreten
Folgen das Abkommen für die Souveränität Dänemarks und den Status
Grönlands hat.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Bundeskanzler Friedrich Merz die
Grönland-Einigung begrüßt und dabei entsprechende Äußerungen von
US-Präsident Donald Trump hervorgehoben. Den Schwerpunkt seiner Rede
legte der Bundeskanzler jedoch auf einen Appell zur engeren
Zusammenarbeit in Wirtschaft und Sicherheit. Die Welt sei in eine neue
Phase der Großmachtpolitik eingetreten, die auf Stärke und im Zweifel
auch auf Gewalt beruhe. Gerichtet war das vor allem an Russland und
China. Kritik richtete Merz aber auch an die USA: Drohungen,
europäisches Territorium mit Gewalt zu erwerben, seien inakzeptabel,
neue Zölle würden die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen
untergraben. Europas Antwort darauf werde geschlossen, ruhig, angemessen
und zugleich bestimmt ausfallen. Gleichzeitig warnte Merz davor, die
transatlantische Partnerschaft vorschnell aufzugeben. Wie die Rede des
Bundeskanzlers in Davos aufgenommen wurde, analysiert Marlies Uken,
stellvertretende Leiterin des Politikressorts der ZEIT.
Außerdem im Update: Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr
Selenskyj hat in Davos eine Rede gehalten; außerdem hat er sich mit
US-Präsident Donald Trump getroffen. Währenddessen führte der
US-Sondergesandte Steve Witkoff Gespräche mit russischen Vertretern.
Und sonst so? Matt Damon kritisiert Netflix-Strategie
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Folge vom 22.01.2026Update: "Trump kriegt Grönland nicht"
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Folge vom 22.01.2026Doch keine ZölleLange gab sich US-Präsident Donald Trump wenig kompromissbereit. Er will, dass Grönland den USA gehört. Für Europa kam das nicht infrage, und so drohte der US-Präsident zuletzt mit Zöllen von bis zu 25 Prozent, um die Europäer unter Druck zu setzen. Am späten Mittwochabend gab es nun aber offenbar eine Einigung beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT, fasst zusammen, was darüber bisher bekannt ist. Wegen der ausgefallenen Stromversorgung verlassen Tausende Menschen die ukrainische Hauptstadt Kyjiw. Mitten im Winter sind aktuell mehrere Regionen und weite Teile der Hauptstadt ohne Strom. Bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius fehlen vielen Menschen Strom, Wasser und Heizung. Der Bürgermeister Kyjiws, Vitali Klitschko, hat den Einwohnern geraten, die Stadt zu verlassen, zum Dienstag sind bereits 600.000 Einwohnerinnen und Einwohner seinem Rat gefolgt. Russland bombardiert mit Raketen, Drohnen und Bomben bereits länger die ukrainische Energieinfrastruktur. In den vergangenen Wochen haben sich die Angriffe jedoch intensiviert. Olivia Kortas, Ukrainekorrespondentin der ZEIT, berichtet vom Leben in der verdunkelten Hauptstadt und von der Flucht, auf die sich viele Menschen nun begeben. Und sonst so? Alex Honnold klettert ohne Sicherung auf das Hochhaus Taipei 101. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kyjiw: Bitterkalte Kriegstage in Kyjiw Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben" TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 21.01.2026Update: Wieso Donald Trump nicht auf "ein Stück Eis" verzichten willDonald Trumps Rede auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos steht für Europa ganz im Zeichen Grönlands. Trump hat einerseits oberflächlich Entwarnung gegeben: "Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt anwenden." Andererseits hat er ausdrücklich seinen Anspruch auf Grönland unterstrichen. Nur die USA könnten "dieses riesige, gewaltige Land, dieses riesige Stück Eis schützen". Wie ist Trumps Rede in Davos einzuschätzen? Und hat er seine Drohungen gegen die Unterstützer Grönlands wiederholt? Diese und weitere Fragen beantwortet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Wie ist Trumps Rede in Davos einzuschätzen? Und hat er seine Drohungen gegen die Unterstützer Grönlands wiederholt? Diese und weitere Fragen beantwortet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Das Europäische Parlament hat den Start des Freihandelsabkommens Mercosur verzögert. Die Abgeordneten sprachen sich mit einer Mehrheit für eine Prüfung der Rechtmäßigkeit des Abkommens durch den Gerichtshof der Europäischen Union aus. Das Abkommen über niedrigere Handelsbarrieren zwischen der EU und verschiedenen südamerikanischen Ländern wird bereits seit 25 Jahren verhandelt. Wie fatal die Verzögerung ist und was das Abkommen der EU überhaupt bringt, weiß Ulrich Ladurner, Korrespondent der ZEIT in Brüssel. Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg zwei mutmaßliche Unterstützer der sogenannten Separatistengebiete Donezk und Luhansk festnehmen lassen. Sie sollen seit 2016 hohe Posten in einem Verein gehabt haben, der den Transport von Drohnen in die Region organisiert haben soll. Die „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ wurden 2016 mit Waffengewalt aus der Ostukraine gelöst, inzwischen hat Russland sich die Provinzen einverleibt. In Berlin hat die Bundesanwaltschaft zudem eine mutmaßliche Spionin Russlands festnehmen lassen. Die Deutsch-Ukrainerin soll unter anderem Informationen mit Bezug zum Krieg in der Ukraine für einen russischen Geheimdienst beschafft haben. Und sonst so? Macrons Sonnenbrille in Davos wird zum Hype. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Donald Trump in Davos: Maga ist schon da Grönland: Europa braucht eine Dual-Use-Strategie gegen Trump Mercosur-Abkommen: Was das Mercosur-Abkommen bringt AfD-Spionageverdacht: Unterwegs im Auftrag fremder Mächte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 21.01.2026Mikroplastik: Sind die Ängste übertrieben?Immer wieder haben Studien in den letzten Jahren die Existenz von Mikroplastik im menschlichen Körper festgestellt und auf mögliche Gesundheitsrisiken hingewiesen. Doch zuletzt meldeten sich nun kritische Stimmen aus der Forschung in einem Brief zu Wort. Sie zweifeln an den Befunden und kritisieren methodische Fehler. Was lässt sich nun zuverlässig über die Wirkung von Mikroplastik im menschlichen Körper sagen? Das erklärt Linda Fischer, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird am heutigen Mittwoch US-Präsident Donald Trump erwartet. Doch auch abseits seines eigenen Besuchs prägen Trump und sein Umfeld die Konferenz – und das schon vor seinem Auftritt. Marlies Uken aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT ist vor Ort und berichtet im Podcast von der US-Dominanz in den Alpen – und welche einst prägenden Themen gänzlich aus Davos verschwunden sind. Und sonst so? Was wir am Weltknuddeltag von Kuh Veronika lernen können. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kunststoffe: Die Mikroplastik-Panik Børge Brende: Die Welt schaut nach Davos – aber eigentlich auf Donald Trump Liveblog: USA und Grönland Donald Trump in Davos: Maga ist schon da Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.