Zwischen der syrischen Regierung und der von Kurden dominierten Miliz
SDF gilt im Norden Syriens vorerst weiter eine Waffenruhe. Am
Samstagabend hat das syrische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass
diese um 15 Tage verlängert werden soll. Doch politisch bleibt der
Konflikt ungelöst: Damaskus fordert die vollständige Kontrolle über den
Nordosten, die kurdische Selbstverwaltung will ihre Autonomie sichern.
Die Kämpfe haben zuletzt die Sicherheitslage in der Region verschärft,
mit direkten Folgen für die Zivilbevölkerung. Besonders im Fokus steht
das Flüchtlingslager Al-Hol, in dem Zehntausende Menschen leben,
darunter Angehörige von IS-Kämpfern. Terrorismusexperten warnen seit
Jahren, dass das Lager durch die Isolation ein Nährboden für die
Ideologie des "Islamischen Staats" sei. Der geschwächte Einfluss der SDF
wirft die Frage auf, inwiefern die Terrormiliz IS von der Instabilität
profitiert. Andrea Backhaus, Nahostkorrespondentin der ZEIT, berichtet
im Podcast, was über die Lage der Zivilbevölkerung in den umkämpften
Gebieten bekannt ist und warum der Nordosten Syriens auch in Europa
schon bald zurück auf die politische Tagesordnung drängen könnte.
In den Alpen ist dieser Winter ungewöhnlich tödlich. Allein am
vergangenen Wochenende sind in Österreich acht Menschen durch Lawinen
ums Leben gekommen. In der Schweiz gab es in der kaum gestarteten
Wintersaison sechs Lawinentote. Besonders gefürchtet sind sogenannte
Schneebrettlawinen, die im Hochwinter am häufigsten auftreten und für
die meisten Todesfälle verantwortlich sind. Sie können von einem
beliebigen Punkt ausgelöst werden – oft schon durch einzelne Skifahrer
oder Tourengeher. Viele Menschen in Deutschland planen in den kommenden
Wochen ihren Skiurlaub. Wie groß ist die Gefahr? Und was kann man tun,
um sich zu schützen? Linda Fischer aus dem Wissensressort der ZEIT
erklärt im Podcast, wie Schneebrettlawinen entstehen und was im
Ernstfall die Überlebenschancen erhöht.
Und sonst so? Ein Dorf, das seinen Status als Welterbe wieder loswerden
will
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Syrien: Waffenruhe zwischen syrischer Regierung und Kurden verlängert
Kämpfe in Syrien: Syriens womöglich größte Zerreißprobe
Österreich: Acht Tote bei Lawinenunglücken in Österreich
Skifahren: Was tun bei einer Lawine?
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Folge vom 25.01.2026Neue Chance für den IS?
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Folge vom 24.01.2026Cem Özdemirs Grünen-ProblemGut sechs Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die Grünen in einer aktuellen Umfrage aufgeholt. Laut einer Erhebung von Infratest dimap kommen die Grünen auf 23 Prozent der Stimmen. Die CDU bleibt mit 29 Prozent stärkste Kraft. Amtsinhaber Winfried Kretschmann tritt bei der Landtagswahl am 8. März nicht erneut an. Der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir wird als natürlicher Nachfolger gesehen. Belastet wird sein Wahlkampf jedoch durch parteiinterne Konflikte. Anlass ist die Entscheidung einer Mehrheit der Grünen im Europaparlament, das Freihandelsabkommen Mercosur gerichtlich überprüfen zu lassen. Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, welche Auswirkungen dies auf den Wahlkampf der Grünen in Baden-Württemberg haben könnte. Die Plattform TikTok gehört zu den größten sozialen Netzwerken überhaupt. Besonders in den USA ist TikTok verbreitet. Gleichzeitig steht die Plattform seit Jahren in der Kritik. Der Mutterkonzern ByteDance ist ein chinesisches Unternehmen, und in den USA gibt es die Sorge, dass Nutzerdaten oder Inhalte unter Einfluss der chinesischen Regierung geraten könnten. Deshalb verabschiedete der US-Kongress 2024 ein Gesetz, das ByteDance zum Verkauf des US-Geschäfts von TikTok verpflichtete. In den vergangenen Wochen wurde dieser Verkauf umgesetzt, nun ist er offiziell abgeschlossen. TikTok in den USA wird nun von einem Konsortium mehrerer Unternehmen betrieben. Was das für Nutzer aus den USA bedeutete, analysiert Pauline Schinkels, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT. Und sonst so? Kinderverbot in der französischen Bahn Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr! Cem Özdemir: Wie sehr können sich die Grünen noch verbiegen? Cem Özdemir: Was geht eigentlich mit Cem? Cem Özdemir: Kann er Kretschmann? TikTok-Verbot: Das muss jetzt kurz wehtun TikTok-Verbot: Wird TikTok in den USA jetzt abgeschaltet? TikTok in den USA: Jetzt schnappt er sich auch noch TikTok TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich? TikTok: US-Sparte von TikTok startet als eigene Firma Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 23.01.2026Update: Rom sehen und weiterarbeitenBundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni möchten die Zusammenarbeit ihrer beiden Länder unter anderem in Fragen der Wirtschaft, Verteidigung und Migration vertiefen. Das haben die beiden am Freitag bei einer Pressekonferenz in Rom bekannt gegeben. Merz war im Anschluss an den EU-Gipfel in Brüssel mit zehn Bundesministern zu den deutsch-italienischen Regierungsberatungen nach Rom geflogen. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, hat Kanzler Merz nach Rom begleitet und ordnet im Podcast dessen persönliches Verhältnis zu Meloni ein. Am Freitag ist das Weltwirtschaftsforum in Davos zu Ende gegangen. Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen umstrittenen sogenannten Friedensrat gegründet, von dem Kritiker annehmen, dass er mit diesem Institutionen der Vereinten Nationen zu ersetzen plant. Der Chefredakteur der ZEIT, Jochen Wegner, hat das Treiben in Davos beobachtet und nennt es “das seltsamste Weltwirtschaftsforum, das es je gab”. Zur Dominanz der USA und der Rolle von Techunternehmen sowie der Bedeutung des Forums für die Menschen in Europa spricht er im Podcast. Außerdem im Update: Der französische Premierminister Sébastien Lecornu hat am Freitag zwei Misstrauensvoten im Parlament überstanden. Was das für Frankreich bedeutet, erklärt ZEIT-Autorin Annika Joeres. In Dresden hat am Freitag der Prozess wegen Terrorverdachts gegen die sogenannten sächsischen Separatisten begonnen. Acht junge Männer aus der rechtsextremen Szene sind angeklagt. Sie sollen geplant haben, im Krisenfall mit Waffengewalt Gebiete in Sachsen zu erobern, um dort einen eigenständigen, an der NS-Ideologie ausgerichteten Staat zu errichten. Tilmann Steffen, Politikredakteur der ZEIT, hat den Prozessauftakt im Dresdner Oberlandesgericht begleitet. Und sonst so? 40-Jähriger in der dritten Runde der Australian Open Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutschland und Italien: Merz und Meloni vereinbaren engere Zusammenarbeit bei der Verteidigung Deutschland und Italien: Merz mit zehn Ministern zu Gesprächen mit Meloni in Rom eingetroffen Davos: Es braucht ein ganzes Dorf, um einen US-Präsidenten zu erziehen Europäische Außenpolitik: Europa hat seine Angst verloren Davos: Trump zieht Friedensrat-Einladung für Kanadas Premier Carney zurück Haushaltsstreit in Frankreich: Französische Regierung übersteht zwei Misstrauensvoten Rechtsextremismus: Prozess gegen Terrorgruppe Sächsische Separatisten begonnen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 23.01.2026Ein Friedensrat voller Kriegstreiber?Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Donald Trump gestern die Gründung des sogenannten Friedensrats bekannt gegeben. Das Gremium war ursprünglich für den Gazakrieg vorgesehen, soll nach Trumps Vorstellungen nun aber weltweit Konflikte lösen. Rund 60 Nationen wurden dafür eingeladen. Zugesagt haben unter anderem autoritäre Machthaber wie Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko. Aus Europa beteiligen sich bis jetzt nur Bulgarien und Ungarn. Was von dem Friedensrat tatsächlich zu erwarten ist, ordnet ZEIT-Politikreporter Christian Vooren im Podcast ein. Die Proteste im Iran sind in der vergangenen Woche nach dem brutalen Vorgehen der Regierungskräfte zum Erliegen gekommen. Eine Kontaktperson der ZEIT berichtete von Scharfschützen, Straßenschlachten und ausgebrannten Geschäften. Zudem wurde das Internet nahezu vollständig abgeschaltet, weshalb nur wenige Informationen nach außen dringen. Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency wurden bei den Protesten 4.560 Menschen getötet – die meisten davon Demonstranten. Andere Schätzungen gehen von 5.000 bis 20.000 Toten aus. Omid Rezaee schreibt für DIE ZEIT und versucht trotz der Abschottung des Landes, mit Menschen im Iran in Kontakt zu bleiben. Er berichtet bei "Was jetzt?" wie die Stimmung im Land aktuell ist und ob das Internet wieder angeschaltet wird. Und sonst so? Lüften geht viral auf TikTok. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Geplanter Friedensrat: Donald Trumps Schurken-UN Nahost: Das sind die Mitglieder des "Friedensrats" für Gaza US-Präsident: Donald Trump will Gaza-Friedensrat weltweite Zuständigkeit geben Proteste im Iran: Gegen die Unschärfe Proteste im Iran: Iranisches Staatsfernsehen meldet mehr als 3.000 Tote nach Protesten Sanktionen gegen Iran: "Wir nennen das den Wagenburg-Effekt" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.