In Großbritannien ist Wahltag: Rund 30 Millionen Menschen sind in
England, Schottland und Wales aufgerufen, bei Kommunal- und
Regionalwahlen ihre Stimme abzugeben. Gewählt werden zahlreiche
Gemeinde- und Distrikträte sowie die Regionalparlamente in Schottland
und Wales. Die Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die
Regierung. Doch für Premierminister Keir Starmer und die Labour-Partei
zeichnen die Umfragen ein deutliches Stimmungsminus. Zwei Jahre nach dem
Wahlsieg sind die Zustimmungswerte spürbar gesunken. In aktuellen
Erhebungen kommt die Labour-Partei nur noch auf etwa 20 Prozent – ein
Rückgang von rund 15 Prozent. Prognosen zufolge könnten tausende Mandate
verloren gehen. Warum ist die Unzufriedenheit so groß? Wer profitiert
von der Schwäche der Labour Partei und welche Folgen könnte das
Wahlergebnis für Starmer haben? Das erklärt Jochen Bittner,
Auslandskorrespondent der ZEIT in London.
Seit einem Jahr regiert in Deutschland die schwarz-rote Koalition.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht allerdings unter Druck. Laut
Umfragen sind weniger als ein Drittel der Befragten von ihm überzeugt.
Genauso verlieren auch die Union und die SPD seit Beginn der Regierung
kontinuierlich an Zustimmung. Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Bärbel Bas (SPD), verteidigte zuletzt die Arbeit der Bundesregierung,
räumt aber zugleich erhebliche Spannungen in der Regierungskoalition
ein. Sie mahnt eine bessere Diskussionskultur innerhalb der Regierung
an. In der SPD wächst dennoch die Kritik am Kurs der Regierung. Die
Sozialdemokraten liegen in Umfragen nur noch bei rund 12 Prozent – ein
historischer Tiefstand. Wie ist die Stimmung in der SPD nach einem Jahr
schwarz-roter Koalition? Michael Schlieben, politischer Korrespondent
der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum die SPD gerade so schlecht
dasteht und ob es innerhalb der Parteispitze zu Änderungen kommen
könnte.
Und sonst so? Eine verlassene DDR-Militärinsel sucht neue Besitzer
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Fabian Scheler, Simone Gaul, Rita Lauter
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Labourpartei: Labour in der Krise
Nachwahl bei Manchester: Das ist nicht irgendeine Regierungsschlappe
Umfragen zu den Parteien: So schnell hat sich Merz unbeliebt gemacht
Vertrauensfrage und Minderheitsregierung: Es geht nicht ohne
Ein Jahr Schwarz-Rot: Bärbel Bas spricht vom »Ringen um jeden
Kompromiss« in der Regierung
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2000 Folgen
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Folge vom 07.05.2026Labour unter Druck bei britischen Kommunalwahlen
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Folge vom 06.05.2026Jung, rechtsextrem, gewaltbereit (Update)Mehr als 600 Polizisten, 50 Objekte, zwölf Bundesländer: Mit einer Großrazzia sind Ermittler gegen junge mutmaßliche Rechtsextremisten vorgegangen. Im Fokus: Die Gruppierungen »Jung und Stark« und »Deutsche Jugend Voran«. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft wird insgesamt 36 Personen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) nannte gewaltorientierten Rechtsextremismus die größte Gefahr, die Deutschland von innen drohe. ZEIT-Investigativreporter Christian Fuchs beobachtet diese Gruppen schon lange und spricht im Podcast über seine Erkenntnisse. Seit Sonntag liegt das Kreuzfahrtschiff Hondius mit rund 150 Menschen an Bord vor Kap Verde im Atlantik. An Bord sind Menschen, die sich mit dem Hantavirus infiziert haben. Hantaviren lösen meist schwere Atemwegserkrankungen aus, drei Menschen sind bisher an den Folgen einer Infektion gestorben. Das spanische Gesundheitsministerium hatte mitgeteilt, das Kreuzfahrtschiff dürfe die Kanaren anlaufen, um die Passagiere von medizinischen Teams behandeln zu lassen. Doch der Präsident der Kanaren, Fernando Clavijo, will das Kreuzfahrtschiff nicht in Teneriffa anlegen lassen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO handelt es sich auf dem Schiff um die Andes-Variante des Virus. Was das bedeutet, erklärt der ZEIT-Gesundheitsredakteur Tom Kattwinkel. Außerdem im Update: US-Außenminister Marco Rubio hat den Militäreinsatz gegen den Iran für beendet erklärt. Die Ziele der Mission Epic Fury (»Gewaltiger Zorn«) seien erreicht. Was es mit dieser einseitigen Erklärung über ein Kriegsende auf sich hat, erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Und sonst so? Von wegen Völkerwanderung und Vertreibung – Integration! Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Simone Gaul, Fabian Scheler, Rita Lauter Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rechtsextreme Jugendgruppen: Neonazi, 12, will Zecken jagen Rechtsextremer Jugendbund: Sie haben ein Einser-Abi. Und gehen zur »Führerschule« Rechtsextremismus: Razzien gegen mutmaßliche Rechtsextremisten in zwölf Bundesländern Hantavirus: Präsident der Kanaren will Kreuzfahrtschiff nicht anlegen lassen Kreuzfahrtschiff: WHO schließt Mensch-zu-Mensch-Übertragung mit Hantavirus nicht aus Hantavirus-Ausbruch: Bis zu sieben mögliche Hantavirus-Fälle auf Kreuzfahrtschiff USA und Iran: Marco Rubio erklärt Militäreinsatz im Iran für beendet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 06.05.2026Die Bilanz nach einem Jahr Kanzler MerzDie schwarz-rote Bundesregierung ist seit genau einem Jahr im Amt – die selbst ernannte Arbeitskoalition folgte auf die gescheiterte Ampelregierung. Bereits die Kanzlerwahl von Friedrich Merz im Bundestag brauchte zwei Anläufe. Mittlerweile ist weniger als jeder Fünfte mit der Arbeit der Regierung zufrieden. Liegt das an der Rhetorik des Bundeskanzlers, am Arbeitsmodus der Koalition oder an Problemen, für die die Regierung schlicht nichts kann? Tina Hildebrandt, Co-Ressortleitung des Politikressorts der ZEIT, zieht Zwischenbilanz. Die Ukraine fliegt immer öfter erfolgreich Angriffe im russischen Hinterland. Die ukrainischen Streitkräfte nehmen dabei vor allem die russische Ölproduktion ins Visier – immer wieder treffen sie wichtige Reservoirs und Raffinerien, teilweise 1.500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Möglich wird das, weil die Ukraine bei der Drohnenproduktion mit Russland gleichgezogen hat. Der Krieg wird damit auch in Russland spürbarer. Ob das ein Wendepunkt in der Verteidigung gegen Russland ist, analysiert Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik. Und sonst so? Gestohlene Brieftauben Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst und Christina Felschen Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein Friedrich Merz bei »Caren Miosga«: Dieser Auftritt dürfte die Koalition nicht beruhigen Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um flächendeckend verteidigt zu werden« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 05.05.2026Wer ist der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig? (Update)Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt vom Montag will die Stadt das Sicherheitskonzept überprüfen. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen, der erst vor wenigen Tagen aus einer psychiatrischen Klinik entlassen wurde. Sein Motiv ist noch unklar. Christian Fuchs, Investigativredakteur der ZEIT, berichtet aus Leipzig. Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat Jens Spahn erneut zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Spahn erhielt 86,5 Prozent der abgegebenen Stimmen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am Dienstag seine letzte Kabinettssitzung geleitet. Im Podcast blicken wir auf die bekanntesten Zitate des »schwarzen Grünen« zurück – und fragen Politikredakteur Peter Dausend, was von Kretschmann bleiben wird. Rumäniens proeuropäischer Ministerpräsident Ilie Bolojan hat ein Misstrauensvotum verloren. Der Sturz seiner Minderheitsregierung könnte in Rumänien für eine politische Blockade sorgen, die sich auch auf die Handlungsfähigkeit der EU und Nato auswirken könnte. Und sonst so? Ein armenisch-französisch-japanisch-südkoreanisches Politorchester. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Leipzig: Was über die mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig bekannt ist Mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig: »Wie verwundbar wir sind« Winfried Kretschmann: Den Umverteilungs-Grünen fehlt nun ihr liebster Widersacher Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.