81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Deutschland und
insbesondere in Berlin über den richtigen Umgang mit sowjetischen
Ehrenmälern diskutiert. Nicht erst seit der russischen Invasion in die
Ukraine wird darüber diskutiert, welche Rolle diese Denkmäler heute
spielen und inwiefern Russland die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg
für seine Kriegspropaganda nutzt. Gleichzeitig stellt sich die Frage,
wie die sowjetischen Ehrenmäler künftig eingeordnet und möglicherweise
umgestaltet werden können. Im Berliner Abgeordnetenhaus haben SPD und
Grüne dazu jeweils eigene Vorschläge für einen neuen Umgang mit den
Denkmälern eingebracht. Welche Standpunkte es in der Debatte gibt,
fasst Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
zusammen.
Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar steht Ungarn vor einem politischen
Kurswechsel. Der designierte Ministerpräsident hat angekündigt, das von
Viktor Orbán geprägte System umfassend umzubauen und Ungarn wieder
stärker an die Europäische Union anzunähern. Mit seiner
Zweidrittelmehrheit im Parlament kann Péter Magyars Tisza-Partei
weitreichende Reformen anstoßen. Geplant sind unter anderem Maßnahmen
gegen Korruption sowie Reformen von Justiz und Medien. Dabei steht die
neue Regierung allerdings von Anfang an unter Zeitdruck: Bis Ende August
drohen eingefrorene EU-Fördermittel in Milliardenhöhe endgültig zu
verfallen, falls Ungarn die von der EU geforderten Reformen nicht rasch
umsetzt. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt, wie
groß die Herausforderungen für den neuen Regierungschef sind.
Und sonst so? Geld zurück, weil am Pool keine Liegen frei waren
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
80 Jahre Kriegsende: Steinmeier beklagt »doppelten Epochenbruch«
Sowjetische Denkmäler: Kann das so stehen bleiben?
80 Jahre Kriegsende: Putins Anschlag auf die gemeinsame Erinnerung
Russland: »Zwischen Deutschen und Russen gibt es eine Fixierung«
Wahl in Ungarn: Sie spüren die Zukunft
Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán
Ungarn: Nun soll Orbáns System weichen
Parlamentswahl in Ungarn: Tisza-Partei von Péter Magyar baut Mehrheit
nach Endauszählung aus
Ungarn: Magyar spricht mit EU-Vertretern über eingefrorene Milliarden
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Folge vom 09.05.2026Warum prangen immer noch Stalin-Zitate auf Berliner Denkmälern?
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Folge vom 08.05.2026Warum der Bundesrat die 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte stoppt (Update)1.000 Euro für Beschäftigte als Ausgleich für die hohen Energiekosten – freiwillig bezahlt vom Arbeitgeber. Das hatten sich die Koalitionsparteien bei ihrem Treffen in der Villa Borsig überlegt. Sehr zum Ärger der Unternehmen, von denen es vielen wirtschaftlich nicht gut geht. Selbst der Bund als öffentlicher Arbeitgeber wollte die Prämie nicht auszahlen, die steuerfrei gewesen wäre und die Unternehmen als Betriebsausgabe hätten absetzen können. Doch sie hat im Bundesrat überraschend keine Mehrheit bekommen. Warum hat der Bundesrat die Zustimmung verweigert, und wie könnte es mit der Prämie weitergehen? Das ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel ein. Deutliche Zugewinne für die Rechtspopulisten von Reform UK von Nigel Farage: Darauf deuten erste Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien hin. Die regierende Labourpartei von Premierminister Keir Starmer muss schwere Verluste hinnehmen. Nach der Auszählung von 43 Bezirken in England verzeichnete die Reform-Partei von Farage mehr als 350 gewonnene Mandate in kommunalen Gremien. Labour verlor dagegen mehr als 250 Sitze – auch in traditionellen Hochburgen in Mittel- und Nordengland sowie in Teilen Londons. Die Wahlen von über 136 Kommunalvertretungen in England sowie der Regionalparlamente in Schottland und Wales gelten als wichtigster Stimmungstest vor der nächsten regulären Parlamentswahl 2029. Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, erklärt im Podcast, warum Labour und Premier Starmer derzeit so unbeliebt sind und ob nun eine Regierungskrise droht. Außerdem im Update: Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein und sieht keinen Hinweis auf den Beginn einer Pandemie. Und sonst so? Wie spirituell kann ein buddhistischer Roboter sein? Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Moses Fendel, Jannis Carmesin Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Entlastungsprämie: Bundesrat verweigert 1.000-Euro-Entlastungsprämie die Zustimmung Entlastungsprämie: Grüne sehen in Bundesratablehnung Schwäche des Kanzlers Großbritannien: Labourpartei erleidet schwere Verluste bei britischen Kommunalwahlen Regionalwahlen in Großbritannien: Herzkammer-Infarkt Hantavirus: WHO stuft Risiko nach Hantavirus-Ausbruch als »absolut gering« ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 08.05.2026Gewaltschutz mit GPSDer Bundestag beschließt am Freitagvormittag voraussichtlich das neue Gewaltschutzgesetz. Im Zentrum steht die elektronische Fußfessel für Gewalttäter nach spanischem Vorbild: ein GPS-Sender am Knöchel des Täters. Nähert sich der Täter dem Opfer, geht ein Alarm los, und die Polizei rückt aus. Das Gesetz sieht auch verpflichtende Täterarbeit vor. Was das heißt, erklärt Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT. Papst Leo XIV. ist seit einem Jahr im Amt. Am vergangenen Donnerstag hat der US-Amerikaner US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan empfangen – nach einem öffentlich ausgetragenen Streit mit US-Präsident Donald Trump. Ist das ein Anzeichen für eine Aussöhnung? Die ZEIT-Glaubensredakteurin Evelyn Finger erklärt, was für ein Papst Robert Prevost ist. Und sonst so? Alles Gute zum 100. Geburtstag, David Attenborough! Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel, Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Femizide: Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten? Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote Schweine« Femizid: »Ein Mann, der kneift und würgt? Das konnte ich mir nicht eingestehen« Papst Leo XIV.: Der Amerikaner in Rom Leo XIV.: Ein Papst namens Bob Schneider des Papstes: »Die Kleider für den Chef zu machen, ist das Größte« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 07.05.2026So wahrscheinlich ist ein AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt (Update)Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September könnte die AfD eine absolute Mehrheit bekommen und damit zum ersten Mal Regierungsverantwortung übernehmen. Denn im aktuellen Sachsen-Anhalt-Trend des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap kommt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei auf 41 Prozent. Deutlich dahinter folgt die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze mit lediglich 26 Prozent. Auf Platz drei steht die Linke mit zwölf Prozent. Im Vergleich zur vorangegangenen Infratest-Umfrage im September legte die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund damit zwei Prozentpunkte zu, während die CDU einen Punkt verlor. Wie wahrscheinlich es nach heutigem Stand ist, dass die AfD es in die Regierung schafft, hat der stellvertretende Leiter des Datenressorts der ZEIT, Christian Endt, berechnet. Eine Gruppe von Abgeordneten aus allen Bundestagsfraktionen außer der AfD will die sogenannte Widerspruchsregelung in Deutschland einführen, um mehr Organspender zu gewinnen. Der Vorschlag besagt, dass künftig alle Menschen potenzielle Organspender sind, solange sie dem nicht aktiv widersprechen. Nach der bisherigen Regelung muss man aktiv zustimmen. Am Ende wäre aber auch mit der neuen Lösung immer noch der eigene Wille entscheidend, erklärte die CDU-Abgeordnete Gitta Connemann auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Anders als bisher würde ein Schweigen dann aber als Zustimmung gewertet. Befragungen des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit zeigen, dass 85 Prozent der Bevölkerung einer Organspende positiv gegenüberstehen. Aber: Nicht einmal halb so viele haben einen Spenderausweis und rund 8.000 Menschen in Deutschland warten derzeit auf ein Spenderorgan. Wie sich die Widerspruchslösung in anderen Ländern auf die Anzahl an Spenderorganen ausgewirkt hat, erklärt der ZEIT-Gesundheitsredakteur Ingo Arzt. Außerdem im Update: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Donnerstagnachmittag die Ergebnisse der Steuerschätzung vorgestellt. Bis 2030 werden 87,5 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen erwartet. Das entspricht einem Minus von etwas mehr als 17 Milliarden Euro pro Jahr. Und sonst so? Eine Universität erfinden, um einen Preis zu gewinnen Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Moses Fendel, Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Regiert hier bald die AfD? AfD in Sachsen-Anhalt: Jetzt geht es wirklich um alles Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD in Sachsen-Anhalt vergrößert in Umfrage Vorsprung vor CDU Organspende in Deutschland: Vielleicht wird auch Ihre Niere gebraucht Organspende: Leben und sterben lassen Organspende: Niere zu vergeben, selbstlos und ohne finanzielles Interesse Steuerschätzung: Weniger Steuereinnahmen für den Staat als erwartet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.