Tausende Anhänger der sogenannten Kakerlaken-Bewegung haben sich am
Montag zu Protesten in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi versammelt, um
den Rücktritt des Bildungsministers zu fordern. Dabei ist die Polizei
mit Gewalt gegen die Regierungskritiker vorgegangen. Einsatzkräfte
hätten Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt, um Tausende
Demonstrierende an einem geplanten Marsch zum Parlamentsgebäude zu
hindern, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien. Die
Cockroach Janta Party (CJP) entstand im Mai als Reaktion auf Äußerungen
des Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs Indiens, der arbeitslose
junge Menschen als »Kakerlaken« bezeichnet hatte. Warum sie den
Rücktritt des indischen Bildungsministers fordern und ob die Bewegung
noch viel größer werden könnte, erklärt ZEIT-Auslandsredakteurin Fiona
Weber-Steinhaus.
Am Freitag wurde in Shanghai das open-source-basierte, also kostenfrei
nutzbare, KI-Modell Kimi K3 vorgestellt. Es wurde von dem chinesischen
Start-up Moonshot AI entwickelt und kann technisch mit den führenden
US-Modellen mithalten. Der Ansturm auf das Modell war in den ersten 24
Stunden nach Erscheinen so enorm, dass Moonshot AI die Abos stoppen
musste, weil die Rechenleistung nicht ausreichte. Die kostenfreie
Nutzbarkeit fördert die Verbreitung in den Ländern des Globalen Südens.
Ob China in Sachen KI nun die Führung übernimmt und wie sich Kimi K3 von
US-Modellen unterscheidet, ordnet die Digital-Ressortleiterin der ZEIT,
Lisa Hegemann, ein.
Und sonst so? Diddl-Comeback 2.0
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Proteste in Neu-Delhi: Indische Polizei geht mit Gewalt gegen junge
Demonstranten vor
Indien: Tausende Anhänger der »Kakerlaken«-Bewegung protestieren in
Neu-Delhi
Indien: Im weltpolitischen Abseits
KI-Konferenz in Shanghai: Wie die KI-Welt in zwei Blöcke zerfällt
Suresh Venkatasubramanian: »Europa kann digital souverän werden – aber
es braucht Ausdauer«
KI und Kinder: »KI ist mächtig wie eine Motorsäge«
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Folgen von Was jetzt?
2000 Folgen
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Folge vom 23.07.2026Wogegen die »Kakerlaken« in Indien protestieren
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Folge vom 22.07.2026Unionsfraktionsvorsitz? Frei! (Update)Kanzleramtschef Thorsten Frei von der CDU soll neuer Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag werden. Darauf haben sich CDU-Chef Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder laut Medienberichten verständigt. Die Fraktion muss Frei noch wählen. Wer könnte auf Frei an der Spitze des Kanzleramts folgen? Seine Einschätzung dazu teilt der Redakteur im Politikressort der ZEIT, Ferdinand Otto. Frankreich hat als erstes EU-Land ein Verbot sozialer Medien für Kinder unter 15 Jahren beschlossen. Bei der Umsetzung des Gesetzes sind jedoch noch Fragen offen. ZEIT-Journalistin Annika Joeres ordnet ein, ob Frankreich mit diesem Verbot zum Vorbild für andere EU-Staaten werden könnte. Außerdem im Update: Der US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen KI-gesteuerten Cyberangriff auf die Systeme einer anderen KI-Firma übernommen. Was über den Vorfall bekannt ist und welche Fragen er aufwirft, erklärt die KI-Expertin der ZEIT, Eva Wolfangel. In München haben Hinterbliebene sowie Politikerinnen und Politiker an die neun Menschen erinnert, die vor zehn Jahren bei dem rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum getötet wurden. Auch in Norwegen wurde der Opfer rechten Terrors gedacht: Vor 15 Jahren tötete der Rechtsextremist Anders Behring Breivik 77 Menschen in Oslo und auf der Insel Utøya. Und sonst so? Imax-Odyssee für »Die Odyssee« Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nachfolger von Jens Spahn: Thorsten Frei soll Unionsfraktionschef werden Unionsfraktion: Neuer Schub oder nächster Fehler Kabinettsumbau: Wer auf Jens Spahn folgen könnte Soziale Medien: Frankreich beschließt Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit zurück? Mindestalter für Social Media: Braucht es ein Social-Media-Verbot für Kinder? Künstliche Intelligenz: OpenAI übernimmt Verantwortung für KI-gesteuerten Cyberangriff OEZ-Anschlag in München: Es geht ums richtige Erinnern OEZ-Anschlag: Gegen die Stille Anschläge in Norwegen 2011: Das Trauma von der eigenen Insel Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 22.07.2026Leihmutterschaft: Eine Debatte, die die Union vermeiden wollteSeitdem öffentlich wurde, dass Jens Spahn und sein Mann mithilfe einer Leihmutterschaft in den USA ein Kind bekommen haben, wird in Deutschland wieder über Leihmutterschaft und Fortpflanzungsmedizin debattiert. Während die CDU die Leihmutterschaft weiterhin ablehnt, wollen der Deutsche Ethikrat und die Grünen das Thema neu diskutieren. Befürworter einer Reform verweisen auf den unerfüllten Kinderwunsch vieler Paare. Kritiker warnen hingegen vor der Gefahr der Ausbeutung von Frauen. Parallel rückt auch die Eizellspende wieder in den Fokus, die in Deutschland ebenfalls verboten ist. Ob die schwarz-rote Bundesregierung das Embryonenschutzgesetz nun reformieren könnte, ordnet Kaja Klapsa, Politikredakteurin der ZEIT, ein. US-Präsident Donald Trump setzt weiter auf Zölle als politisches und wirtschaftliches Druckmittel. Zuletzt kündigte seine Regierung neue Abgaben gegen Kanada und Brasilien an, auch die Europäische Union könnte erneut betroffen sein. Gleichzeitig laufen bestehende Zölle auf viele Importe aus, nachdem der oberste US-Gerichtshof frühere Maßnahmen für ungültig erklärt hatte. Trump hatte seine Zollpolitik mit dem Schutz der amerikanischen Industrie und zusätzlichen Einnahmen für den Staatshaushalt begründet. Wie viel Geld die Zölle tatsächlich eingebracht haben und welche Folgen die neuen Abgaben haben könnten, erklärt Heike Buchter, Finanzkorrespondentin der ZEIT. Und sonst so? Gärtner findet fast 70 Jahre alte Flaschenpost am Rhein. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Frauke Brosius-Gersdorf: »Wer Frauen als ›Brutkästen‹ bezeichnet, will nicht diskutieren« Leihmutterschaft: Es ging nicht nur um Doppelmoral Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland geregelt ist Was jetzt? / Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt kostet Leihmutterschaft: CDU will an Verbot für Leihmutterschaft festhalten Leihmutterschaft: Ethikratsvorsitzender fordert offene Debatte über Leihmutterschaft Leihmutterschaft: Prien hält Kurswechsel der CDU bei Leihmutterschaft für abwegig Unerfüllter Kinderwunsch: »Manchmal wollen die Paare belogen werden, so hart das klingt« Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn Eizellspende: Mit den Eizellen einer 19-Jährigen Zölle der USA: Und dafür hat er den Welthandel terrorisiert? Donald Trump: Trump droht Kanada wegen Luftverschmutzung durch Waldbrände mit Zöllen Waldbrände: Waldbrandrauch aus Kanada vernebelt New York und Chicago Zölle: USA kündigen Importzölle für Brasilien an USA: Oberster Gerichtshof der USA stoppt Großteil von Donald Trumps Zöllen Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 21.07.2026Proteste nach Tod bei Polizeieinsatz in Italien (Update)In mehreren italienischen Städten ist es zu Protesten und teils zu Zusammenstößen gekommen. Auslöser war der gewaltsame Tod eines 42-jährigen Mannes während eines Polizeieinsatzes am Sonntag in Bologna. Abderrahim Fakir starb mit auf dem Rücken gefesselten Händen auf einer Straße, wo er von zwei Polizisten auf den Boden gedrückt wurde und um Hilfe rief. Das zeigt ein Video, in dem auch zu sehen ist, dass die Beamten erst nach mehreren Minuten von ihm abließen, als er sich bereits nicht mehr bewegte. Wie groß die Parallelen zu der Ermordung George Floyds sind und ob Italien ein Problem mit rassistischer Polizeigewalt hat, ordnet ZEIT-Autorin Almut Siefert ein. 2025 gab es über 20.000 registrierte Fälle sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Deutschland. Das zeigt das Lagebild »Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen« des Bundeskriminalamts (BKA), das Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. 2025 wurden mit 17.126 Fällen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und 1.239 an Jugendlichen nicht nur mehr festgestellt als 2024, sondern auch mehr als im Fünfjahresdurchschnitt. Woran dieser Anstieg liegt, erklärt Livia Sarai Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT. Außerdem im Update: Der 45-Jährige, der vor rund drei Wochen sechs Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade getötet haben soll, hat sich im Gefängnis suizidiert. Das teilte das niedersächsische Justizministerium mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor. Und sonst so? Brillentrends Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Hier finden Sie Hilfe Menschen, die Suizidgedanken haben, finden bei der Telefonseelsorge unter www.telefonseelsorge.de oder bei den kostenlosen Hotlines 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 rund um die Uhr Hilfe. Weitere Links zur Folge: Italien: Zusammenstöße bei Protesten nach tödlichem Polizeieinsatz Italien: 42-Jähriger stirbt bei Polizeieinsatz in Bologna Black Lives Matter: Eine Polizei, die ihre Bürger vor laufenden Kameras umbringt Bundeskriminalamt: Mehr als 20.000 minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs gezählt Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Jede fünfte Frau wurde als Minderjährige Opfer sexualisierter Gewalt Stade: Verdächtiger von Stade begeht Suizid Angriff in Stade: Gegen Verdächtigen von Stade liegt Haftbefehl in der Türkei vor Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.