Nach dem Tod des 23-jährigen Rechtsextremen Quentin Deranque in Lyon hat
Präsident Emmanuel Macron vor einer "Spirale der Gewalt" gewarnt. Der
Student war nach Auseinandersetzungen zwischen rechts- und linksextremen
Gruppen am Rande eines Protests schwer verletzt worden und später im
Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft nahm neun Tatverdächtige
fest, darunter offenbar Mitarbeiter der linksradikalen Partei La France
Insoumise (LFI). Mitglieder der Regierung werfen der LFI nun eine
politische Mitverantwortung vor. Die Partei weist die Vorwürfe zurück.
In Lyon ist ein Trauermarsch der extremen Rechten geplant. Welche
Auswirkungen der Fall auf die politische Lage in Frankreich haben
könnte, analysiert der Frankreich-Korrespondent der ZEIT, Matthias
Krupa.
Die Wochenzeitung DIE ZEIT wird 80 Jahre alt. Am 21. Februar 1946
erschien in Hamburg die erste Ausgabe mit acht Seiten, zum Preis von 40
Pfennig und in einer Auflage von rund 25.000 Exemplaren. Zum Jubiläum
erscheint eine umfangreiche Geburtstagsausgabe unter dem Titel "Wie,
auch schon 80?". Im Mittelpunkt steht ein Rückblick auf die Anfänge der
Zeitung kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sowie zentrale politische,
gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen der vergangenen acht
Jahrzehnte. Konzipiert wurde die große Geburtstagsausgabe von Silke
Weber, Blattmacherin für Sonderausgaben der ZEIT. Im Podcast spricht sie
darüber, was die Leser in der Jubiläumsausgabe konkret erwartet.
Und sonst so? Papst warnt vor KI in Predigten
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Mord an Rechtsextremisten in Lyon: Frankreich erlebt seinen Kirk-Moment
Frankreich: Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod eines
Rechtsextremen
Frankreich: Mordermittlungen nach Tod von rechtem Aktivisten in Lyon
eingeleitet
Frankreich: Innenminister erlaubt Trauermarsch für getöteten rechten
Aktivisten
80 Jahre DIE ZEIT: Geburtstagsausgabe und Veranstaltung in Hamburg
Ausgabe Nr. 01/1946: DIE ZEIT 01/1946 vom 21. Februar 1946
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro
im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Nachrichten
Was jetzt? Folgen
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
Folgen von Was jetzt?
2000 Folgen
-
Folge vom 21.02.2026Ein Mord erschüttert Frankreich
-
Folge vom 20.02.2026Update: Wie fest sitzt Merz im Sattel?Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) trifft sich in Stuttgart zu ihrem Bundesparteitag und für Bundeskanzler Friedrich Merz ist es ein innenpolitischer Härtetest. Nach mehreren außenpolitischen Auftritten musste er nun parteiintern um Zustimmung werben. Vor allem das umstrittene Rentenpaket hatte bei jüngeren Unionsabgeordneten für Unmut gesorgt. Merz verteidigte es dennoch als „Paradigmenwechsel“ in der Rentenpolitik. Zugleich räumte er schwierige Phasen in der Zusammenarbeit mit der SPD ein und betonte, dass es derzeit keine Alternative zu der Koalition mit der SPD gebe. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schloss er entschieden aus. Der Ukraine sagte Merz weitere Unterstützung zu. „Wir stehen an der Seite des ukrainischen Volkes, ohne Wenn und Aber“, sagte er. China ist wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner und hat damit die USA überholt. Der Warenhandel mit der Volksrepublik nahm laut dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden vor allem wegen wachsender Importe zu. Zugleich sank der Warenhandel mit den USA, insbesondere wegen sinkender Exporte in das Land. Im vergangenen Jahr summierte sich das Handelsvolumen zwischen Deutschland und China auf fast 252 Milliarden Euro. Gleichzeitig exportiert Deutschland aber immer weniger Waren nach China. Der Asien-Pazifik-Ausschuss der deutschen Wirtschaft warnt vor einer verzerrenden Wechselkurspolitik und vor Exportkontrollen, die als geopolitisches Instrument eingesetzt würden. Das untergrabe den fairen Wettbewerb. Ist diese Kritik berechtigt? Xifan Yang, Auslandsredakteurin der ZEIT, erklärt im Podcast, wer von dieser Entwicklung profitiert und wie Deutschland seine Position im Handel mit China stärken kann. Außerdem im Update: Der langjährige Korrespondent der Deutschen Welle, Alican Uludağ, ist in Ankara festgenommen worden. Dem Sender zufolge wurde der Reporter vor den Augen seiner Familie von etwa 30 Polizisten abgeführt, seine Wohnung durchsucht und elektronische Geräte konfisziert. Hintergrund soll ein regierungskritischer Beitrag auf der Plattform X sein. Gegen Uludağ liegt inzwischen ein Haftbefehl vor. Ege Dündar sitzt im Vorstand des Verbands „Pen International“ und ordnet im Podcast ein, unter welchen Bedingungen Journalistinnen und Journalisten in der Türkei arbeiten. Und sonst so? Ein Goldbarren als Geschenk und Aufforderung Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: CDU-Parteitag in Stuttgart CDU-Parteitag: "Christdemokraten sind unfähig, ihr Erbe zu verteidigen" CDU-Parteitag: Friedrich Merz erinnert an die Regierungsverantwortung für Deutschland Handelsbeziehungen: China löst USA als wichtigster Handelspartner Deutschlands ab Pressefreiheit: Journalist der Deutschen Welle in der Türkei festgenommen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
-
Folge vom 20.02.2026CDU-Parteitag: 1.001 Abgeordnete und die Ex-KanzlerinIn Stuttgart startet am Freitag der zweitägige Parteitag der CDU. Dieser dürfe kein Verwaltungsparteitag werden, sondern solle ein Reformparteitag sein, forderte der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, zuvor. Er und Pascal Reddig, der Vorsitzende der Jungen Gruppe der Union-Bundestagsfraktion, hatten vor dem CDU-Parteitag in einem Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu einem offenen Streit mit der SPD beim Thema Rente aufgerufen. Beim CDU-Parteitag wird auch die Altkanzlerin Angela Merkel als Ehrengast anwesend sein. Warum ist sie jetzt, nach jahrelanger Abwesenheit, wieder dabei? Das erklärt der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold. Im indischen Neu-Delhi endet am Freitag der KI-Gipfel. Es ist das erste Treffen dieser Art im Globalen Süden. Ähnliche Veranstaltungen gab es in den vergangenen Jahren in Großbritannien, Südkorea und Frankreich. Der deutsche Bundeskanzler hatte die Einladung zum KI-Gipfel nicht angenommen, stattdessen ist sein Parteikollege, der Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, nach Neu-Delhi gereist. Wildenberg und sein indischer Amtskollege Ashwini Vaishnaw haben am Rande des KI-Gipfels einen "KI-Pakt" vereinbart. In diesem geht es um gemeinsame Initiativen in Bereichen wie der Industrie, Landwirtschaft und Gesundheit, aber auch um Fachkräfte. Wie innovativ Indien in der KI-Entwicklung ist, beurteilt der ZEIT-Politikredakteur Fritz Zimmermann aus Neu-Delhi. Und sonst so? Wird der Pulli bis zum Ende der Olympischen Spiele fertig? Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Angela Merkel beim CDU-Parteitag: Mitte, hör die Signale Pascal Reddig: "Wir fahren nicht zum Parteitag, um nur dem Kanzler zu applaudieren" CDU-Parteitag: JU und Junge Gruppe fordern CDU vor Parteitag zu Reformwillen auf KI-Gipfel in Indien: Talking about a revolution Epstein-Files: Gates reist nach neuen Epstein-Veröffentlichungen nicht zu KI-Gipfel EU und Indien: Europa startet endlich durch Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
-
Folge vom 19.02.2026Update: Wie realistisch ist ein Angriff der USA auf den Iran?Nach neuen Verhandlungen mit dem Iran hält die US-Regierung an der Drohung eines Militärschlags fest. Im Zentrum des Konflikts steht weiterhin das iranische Atomprogramm: Die USA verlangen dessen vollständige Aufgabe, der Iran fordert im Gegenzug die Aufhebung der US-Sanktionen. Laut dem US-Sender CBS News ist das amerikanische Militär bereit, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran zu beginnen. Der Sender beruft sich auf informierte Quellen aus dem Umfeld hoher Sicherheitsbeamter. Eine endgültige Entscheidung von Präsident Donald Trump steht demnach noch aus. Wie wahrscheinlich ein US-Angriff auf den Iran ist, ordnet Holger Stark ein. Er ist Ressortleiter für Investigative Recherche der ZEIT. Der rassistische Anschlag von Hanau jährt sich zum sechsten Mal. Am 19. Februar 2020 erschoss ein rassistischer Attentäter neun Menschen: Said Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und Kaloyan Velkov. Im Januar ist ein weiteres Todesopfer hinzugekommen: Ibrahim Akkuş ist an den Spätfolgen seiner schweren Schussverletzungen gestorben. Angehörige der Ermordeten kritisieren weiterhin fehlende juristische Aufarbeitung. Sie werfen den Behörden mangelnde Aufklärung und ausbleibende Konsequenzen vor. ZEIT-Autorin Miriam Davoudvandi ordnet ein, was die Familien der Ermordeten fordern. Außerdem im Update: - Die DB Cargo will rund 6.200 in Deutschland abbauen. Grund sind EU-Vorgaben, nach denen die Deutsche Bahn die Verluste nicht mehr ausgleichen darf. - Der frühere südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol ist wegen der Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 2024 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Seoul sprach ihn des Aufruhrs schuldig, sah jedoch von der geforderten Todesstrafe ab. - Die britische Polizei hat den früheren Prinzen Andrew festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an Jeffrey Epstein weitergeleitet zu haben. Sexualdelikte werden in der offiziellen Mitteilung nicht genannt. König Charles III. sagte Unterstützung für die Ermittlungen zu. Und sonst so? Wenn Räuber Räuber fangen Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Iran und USA: USA drohen dem Iran erneut mit Militärschlag New-Start-Abkommen: Wo auf der Welt wie viele Atomwaffen lagern Was jetzt? / Spannungen zwischen Iran und USA: Kann Trump einen Deal mit dem Iran erzwingen? Iranisches Atomprogramm: Iran hält trotz US-Drohungen an Atomprogramm fest Marinemanöver: Iran und Russland starten gemeinsame Militärübung USA und Iran: Trump warnt Iran vor Atomgesprächen vor ausbleibender Einigung Hanau: Was bedeutet Hanau für Sie? Anschlag in Hanau: Das Leben der anderen Attentat von Hanau: Ihr Vater ist das zehnte Opfer von Hanau Deutsche Bahn: DB Cargo will fast die Hälfte der Stellen abbauen Südkorea: Südkoreas Präsident ruft Kriegsrecht aus – das Parlament wehrt sich Südkorea: Südkoreas Ex-Präsident Yoon zu lebenslanger Haft verurteilt Epstein-Affäre: Früherer Prinz Andrew festgenommen Epstein-Skandal: König Charles will Ermittlungen gegen Andrew unterstützen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.