40 Jahre ist es her, dass die Angst vor einem Atomunglück Wirklichkeit wurde: Am 26. April 1986 in Tschernobyl, damals Sowjetunion, heute Ukraine. Große Mengen radioaktiver Stoffe wurden mit Wind und Regen über weite Teile Europas und der Sowejtunion getragen. Bis heute ist nicht klar, wie viele Menschen an den Folgen gestorben sind. Das Unglück von Tschernobyl wird als wichtiger Einschnitt auf dem Weg zur Abkehr von der Atomenergie angesehen. Der Technik- und Umwelthistoriker Frank Uekötter von der Ruhr-Universität Bochum stellt diese und viele andere Annahmen rund um Tschernobyl in Frage. Wir sprechen mit ihm auf radio3.
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Folge vom 22.04.202640 Jahre Tschernobyl: Tschernobyl und seine Legenden
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Folge vom 21.04.2026radio3 Klimagespräch: Welche Folgen hätte eine Rückkehr zur Atomenergie für den Klimaschutz?Seit 2023 ist kein Kernkraftwerk in Deutschland mehr in Betrieb. Der Atomausstieg wurde mit dem Abschalten der Kraftwerke "Isar 2", "Emsland" und "Neckarwestheim 2" beendet. Er wurde nach dem Atom-Unglück von Fukushima im Jahr 2011 von der damaligen Bundesregierung beschlossen. Die Debatte um einen Atomausstieg ist allerdings deutlich älter und hatte auch schon vor der Atom-Katastrophe von Tschernobyl begonnen, die sich in dieser Woche zum 40. Mal jährt. Jetzt wird in Europa und auch in Deutschland von einzelnen Politiker*innen eine Rückkehr zur Atomkraft thematisiert. Im radio3 Klimagespräch spricht Frank Schmid mit der Energieökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung über die möglichen Folgen einer Rückkehr zur Atomenergie für Deutschland und den Klimaschutz.
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Folge vom 14.04.2026Das radio3 Klimagspräch: Der One-Health-AnsatzWir Menschen wollen gesund sein und gesund bleiben. Möglichst lange. Doch das ist nicht möglich, wenn wir nicht gleichzeitig auf die Gesundheit von Tieren und Pflanzen und die Gesundheit unseres Planeten Erde achten. Menschliche Gesundheit, Tiergesundheit und Umwelt und Klima sind so eng miteinander verknüpft, dass 2022 in Greifswald ein neues Helmholtz-Institut gegründet wurde: das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH). Am Mittwoch diskutieren bei einer Veranstaltung des DLR Projektträger in Berlin Forscher und Politikerinnen über den One-Health-Ansatz - unter dem Titel "One World, One Health". Mit dabei sind u.a. der Virologe Christian Drosten und der Biologe und Veterinärmediziner Fabian Leendertz, Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts für One Health. Mit ihm sprechen wir vorab im radio3 Klimagespräch.
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Folge vom 07.04.2026radio3 Klimagespräch: Kinderkriegen in der Klimakrise?Elternschaft stand noch nie unter einem solchen Rechtfertigungsdruck wie heute. Sollten Menschen in diesen Zeiten noch Kinder in die Welt setzen? Unter welchen Bedingungen dürfen wir unseren Kindern eine Welt zumuten, in der ganze Länder im Meer versinken? Diese Fragen verhandelt Marisa Becker in ihrem Buch "Liebe Wilhelmine oder Plädoyer fürs Kinderkriegen in der Klimakrise". In unserem radio3 Klimagespräch sprechen wir heute mit der Autorin und Nachhaltigkeitsexpertin Marisa Becker.