Wie viel Geld bleibt im Alter tatsächlich? AHV und Pensionskasse sind die wichtigsten Pfeiler – doch viele schätzen ihre Leistungen falsch ein. Wie Sie Ihre persönliche Rente berechnen und welche Schritte dabei helfen, erklärt ein Sozialberater von Pro Senectute.
AHV und Pensionskasse sind die wichtigsten Einnahmequellen im Alter.
Die AHV-Rente hängt ab von:
· durchschnittlichem Einkommen
· Anzahl Beitragsjahre (Lücken = Kürzungen)
Die maximale AHV-Rente beträgt aktuell:
· 2520 Fr./Monat (Einzelperson)
· 3780 Fr./Monat (Ehepaar)
So lässt sich die persönliche AHV berechnen:
· Auszug bei der Ausgleichskasse bestellen
· Vorausberechnung der Rente anfordern
· Beitragslücken prüfen und allenfalls schliessen
Die Pensionskassen-Rente hängt ab von:
· angespartem Kapital
· Umwandlungssatz
· Wichtige Infos stehen auf dem Vorsorgeausweis.
· Genaues Hinschauen und Beratung durch Pro Senectute, Pensionskasse, Bank oder spezialisierte Anbieter helfen.
Wichtig zu wissen:
· Das Einkommen im Alter liegt deutlich unter dem bisherigen Lohn.
· Viele unterschätzen diesen Rückgang!
Fazit:
· frühzeitig informieren = mehr Handlungsspielraum
· Wer seine Zahlen kennt, kann besser planen und vorsorgen.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 20.05.2026Rente im Alter: Was kann ich wirklich erwarten?
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Folge vom 19.05.2026Gut durch die Pension: Tipps für den Alltag danachWie gut sind Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz finanziell aufgestellt – und worauf kommt es im Alltag nach der Pensionierung wirklich an? Peter Burri Follath von Pro Senectute Schweiz gibt einen Überblick und liefert konkrete Tipps für Menschen, die bereits im Ruhestand sind. Die wichtigste Erkenntnis: Die Mehrheit kommt gut über die Runden – doch rund jede fünfte Person muss genau rechnen, bei etwa jeder zehnten reicht die Rente ohne Ergänzungsleistungen nicht aus. Umso wichtiger ist ein bewusster Umgang mit dem eigenen Budget. Das sind die zentralen Empfehlungen: · Überblick behalten: Auch nach der Pension lohnt es sich, ein Budget zu führen und Einnahmen und Ausgaben regelmässig zu prüfen. · Kapital schützen: Ersparnisse nicht vorschnell aufbrauchen – und bei Geldanlagen Vorsicht walten lassen, insbesondere bei hohen Renditeversprechen. · Kosten realistisch einschätzen: Steuern, Krankenkasse, Wohnen – viele Ausgaben bleiben oder steigen sogar. · Lebensstil anpassen: Zu Beginn der Pension wird oft mehr ausgegeben – hier lohnt sich Zurückhaltung. · Hilfe nutzen: Bei Unsicherheiten frühzeitig Beratung holen, etwa bei Pro Senectute – kostenlos und unkompliziert. · Eigenes Wohl priorisieren: Das Ersparte ist für den eigenen Lebensabend da – nicht aus Pflicht für ein mögliches Erbe zurückstecken. Zudem gilt: Wer weiterarbeiten möchte, sollte dies früh planen und sich gut über Versicherungen und Freibeträge informieren. Und nicht vergessen: Die AHV muss aktiv beantragt werden.
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Folge vom 18.05.2026Frühzeitig informieren und geruhsam in Rente gehenDie Einen freuen sich aufs Leben als Rentnerin oder Rentner, andere würden lieber weiterarbeiten - ganz unabhängig davon: Bestimmte Fragen klärt man am besten frühzeitig. Hier sind die wichtigsten Faustregeln. Das A und O ist die frühzeitige Planung: Peter Burri Follath, Kommunikationschef der Pro Senectute, empfiehlt, sich ab Mitte 50 mit der Pensionierung auseinanderzusetzen. Als Faustregel gilt: Die Rente beträgt etwa 60 – 70 % des letzten Erwerbseinkommens. Wichtig ist die Prüfung von AHV-Lücken und Pensionskassenguthaben. Zu Beginn der Pensionierung wird oft zu viel Geld ausgegeben, da man den bisherigen Lebensstil gewohnt ist. Gefährlich sind unrealistische Anlageversprechen mit hohen Renditen sowie das schnelle Aufbrauchen von Ersparnissen. Steuern werden häufig unterschätzt. Wichtigste Empfehlungen: Frühzeitig mit der Planung beginnen, ein Budget führen, Kosten nicht unterschätzen (Steuern, Wohnung, Versicherungen) und bei finanziellen Schwierigkeiten rechtzeitig Hilfe holen.
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Folge vom 15.05.2026Tierische Hilfe im Alltag: Tiergestützte TherapieDas Streicheln eines weichen Hunde- oder Katzenfells löst bei Menschen ein Wohl- und Glücksgefühl aus. Puls und Blutdruck sinken, Stress wird abgebaut. Es geht einem besser. Damit arbeitet auch die Psychiatrie. Tiere helfen uns Menschen in vielen Bereichen des Alltags. Als Begleiter und Freund, aber auch in der Pflege, Therapie oder als Arbeitstiere. Tiere sind geduldig, hören zu und haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und die Stimmung von uns Menschen. Das Zusammensein mit Tieren ist angst- und stressmindernd, anregend, motivierend und beeinflusst das Beziehungsverhalten und das Selbstbild positiv.