Winterheckenzwiebel, Schnittlauch und Schnittknoblauch können bereits jetzt geerntet werden. Mit regelmässiger Düngung liefern sie aromatische Blätter und essbare Blüten – für Salate, Töpfe und den Blumengarten.
Winterheckenzwiebel, Schnittlauch und Schnittknoblauch
Die Winterheckenzwiebel (Allium fistulosum) ist die grosse Schwester des Schnittlauchs: Ihre dicken, langen Röhren werden fein geschnitten und eignen sich hervorragend für den Salat. Wie auch Schnittlauch (Allium schoenoprasum) und Schnittknoblauch (Allium tuberosum) kann sie bereits jetzt geerntet werden.
Pflege – für alle drei gilt:
• Alle drei sind nährstoffhungrig und erhalten regelmässig organischen Kräuterdünger.
• Nach jedem Schnitt zusätzlich mit organischem Flüssigdünger nähren.
• Alle drei eignen sich prima für den Topf – jährlich in frische Erde umtopfen.
Schnittknoblauch – ein Highlight im Garten:
Schnittknoblauch hat die aromatischsten und zartesten Blüten: Der runde, weisse Blütenball besteht aus über fünfzig Einzelblüten und bereichert einen Blattsalat auf köstliche Weise. Da er im Spätsommer blüht, macht er sich zudem wunderbar im Blumengarten.
Schnittlauch – pflegeleicht und dekorativ:
Schnittlauch ist eine unkomplizierte, niedrig wachsende Einfassungspflanze und eine zuverlässige Bereicherung für jeden Kräutergarten.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 25.03.2026Kräuter mit Zwiebel- und Knoblaucharoma
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Folge vom 24.03.2026Kräuter mit säuerlicher FrischeSauerampfer, Zitronenmelisse und Zitronenverbene bringen ab April säuerliche Frische in Küche und Garten. Mit der richtigen Frühlingspflege treiben sie kräftig aus und bereichern Salate, Fisch- und Meeresfrüchteküche. Sauerampfer Sauerampfer (Rumex acetosa), Sorte «Aromata», wird von April bis in den Frühsommer hinein fortlaufend geerntet. Er ist ein kultiviertes Wildkraut mit vielen saftigen, zarten Blättern – ideal zum Beispiel für einen Blattsalat mit Joghurtsauce. Pflege im Frühling: Dürre Blätter wegschneiden, eine halbe Handvoll organischen Gemüsedünger rund um die Pflanze streuen und leicht einharken. Gut zu wissen – Ampfer-Sorten im Überblick: • Heimischer Sauerampfer (Ursprungsart): Wächst auf Wiesen und Weiden und wird nur im frühen Frühling geerntet. Sobald er aufstängelt, wird er bitter. Die Blätter schmecken herber und sind faserig. • Blutampfer (Rumex sanguineus): Lange Blätter mit dekorativen roten Blattadern. Nur junge Blätter ernten – als wunderschöne essbare Dekoration, der Geschmack ist jedoch eher fade. • Schild-Sauerampfer (Rumex scutatus), auch Römischer Ampfer genannt: Sehr sauer und saftig, ausgezeichnet für die französische Küche – besonders zu Meeresfrüchten und Fisch. Zitronenmelisse Bei der Zitronenmelisse (Melissa officinalis) werden die dürren Stängel weggeschnitten, anschliessend wird die Pflanze mit Kräuterdünger genährt. Topfpflanzen werden jährlich umgetopft und gedüngt. Gut zu wissen: • Zitronenmelisse nie an denselben Standort setzen – sie ist wie Peterli selbstunverträglich. • Feinstes Limetten-Aroma bietet die Sorte «Lemona». Zitronenverveine Die Zitronenverbene (Aloysia citriodora) hat als Kübelpflanze im dunklen Keller überwintert. Jetzt wird sie ans Licht und in die Wärme geholt. Pflege im Frühling: • Jährlich umtopfen und neu düngen. • Mindestens um die Hälfte zurückschneiden – das verträgt sie problemlos, da sie sogenannte «schlafende» Augen besitzt, die nach dem Rückschnitt sofort austreiben.
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Folge vom 23.03.2026Kräuter mit mildem GeschmackPeterli und Kleiner Wiesenknopf können bereits Ende März und im April geerntet werden – ihr milder Geschmack macht sie zu frühen Highlights im Kräutergarten. Petersilie «Peterli» gehört zu den beliebtesten Küchenkräutern. Ende März wird er ein letztes Mal geerntet, bevor er aufstängelt und blüht. Sobald er in die Blüte treibt, wird er bitter, scharf und ungeniessbar. Pflege Ende März: - Alte und gelbe Blätter grosszügig wegschneiden und anschliessend mit einem organischen Flüssigdünger düngen. Warum wächst Peterli oft mickrig? - Peterli ist absolut selbstunverträglich: Im Garten braucht er jedes Jahr einen neuen Standort, im Topf jedes Jahr frische Gemüseerde. Warum keimt Peterli im Garten nicht? - Erstens verliert Peterlisamen schnell seine Keimfähigkeit – deshalb jedes Jahr frische Samen verwenden. - Zweitens benötigt er 3–4 Wochen bis zur Keimung; in dieser Zeit wächst das Unkraut schneller, und Schnecken fressen zarte Keimlinge weg. Bewährter Tipp für schnelle Keimung: - Peterlisamen mit etwas Vogelsand mischen, in ein Einmachglas geben, befeuchten und in der Küche aufstellen. Das Glas täglich schütteln – nach 3–4 Tagen die vorgekeimten Samen in Töpfchen auf dem Balkon aussäen. So keimen sie innerhalb einer Woche. Nussige Alternative: Kleiner Wiesenknopf Der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor) ist ein einheimisches, mehrjähriges Wildkraut. Seine zarten, jungen Blätter werden von Ende März bis Mitte Mai geerntet und schmecken angenehm nussig. Er ist pflegeleicht – ob im Topf oder an einem sonnigen Standort im Kräutergarten.
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Folge vom 20.03.2026Ab auf den Notfall: Was packe ich ein?Wenn's pressiert, dann pressiert's. Haben Sie aber kurz Zeit oder Ihre Angehörigen, so können Sie den Medizinnerinnen und Ärzten und den Pflegenden auf dem Notfall die Arbeit erleichtern, indem Sie das Notwendigste einpacken. Afreed Ashraf ist Arzt auf der Notfallstation des Berner Lindenhofspitals. Viele kennen ihn auch aus der Gesundheitssendung Puls. Dort tritt er regelmässig als Puls-Checker auf. Ins Notfallgepäck gehören: · Medikamentenliste der Hausärztin oder der Spitex · Sofern keine Liste vorhanden ist, Medikamente in der Originalverpackung (Blister oder Originaldöschen) · Patientenverfügung · Hörgeräte · Brille · Allergieausweis · Krankenkassenkarte Wie gesagt: Wenn's pressiert, dann pressiert's. Deshalb können auch Angehörige das Notfallgepäck später vorbeibringen.