Sie sind stolz, wetterfest und tragen eine Frisur, die jedem Punk Ehre machen würde: die Appenzeller Spitzhauben. Hinter der extravaganten Frisur steckt eine robuste, alte Schweizer Hühnerrasse mit Überlebenskünstler-Qualitäten. Die Tiere sind perfekt für den heimischen Garten.
Das Appenzeller Spitzhaubenhuhn stammt aus dem Appenzeller Hügelland. Es wird seit den 1860er Jahren gezüchtet. Einst fast ausgestorben, ist es heute dank privater Züchterinnen und Züchter stabil, gilt aber immer noch als gefährdet.
Das Appenzeller Spitzhaubenhuhn ist Kletterkünstler und Futtersucher. Es braucht viel Auslauf, ist flugfreudig und hervorragend in der Futtersuche. Die Tiere sind robust und eigenwillig und sie sind sehr wetterfest. Als gute Eierleger sind sie nicht scheu, aber auch nicht zahm – ideal für naturnahe Haltung.
Das Appenzeller Spitzhaubenhuhn eignet sich gut für den Einstieg in die Hühnerhaltung. Für die Zucht werden mindestens vier bis fünf Hennen und ein Hahn empfohlen. Wichtig ist ein grosser Auslauf, da die Tiere sehr aktiv sind. Achten Sie auf einen fuchssicheren Stall!
Auch wenn Sie selbst nicht züchten, unterstützt die reine Liebhaberhaltung den Erhalt der Rasse. Bruteier oder Jungtiere erhalten Sie von zertifizierten Züchtern.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 06.01.2026Appenzeller Spitzhaube: Punk auf dem Hühnerhof
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Folge vom 05.01.2026Vielfalt auf vier Beinen: So helfen Sie bedrohten NutztierartenAppenzeller Spitzhaubenhuhn, Walliser Schwarzhalsziege, Schwarzes Alpenschwein – sie sind lebendige Schweizer Tradition. Doch viele einheimische Nutztierrassen sind vom Aussterben bedroht. Dagegen kann jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Hochleistungsrassen verdrängen traditionelle Nutztierrassen, bedrohen deren genetische Vielfalt. Alte Rassen sind robuster, widerstandsfähiger gegen Krankheiten oder angesichts des Klimawandels. Sie sind an lokale Bedingungen angepasst. Und sie bilden eine genetische Reserve, stellen Kulturerbe dar und sind wichtig für eine nachhaltige Landwirtschaft. Organisationen wie Pro Specie Rara bewahren diese Rassen durch Zucht, Nutzung und Sensibilisierung. So helfen Sie mit: · Bewusster Konsum: Kaufen Sie Produkte (Fleisch, Milch, Eier) von gefährdeten Rassen. Unterstützen Sie Höfe, die diese halten. · Patenschaften/Haltung: Übernehmen Sie Patenschaften für bedrohte Rassen oder halten Sie robuste Schweizer Hühner/Kaninchen im Garten. · Unterstützung/Bewusstsein: Unterstützern Sie einschlägige Organisationen oder Rassevereine. · Informieren Sie Ihr Umfeld.
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Folge vom 31.12.2025Gute Vorsätze gefasst? Seien Sie nicht zu streng mit sich!Zu strenge Vorsätze sind zum Scheitern verurteilt. Modifizieren Sie Ihre Vorsätze und formulieren Sie diese positiv, dann kanns klappen mit Rauchstopp, Gewichtsreduktion oder Fitnessprogramm. Sandra Figlioli Hofstetter ist Psychologin und Psychotherapeutin. Sie empfiehlt, sich selbst mit Vorsätzen nicht zu überfordern. Sonst sind sie nämlich zum Scheitern verurteilt. Figlioli Hofstetter macht ein Beispiel: Jemand will im neuen Jahr weniger Süsses essen. Besser ist es, sich dies nicht ganz zu verkneifen, sondern sich ab und zu ein Dessert zu genehmigen. «Formulieren Sie sich den Vorsatz positiv: Immer am Sonntag oder am Mittwoch gibt's ein Dessert!», schlägt sie vor.
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Folge vom 30.12.2025Schutz für Hund und Katze vor FeuerwerksknallereiDie Knallerei an Silvester ist für Tiere ein Problem. Während viele Menschen Spass an einem Feuerwerk haben, löst die Knallerei vor, an und nach Silvester bei vielen Tieren Panik aus. Es gibt Möglichkeiten, sie zu schützen - wenn auch beschränkte. Tiere haben Schwierigkeiten, Feuerwerksgeräusche und helle Blitze einzuordnen. Die Geräusche und Blitze sind für sie nicht nur extrem laut, sondern auch unberechenbar. Tiere assoziieren solche Geräusche mit Gefahr und sie folgen ihren Instinkten, die sie zur Flucht drängen. Währenddem Wildtiere der Knallerei ungeschützt ausgesetzt sind, können Haustiere davor geschützt werden. · Hunde früh ausführen und nicht erst, wenn es dunkel wird. An der Leine führen. · Katzen sollten über Silvester im Haus bleiben. · Für Hund und Katze sollte im Haus oder der Wohnung ein sicherer Ort, mehrere Verstecke zur Verfügung stehen. · Fenster und Vorhänge schliessen. · Radio oder Fernsehen laufen lassen. · Das Tier beachten und allenfalls beschützen. Wenn Sie ein Haustier haben, dass von Feuerwerksknallern extrem gestresst oder nicht in der Lage ist, mit lauten Geräuschen umzugehen, ist ein Gespräch mit einem Tierarzt/einer Tierärztin hilfreich.