Wenn im Frühling ein ganzer Blütenteppich auf einmal blüht, ist das ein überwältigender optischen Eindruck. Ein dicht bepflanztes Beet, beispielsweise mit Tulpen, wirkt deutlich leuchtender und intensiver als einzeln verstreute Blüten.
Pflanzen Sie die Blumenzwiebeln ruhig in grossen Mengen! Das gemeinsame Blühen entspricht dem natürlichen Lebensrhythmus der Pflanzen, da so die Befruchtung optimal gewährleistet ist.
Zudem bringt es einen grossen ökologischen Vorteil mit sich: Bienen und Hummeln sparen bei der Nahrungssuche in einem dichten Blütenteppich wertvolle Energie. Sie können so die oft noch kurzen sonnigen Frühlingstage viel effizienter nutzen.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 15.09.2026Heimische Blumenzwiebeln – Highlight im Frühling jetzt pflanzen
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Folge vom 14.09.2026Blumenzwiebeln – langlebig und unkompliziertBlumenzwiebeln sind anspruchslos und einfach im Umgang: Einmal gepflanzt, überleben sie oft mehrere Jahrzehnte und überraschen jeden Frühling von neuem. Vor 20 Jahren wurde eine grosse Studie mit Blumenzwiebeln durchgeführt. Dabei wurden die Zwiebeln an verschiedenen Standorten in Europa ausgepflanzt und über Jahre hinweg beobachtet. Das Resultat zeigte, dass verschiedenste Narzissensorten am längsten - effektiv jahrzehntelang - überleben. Bei den Tulpen sind es verschiedene Wildtulpen und ein paar alte Tulpensorten. Unter den kleinen Blumenzwiebeln wiederum gibt es den Sibirischen Blaustern und den Elfen-Krokus, die sich sogar zu stark ausbreiten. Tipps für unkomplizierte und langlebige Blumenzwiebeln: Nährstoffreiche Böden in sonniger Lage: → Darwin-Hybrid-Tulpen in den Farben Gelb zu Rot, in Rosenbeete Nährstoffreiche Böden an sonniger bis halbschattiger Lage: → Trompeten-Narzissen (z.B. «Golden Harvest») auch zu Gräser-Rabatten → Zierlauch «Purple Sensation» Kleinere Blumenbeete an sonniger bis halbschattiger Lage: → Jonquillen-Narzisse «Sailboat» und «Pipit» → Cyclamineus-Narzisse «Jetfire» und «Jack Snipe» Magere Erde an sonniger Lage: → Wildtulpe (Tulipa tarda) → Wildtulpe (Tulipa turkestanica)
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Folge vom 11.09.2026Vitaminpräparate: Fast immer sinnlos - mit zwei AusnahmenSobald wir eine Erkältung haben oder wenn die Tage kürzer werden, wollen wir uns etwas Gutes tun. Am besten mit einem Vitaminpräparat - womöglich einem Multivitaminpräparat. Vergessen Sie es! Mit einer ausgewogenen Ernährung, am besten mediterran, bekommen wir genug Vitamine. Peter Ballmer ist Spezialarzt für Innere Medizin und emeritierter Professor an der Uni Zürich. Sein Spezialgebiet ist die Ernährung. Entsprechend kennt er sich auch mit den Supplementen aus. Die einzigen Vitaminpräparate, die Sinn machen sind Vitamin B12 für Menschen, die sich vegan ernähren und Vitamin B9, besser bekannt als Folsäure, für Frauen in der Schwangerschaft.
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Folge vom 10.09.2026«Vitamin-C-Mangel» - eine Erfindung der Schweizer PharmaindustrieDer Hals kratzt und schon wollen wir uns etwas Gutes tun, am besten mit einer Vitamin-C-Tablette. Dieses Bedürfnis hat die Pharmaindustrie in uns geweckt. Dabei war das synthetische Vitamin C in den 1930er-Jahren ohne Verwendungszweck erfunden worden. Diesen schuf erst die Marketingabteilung. Damals hiess sie noch Propagandaabteilung, als in den 1930er-Jahren Vitamin C gratis an Ärzte abgegeben wurde. Diese verteilten es munter an ihre Patientinnen und Patienten. Der Hype um Vitamin C gegen Erkältungen und zur Stärkung des Immunsystems war geboren. Und er hält bis heute an. Beat Bächi ist Medizinhistoriker und hat die Karriere des Vitamin C erforscht. «Das Interessante am Vitamin C ist, dass man einen Stoff hatte, aber nicht wusste, wofür er gut war.» Also wurde experimentiert, zum Beispiel mit Strumpfhosen, die mit Vitamin C angereichert waren oder Vitamin C Zigaretten. Erst die Abgabe via Ärzteschaft brachte den Durchbruch. Es erstaunt den Wissenschaftler nicht, dass das Vitamin C in den 1930er-Jahren aus Supplement auf fruchtbaren Boden fiel. Nach einem ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise entdeckten die Menschen die Selbstoptimierung. Gesunde tun etwas für Ihre Gesundheit - das gilt bis heute.