Der Igel ist mit dem Maulwurf verwandt. Beide Arten gehören zu den Insektenfressern. Mit der Gestaltung unserer Gärten, können wir die Grundlagen optimieren, um dem Igel die Futtersuche zu erleichtern.
Der Igel frisst Engerlinge und Laufkäfer sowie Schmetterlingsraupen und Regenwürmer. Aktivste Zeit der Regenwürmer ist im März und April sowie von September bis Oktober. Schnecken fressen Igel nur wenig, vor allem die Spanische Wegschnecke hat sehr viel und bitteren Schleim, den der Igel nicht gerne hat.
Igel suchen ihre Nahrung auf Wiesen oder Rasen. Im Juni und im September sieht man oft typische kleine Trichter im Rasen, in denen der Igel dicke Junikäferlarven gesucht und gefunden hat!
Insekten hat es auch unter Sträuchern, im Laub auf dem Boden oder im Komposthaufen. In der Dämmerung und nachts sucht sich der Igel schnaubend und schnüffelnd seine Nahrung, die er schmatzend verspeist.
Tipp:
· Rasen in Blumenrasen umwandeln jetzt vorbereiten.
· Rasenroboter nur tagsüber laufen lassen, wenn die Igel im Tagesversteck schlafen.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 04.03.2026Igelfreundlicher Garten: Für vielfältige Nahrung sorgen
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Folge vom 03.03.2026Igelfreundlicher Garten: Freien Durchgang ermöglichenDer Lebensraum eines Igels erstreckt sich über viele Gärten und Parkflächen. Oft streift er 1 bis 2 Kilometer weit durchs Quartier. Um die Streifzüge zu erleichtern, können wir mit der Gartengestaltung helfen. Igel haben einen ausgezeichneten Orientierungssinn und kennen ihr Revier gut. In der Paarungszeit von Mitte April bis Ende August gehen Igelmännchen auf Brautschau. Dabei können sie bis zu 5 Kilometer zurücklegen. Geschnittene oder frei wachsende Hecken sind kein Hindernis für Igel. Schwierigkeiten gibt es bei Zäunen und Mauern: · Latten am Zaun und Maschendrahtgeflechte sollten mindestens 10 cm Abstand zum Boden haben. · Dort wo ein Zaun bereits tiefer montiert ist, ermöglichen lokale Durchlässe in Form von Bodenvertiefungen unter dem Zaun oder das Aufbiegen des Drahtgeflechtes den Durchgang. · Die Sockelmauer von Zäunen ist oft höher als 10 cm. Hier helfen «Treppen» aus Holzbalken oder Steinen oder ein Lesesteinhaufen dem Igel beim darüber klettern.
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Folge vom 02.03.2026Igelfreundlicher Garten: Schattige Tagesverstecke einrichtenIn der Schweiz ist der Braunbrustigel heimisch. Er hat eine hellbraune Brust und auf dem Rücken bis zu 8000 Stacheln. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Den Tag verschlafen sie gerne in einem schattigen Versteck. Dem können wir im Garten nachhelfen. Schattige Tagesverstecke sind einfach zu gestalten. Wichtig ist, möglichst viele verschiedene Verstecke anzubieten, so kann sich der Igel auch nachts bei Gefahr sofort verstecken. Folgende Methoden, Orte und Pflanzen eignen sich dazu besonders gut: · Laub im Schatten eines Baumes oder unter einem Strauch anhäufen und liegen lassen. · Bei freistehendem Strauch/Baum unterste Äste stehen lassen. Geeignet sind bodenbedeckende Sträucher (z.B. Weissdorn, Stechpalme). So entsteht ein geschützter Raum. · Um freistehenden Strauch/Baum höher wachsende Blütenstauden (Dost, Storchenschnabel etc.) setzen. · 1 m lange und ca. 50 cm breite Bretter schräg an regengeschützte Hauswand stellen, so dass darunter eine Schuhschachtelgrosse Nische entsteht, Laub oder Stroh (kein Kleinstrohhäcksel!) darunter häufeln, das ist feuchtigkeitsausgleichend und isolierend. (Heu ist nicht geeignet: Es kann schimmeln und sich um die Beine des Igels wickeln). · An schattigem Ort Steinring mit Öffnung bauen und mit Platten abdecken, Laub hineinlegen. · Altgrasstreifen stehen lassen. Alles Weitere macht der Igel selbst, wenn er im Garten genügend Material findet: Er kleidet die Nische mit noch mehr Laub, Moos oder abgerupftem Gras aus.
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Folge vom 27.02.2026Steuererklärung: Auskunft zu den wichtigsten FragenAm Freitag, 27.2.26, bietet Radio SRF 1 den Rundum-Service zur Steuererklärung. Expertinnen und Experten beantworten Fragen aus dem Publikum live am Sender und im Online-Chat auf srf1.ch. Im «Ratgeber» berichtet Steueresperte Michael Rüegger von den häufigsten Problemen.