Zimmerpflanzen haben bei guter Pflege und geeignetem Standort genügend Abwehrkräfte gegen Pilz- und Schädlingsbefall. Doch wenn der Standort nicht optimal ist, werden die Schäden spätestens im Januar offensichtlich.
Lichtmangel:
· Junge Triebe sind sehr dünn, lang und auffallend heller als die übrigen Blätter und Stängel z.B. beim Zyperngras und knicken.
Was tun?
· Die Zimmerpflanze heller stellen und immer wieder auf Schädlingsbefall kontrollieren, denn die dünnen Triebe werden gerne von Blattläusen befallen.
· Erst Ende Februar die Triebe zurückschneiden, dann kommen junge, kräftige Triebe nach.
Kälte und Zugluft:
· Birkenfeige lässt viele, oft noch grüne Blätter fallen. Es können Blattflecken auftreten.
Was tun?
· Zimmerpflanze an einen vor Zugluft geschützten Ort stellen.
«Kalte Füsse»:
· Vergilbende, rötlich werdende Blätter, Triebe fallen um, schlaffer Eindruck, weil die Wurzeln faulen
Was tun?
· Bei geringem Befall sofort Abhilfe schaffen und Standort wechseln, neu eintopfen, dabei faulende Wurzeln zurückschneiden.
· Ansonsten leider ab in die Grünabfuhr.
Achtung: Manchmal ist auch alles in Ordnung, einige Blätter sind natürlicherweise abgestorben und die Pflanze ist kerngesund. In diesem Fall vergilbte, gefleckte oder vertrocknete Blätter abschneiden.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 14.01.2026Wellness für Zimmerpflanzen – Lichtmangel, Zugluft & kalte Füsse
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Folge vom 13.01.2026Wellness für Zimmerpflanzen – sanftes ReinigenIn der freien Natur sorgt der Regen für die Reinigung der Blätter, doch im Wohnzimmer regnet es nicht. So bleiben Staub oder Kalkablagerungen vom Sprühen mit hartem Wasser auf den Blättern liegen und schränken die Photosynthese ein. Die Folge: Die Zimmerpflanzen verkümmern, sind glanzlos. Was tun? Zimmerpflanzen mit glatten, glänzenden Blättern wie zum Beispiel der Baumfreund: Topf mit Plastiksack einpacken und dort, wo die Triebe aus der Erde wachsen, zuschnüren, Pflanze in die die Dusche stellen und mit lauwarmem Wasser abspülen. Zimmerpflanzen mit grossen, glatten Blättern wie zum Beispiel das Fensterblatt oder lang gewachsene Kletterpflanzen wie zum Beispiel der Baumfreund: Blätter mit einem feuchten Tuch abwischen. Wenn die Zimmerpflanzen von Schädlingen wie Blatt- und Schildläuse befallen sind, werden mit einer sanften Dusche die meisten der Tiere weggespült und klebrige, verunreinigte Blätter werden wieder sauber. Vorsicht bei Zimmerpflanzen mit samtigen, weichen Blättern wie z.B. das Usambaraveilchen und das Zimmer- Alpenveilchen: Hier ist das Duschen nicht geeignet, aber es hilft das Abstauben mit einem feinen Pinsel.
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Folge vom 12.01.2026Wellness für Zimmerpflanzen – Sprühen, Giessen, BadenIm Winter leiden Zimmerpflanzen durch trockene Luft und Lichtmangel. Schädlinge vermehren sich unbemerkt und schwächen die Pflanzen. Im Januar ist darum der perfekte Moment, um Zimmer- und Kübelpflanzen zu hegen und zu pflegen, bevor im Frühjahr die Wachstumsphase beginnt. Die Temperatur in Wohnzimmern ist normalerweise auf 20° bis 22° eingestellt. Da die geheizte Luft trocken ist, leiden Zimmerpflanzen oft. Die Blätter werden an den Spitzen braun, junge Blätter und Blütenknospen fallen ab. Und auch beim Lüften mit kalter und trockener Luft sinkt die Luftfeuchtigkeit. Was tun? · Für höhere Luftfeuchtigkeit sorgen, evtl. Luftbefeuchter aufstellen (ideale Luftfeuchtigkeit circa 50%). · Auf Zugluft empfindliche Pflanzen wie die Birgenfeige (Ficus benjamina) oder die Efeutute (Epipremnum) an einen geschützten, hellen Ort stellen. · Pflanzen täglich mit Wassersprayer besprühen (kalkarmes Wasser verwenden!). Zu hartes Leitungswasser (über 15° fH) abkochen, so dass sich Kalk auf dem Topfboden absetzt. Oder Filterkartuschen oder gesammeltes Regenwasser verwenden. · Öfter durchdringend giessen. · Bei völlig eingetrockneter Erde oder blühenden Orchideen 1 Mal wöchentlich ein Wasserbad gönnen: Schüssel mit zimmerwarmem, weichem Wasser halb füllen, Pflanze mit Topf für eine Stunde hineinstellen.
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Folge vom 09.01.2026Wie erkläre ich Kindern eine Katastrophe wie Crans Montana?Schreckliche Bilder, traurige Menschen, fehlende Worte. Wie erkläre ich Kindern und Jugendlichen eine Katastrophe wie Crans-Montana - Tod und Trauer? Die Brandkatstrophe von Crans-Montana lässt viele Menschen sprachlos zurück. Für eine Erklärung fehlen die richtigen Worte. Auch Kinder und Jugendliche suchen Worte und Erklärungen. Viele verdrängen die aktuelle Situation. Irgendwann kommen dann doch Fragen nach dem Warum und Wieso auf. Wie soll man auf Fragen der Kinder reagieren und wie spreche ich mit Kindern über eine Katastrophe wie Crans-Montana und den Tod? Stina Schwarzenbach ist reformierte Pfarrerin in Winterthur. Urs Braun ist Notfallpsychologe und Präsident des Vereins Notfallpsychologie. Beide geben Auskunft.