Die Vitamine A, E und K fallen fast ein bisschen ab, neben dem Vitamin C und dem Vitamin B12, das seit vegan gegessen wird, immer wieder Thema ist.
Grundsätzlich sind alle Vitamine wichtig, sagt Stéphanie Bieler von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung. Vitamin A ist gut für unsere Augen. Das heisst nicht, dass wir jetzt ohne Ende Rüebli essen müssten.
Durch ausgewogene Ernährung bekommen wir alle Vitamine, die wir brauchen. Und Vitamin A kommt sowieso nicht in tierischen Produkten vor. Im Rüebli ist Beta-Carotin, eine Vorstufe des Vitamin A. Mit Hilfe von Fett wandelt der Körper Beta-Carotin in Vitamin A um.
Vitamin E schützt unser Blut und unsere Zellwände. Auch davon bekommen wir mit Öl, Kernen, Samen und Nüssen hinreichend.
Vitamin K schliesslich ist gut für die Blutgerinnung und unsere Knochen. Auch da: Kein Mangel in Sicht in unseren Breitengraden, wenn man sich ausgewogen ernährt.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 09.09.2026Vitamine A, E und K
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Folge vom 08.09.2026Vitamin B und CVitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin. Immer mehr hört man auch von Vitamin B, besonders von Vitamin B12. Für Veganerinnen und Vegetarier ist wichtig, dass sie dieses dem Körper speziell zuführen, da sie kein bzw. ungenügend Vitamin B12 aus ihrer Ernährung erhalten. Vitamin B12 nimmt man nur über tierische Produkte zu sich. «Ein Mangel an Vitamin B12 ist tückisch», sagt Stéphanie Bieler, Fachexpertin bei der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE). Die Speicher an B12 seien lange voll, einen Mangel stelle man oft sehr viel später fest. Auch wichtig ist das Vitamin B9, besser bekannt unter dem Namen Folsäure. Besonders Schwangeren wird empfohlen, schon vor der Schwangerschaft Folsäure zu sich zu nehmen. Genügend Folsäure wirkt präventiv gegen Missbildungen bei der Entwicklung des Kindes.
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Folge vom 07.09.2026Lithium als Nahrungsergänzungsmittel: Vorsicht!Lithium kennt man von Batterien. Mittlerweile wird es auch als Nahrungsergänzungsmittel gepriesen. Doch da ist Vorsicht geboten. Lithium gibt es in zwei Darreichungsformen: als Lithium-Carbonat und als Lithium-Orotoat. Das Orotat erlebt gerade in den sozialen Medien einen Hype als Nahrungsergänzungsmittel. In der Schweiz und in der EU ist es allerdings dafür nicht zugelassen. Und der Nutzen ist auch umstritten. Deshalb besser: Hände weg. Lithium-Carbonat dagegen wird als verschreibungspflichtiges Medikament bei nicht therapierbaren Depressionen und bipolaren Störungen medizinisch streng überwacht eingesetzt.
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Folge vom 04.09.2026Wenn das Haustier nicht mehr frisst: Ursachen und MöglichkeitenPlötzlich streikt der Hund, die Katze dreht die Nase weg – oder sie lässt sich beim Nachbarn verpflegen. Expertin Annette Liesegang erklärt, was dahintersteckt und wie eine Umgewöhnung gelingt. Erste Frage: Ist das Tier gesund? Wenn ein Tier plötzlich nicht mehr frisst, ist Krankheit der häufigste Grund. Erst wenn der ausgeschlossen ist, lohnt es sich, nach anderen Ursachen zu suchen. Weitere mögliche Gründe Tiere können Aversionen entwickeln – ein schlechtes Erlebnis im Zusammenhang mit einem bestimmten Futter reicht manchmal aus. Ältere Tiere riechen und schmecken oft schlechter und fressen deshalb weniger. Umgewöhnung: Langsam ist das Stichwort Niemals von heute auf morgen wechseln. Das neue Futter schrittweise unter das alte mischen, die Menge langsam verschieben. Ein Tröpfchen Rahm oder eine leichte Bouillon können helfen, das neue Futter schmackhafter zu machen – Salzgehalt dabei im Auge behalten. Die «harte Tour» funktioniert nur beim Hund – manchmal Katzen sollte man nie einfach hungern lassen. Sie brauchen mehrere kleine Mahlzeiten täglich. Beim Hund kann Geduld helfen – aber nur, wenn er wirklich gesund ist. Fremdgefütterte Katzen: Ein heikles Thema Wird die Katze heimlich beim Nachbarn verköstigt, hilft eigentlich nur eines: das Gespräch suchen. Futtertricks helfen wenig – eine Katze entscheidet letztlich selbst, wo es ihr besser gefällt.