Die schwarz-rote Bundesregierung ist seit genau einem Jahr im Amt – die
selbst ernannte Arbeitskoalition folgte auf die gescheiterte
Ampelregierung. Bereits die Kanzlerwahl von Friedrich Merz im Bundestag
brauchte zwei Anläufe. Mittlerweile ist weniger als jeder Fünfte mit der
Arbeit der Regierung zufrieden. Liegt das an der Rhetorik des
Bundeskanzlers, am Arbeitsmodus der Koalition oder an Problemen, für die
die Regierung schlicht nichts kann? Tina Hildebrandt, Co-Ressortleitung
des Politikressorts der ZEIT, zieht Zwischenbilanz.
Die Ukraine fliegt immer öfter erfolgreich Angriffe im russischen
Hinterland. Die ukrainischen Streitkräfte nehmen dabei vor allem die
russische Ölproduktion ins Visier – immer wieder treffen sie wichtige
Reservoirs und Raffinerien, teilweise 1.500 Kilometer von der
ukrainischen Grenze entfernt. Möglich wird das, weil die Ukraine bei der
Drohnenproduktion mit Russland gleichgezogen hat. Der Krieg wird damit
auch in Russland spürbarer. Ob das ein Wendepunkt in der Verteidigung
gegen Russland ist, analysiert Maxim Kireev, Redakteur für
internationale Politik.
Und sonst so? Gestohlene Brieftauben
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Benjamin Probst und Christina Felschen
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein
Friedrich Merz bei »Caren Miosga«: Dieser Auftritt dürfte die Koalition
nicht beruhigen
Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um
flächendeckend verteidigt zu werden«
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Folge vom 06.05.2026Die Bilanz nach einem Jahr Kanzler Merz
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Folge vom 05.05.2026Wer ist der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig? (Update)Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt vom Montag will die Stadt das Sicherheitskonzept überprüfen. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen, der erst vor wenigen Tagen aus einer psychiatrischen Klinik entlassen wurde. Sein Motiv ist noch unklar. Christian Fuchs, Investigativredakteur der ZEIT, berichtet aus Leipzig. Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat Jens Spahn erneut zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Spahn erhielt 86,5 Prozent der abgegebenen Stimmen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am Dienstag seine letzte Kabinettssitzung geleitet. Im Podcast blicken wir auf die bekanntesten Zitate des »schwarzen Grünen« zurück – und fragen Politikredakteur Peter Dausend, was von Kretschmann bleiben wird. Rumäniens proeuropäischer Ministerpräsident Ilie Bolojan hat ein Misstrauensvotum verloren. Der Sturz seiner Minderheitsregierung könnte in Rumänien für eine politische Blockade sorgen, die sich auch auf die Handlungsfähigkeit der EU und Nato auswirken könnte. Und sonst so? Ein armenisch-französisch-japanisch-südkoreanisches Politorchester. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Leipzig: Was über die mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig bekannt ist Mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig: »Wie verwundbar wir sind« Winfried Kretschmann: Den Umverteilungs-Grünen fehlt nun ihr liebster Widersacher Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 05.05.2026Leipzig unter SchockNach der Todesfahrt mit Toten und Verletzten ringt Leipzig um Fassung. Wie ist der Stand der Ermittlungen? ZEIT-Reporter Christian Fuchs berichtet vom Ort des Geschehens. Die Unions-Bundestagsfraktion wählt am heutigen Dienstag in Berlin ihre Führung neu. Es steht außer Frage, dass der bisherige Fraktionsvorsitzende Jens Spahn (CDU) im Amt bestätigt wird. Interessant ist lediglich, welches Ergebnis er einfährt. Der frühere Bundesgesundheitsminister war vor einem Jahr als Nachfolger von Friedrich Merz (ebenfalls CDU) an die Spitze der Fraktion gewählt worden. Neben dem Vorsitzenden wählt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den gesamten Vorstand mit etwa 60 Mitgliedern neu. Innerhalb der Partei gilt Spahn als größter Rivale von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz. Wegen umstrittener Maskenkäufe in seiner Zeit als Bundesgesundheitsminister während der Coronapandemie lief noch bis März ein Verfahren gegen Jens Spahn. Mehr als 170 Strafanzeigen waren gegen den ehemaligen Gesundheitsminister eingegangen. Über die Rolle Spahns und die Stimmung in der Union spricht die ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau. Der geplante Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland ist ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass sich die USA militärisch und sicherheitspolitisch von Europa abwenden. US-Präsident Donald Trump kündigte in der Nacht zum Sonntag an, dass der Truppenabzug noch umfangreicher ausfallen werde als zunächst angekündigt. Am Freitag hatte das US-Verteidigungsministerium verkündet, innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monate rund 5.000 Soldaten aus der Bundesrepublik abzuziehen. Der Entscheidung sei eine gründliche Prüfung der amerikanischen Truppenpräsenz in Europa vorausgegangen, teilte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums mit. Insgesamt waren laut US-Verteidigungsministerium im Dezember 2025 36.436 Soldatinnen und Soldaten in etwa 20 Einrichtungen in Deutschland stationiert gewesen, mehr als in jedem anderen europäischen Land. Wie die Europäer die drohenden Fähigkeitslücken bei der konventionellen Verteidigung schließen können, was sie dabei von der Ukraine lernen und wie sie unabhängig von den USA werden, erklärt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Pints and Ponytails. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Jens Spahn: Was Spahn schützt Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein? Jens Spahn und Matthias Miersch: "Homosexuell, das klingt für mich furchtbar. Steril" – "Das geht mir genauso" Donald Trump: Trumps Drohungen sollten mit Gegenmaßnahmen beantwortet werden US-Truppenabzug aus Deutschland: Trump bestraft Merz US-Militär in Deutschland: Trump will »weit mehr« als 5.000 Soldaten abziehen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 04.05.2026Kerosinpreis hebt ab, Flieger bleiben am Boden (Update)Die US-Billigfluglinie Spirit Airlines ist die erste Fluggesellschaft, die wegen des Irankriegs den Betrieb einstellt. Als Grund nennt sie gestiegene Treibstoffpreise. Auch andere Airlines geraten dadurch unter Druck. Wie etwa die Lufthansa und andere europäische Airlines damit umgehen, berichtet Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Die USA wollen ab Montag Schiffe durch die Straße von Hormus begleiten. Laut US-Armee haben bereits zwei Kriegsschiffe, die die Aktion »Projekt Freiheit« unterstützen sollen, die Meerenge durchquert. Der Iran reagierte nach eigenen Angaben mit Warnschüssen. Fast 50 Staats- und Regierungschefs kommen zum Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Jerewan zusammen – Bundeskanzler Friedrich Merz lässt sich durch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vertreten. Auf dem Treffen geht es um Sicherheitspolitik, Demokratieförderung, wirtschaftliche Entwicklung und Energiesicherheit. Die EPG ist ein informelles Gremium europäischer Staaten, das EU-Werte teilt, aber unabhängig von der EU organisiert ist. Und sonst so? Südkorea döst um die Wette. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Erdölmarkt: Der Kampf um Ressourcen hat begonnen Kerosinmangel: Ist jetzt mein Urlaub in Gefahr? US-israelischer Krieg gegen den Iran: Die ganze Welt im Würgegriff Friedrich Merz: Und dann kam alles ganz anders Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.