Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, hat SPD-Chef und
Finanzminister Lars Klingbeil im März in einer Rede bei der
Bertelsmann-Stiftung die Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft
vorgestellt. Geplant ist ein Modell, bei dem der Bund die Mehrheit hält,
während private Investoren beteiligt werden. Durch staatliche Garantien
soll die Gesellschaft günstigere Kredite erhalten als rein private
Bauunternehmen. Ziel ist es, den Wohnungsbau zu beschleunigen und Kosten
zu senken. In welchem Umfang diese möglichen Kostensenkungen tatsächlich
bei den Mietpreisen ankommen, erläutert Marcus Rohwetter, Redakteur im
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Zum ersten Mal seit neun Jahren reist Donald Trump wieder zu einem
Staatsbesuch nach Peking, wo er Chinas Staatschef Xi Jinping treffen
wird. Trotz früherer Strafzölle und Handelskonflikte setzt Trump diesmal
auf wirtschaftliche Kooperation und neue Handelsabkommen mit der
chinesischen Führung. Der Besuch findet vor dem Hintergrund des
Irankriegs statt, der die USA wirtschaftlich und militärisch belastet.
Während die USA international unter Druck geraten sind, sieht sich China
derzeit in einer starken Verhandlungsposition. In Peking wird die
Entwicklung teils als Zeichen amerikanischer Schwäche interpretiert.
Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT, ordnet ein, was von dem
Besuch zu erwarten ist.
Und sonst so? Kunst als Longevity-Hack
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Hanna Heim, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
US-Strategie: Eine Art Suizid
Xi Jinping: Von wegen überragender Führer
USA und China: Perplex wie der Rest der Welt
China und der Iran: Macht? Gern. Verantwortung? Lieber nicht.
Irankrieg: Chinas Freund ist: China
Was jetzt? / China und Taiwan: Droht eine Blockade Taiwans durch China?
Wohnungsnot: Zahl der Menschen mit zu kleinen Wohnungen ist seit 2020
gestiegen
Wohnungskrise: Klingbeil plant Bundesgesellschaft für bezahlbaren
Wohnungsbau
Bezahlbarer Wohnungsbau: »Wir sollten der Sache eine Chance geben«
Wohnungsbau: Endlich zu Hause! Die SPD entdeckt einen Weg aus der
Wohnungskrise
Nachverdichtung in Berlin: In deinem Garten steht bald ein Haus
Wohnungsbau: Jetzt kommen die Wohnungen vom Fließband
Wohnungspolitik: »Bis in die frühen 2000er-Jahre galt Deutschland als
Mieterparadies«
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Folge vom 13.05.2026Wohnungskrise: Wenn der Staat beim Bauen hilft
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Folge vom 12.05.2026Gewerkschafter gegen Merz (Update)Vertreter der Gewerkschaften haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf dem Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ausgebuht. Merz hatte für Verständnis für die geplanten Reformen der Bundesregierung bei Krankenkasse, Rente und Sozialstaat geworben. Wie Merz die Gewerkschaftler gegen sich aufgebracht und ob er ihnen in seiner Rede auch das ein oder andere Angebot gemacht hat, weiß Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Er blickt außerdem auf den Koalitionsausschuss am Dienstagabend voraus. Der Premierminister von Großbritannien, Keir Starmer, möchte trotz Rücktrittsforderungen im Amt bleiben. In der Kabinettssitzung am Dienstag kam es offenbar nicht zu einem Aufstand der Minister. Erst am Montag hatten rund 70 Abgeordnete der Partei Starmer ihre Zustimmung entzogen, nachdem Labour in den Wahlen über 1.400 Mandate verloren hatte. Kann sich Starmer an der Macht halten? London-Korrespondent Jochen Bittner schätzt die Chancen Starmers ein. Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette hat die Rechtmäßigkeit des Gerichtsverfahrens gegen sie angezweifelt. Der Prozess sei politisch motiviert, sagte sie in ihrem Schlussplädoyer. Die Staatsanwaltschaft wirft Klette acht Raubüberfälle auf Supermärkte und Geldtransporter vor und fordert für Klette 15 Jahre Haft. Das Urteil soll am 27. Mai fallen. Und sonst so? In der Schweiz wird noch mit Handzeichen abgestimmt. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Debatte um Arbeitszeit: Sind acht Stunden Arbeit am Tag zu viel? DGB-Kongress: Buhrufe für Merz Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel Keir Starmer: Schachmatt an der Macht Daniela Klette vor Gericht: "Dieser Prozess wird mit politischem Kalkül geführt" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.05.2026Haben in Sarajevo auch Deutsche zum Spaß auf Menschen geschossen?Während des Bosnienkriegs in den 1990er-Jahren sollen reiche Ausländer nach Sarajevo gereist sein, um dort auf Menschenjagd zu gehen. Diesen Vorwurf erhebt der italienische Autor Ezio Gavazzeni in seinem kürzlich erschienenen Buch »Die Wochenendscharfschützen«. 11.541 Menschen wurden während der vier Jahre andauernden Belagerung von Sarajevo getötet, 1.601 von ihnen waren Kinder. Schon 1995 gab es Zeitungsberichte darüber, dass Ausländer in Sarajevo auf Menschen schießen würden. Sie sollen umgerechnet 25.000 Euro gezahlt haben, um einen Mann zu erschießen, 40.000 Euro für eine Frau, 50.000 Euro für ein Kind. Gehörten auch Deutsche zu den mutmaßlichen Tätern? Zu den Vorwürfen recherchiert hat Pia Schreiber aus dem Investigativressort der ZEIT. Kerosin hat sich auf dem Weltmarkt enorm verteuert, seitdem die USA und Israel Ende Februar den Iran angegriffen haben. Die Kerosinpreise reagierten deutlich stärker als die für Rohöl, in Nordwesteuropa kostet der Flugzeugtreibstoff jetzt knapp doppelt so viel wie vorher. Deutschland verbraucht im Jahr gut neun Millionen Tonnen Jet A-1. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beteuerte kürzlich, in Deutschland sei Kerosin noch nicht knapp. Allerdings könnte sich das bei einem Anhalten des Krieges und der Blockade der Straße von Hormus bald ändern. Wie lange das Kerosin in Deutschland noch reicht, schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang im Podcast ein. Und sonst so? Am Internationalen ME/CFS-Tag empfehlen wir noch einmal unsere Sonderfolge zum Thema. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Hanna Heim und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Belagerung von Sarajevo: 50.000 Euro, um ein Kind zu erschießen Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica Bosnien: Der Krieg, der nicht vergeht Kerosinversorgung in Deutschland: Der weltweite Run auf Kerosin Lieferstopp für Öl aus Kasachstan: Beschäftigungsgarantie für Raffinerie in Schwedt wird verlängert Globale Energiewende: Sonne oder Öl? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 11.05.2026Zurück ins »Herz der EU« – kann Keir Starmer sich so retten? (Update)Labour verliert bei den britischen Kommunalwahlen mehr als 1.400 Mandate, größtenteils an Reform UK. Seither steht Starmers Position als Regierungschef zur Debatte. Der antwortet: mit einer Annäherung an die EU. Kann ihm das wirklich helfen – ausgerechnet nach einer Niederlage gegen die Partei des Brexits? Darüber spricht Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, im Podcast. Gegen den inhaftierten Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu hat ein weiterer Prozess begonnen – ihm wird politische Spionage vorgeworfen, bei einer Verurteilung drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die Opposition hält das Verfahren für politisch motiviert: Der Prozess solle İmamoğlu als Präsidentschaftskandidat ausschalten. Vor seiner Verhaftung galt er als aussichtsreicher Rivale Erdoğans. Außerdem im Update: Verteidigungsminister Pistorius hält Putins Aussagen über ein nahendes Kriegsende für ein mögliches Täuschungsmanöver – und reiste nach Kyjiw, um die Rüstungskooperation mit der Ukraine auszubauen. Die EU hat Sanktionen gegen 16 Personen und 7 Organisationen verhängt, die für die Deportation ukrainischer Kinder verantwortlich sind: Vermögen eingefroren, Einreiseverbot. Und sonst so? Grindwale schreien gegen den Lärm von 60.000 Schiffen im Jahr an. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Britischer Premierminister: Keir Starmer will britische Beziehung zur EU verbessern Großbritannien: Keir Starmer lehnt Rücktritt erneut ab Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel Türkei: Tausende protestieren am Jahrestag der Verhaftung von Ekrem İmamoğlu Türkische Opposition: Zahlreiche Mitglieder der Istanbuler Stadtverwaltung festgenommen Liveblog: Krieg gegen die Ukraine Verteidigungsminister: Pistorius reist zu Gesprächen über Rüstungskooperation in die Ukraine Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.