Die Provinz Jujuy im Norden Argentiniens ist reich an Lithium. Das
Leichtmetall wird unter anderem für Akkus benötigt. Der konservative
Gouverneur Gerardo Morales will den Abbau fördern, doch indigene
Gemeinschaften, die in der Region leben, haben Sorge darum, dass sie
dabei nicht miteinbezogen werden und durch den Lithiumabbau die Region
austrocknet. Deshalb hat Morales die Provinzverfassung geändert und die
Rechte der Indigenen eingeschränkt. ZEIT ONLINE-Autorin Lisa Pausch hat
die Proteste in Jujuy begleitet und erklärt, ob die Verfassungsänderung
noch rückgängig gemacht werden kann.
In der Ukraine wird darüber gestritten, wofür staatliche Gelder und
lokale Budgets ausgegeben werden. Während damit auch Straßenbauprojekte,
Museen oder Fernsehserien finanziert werden, fordern immer mehr
Menschen, das Geld vor allem in die Ausstattung der Armee zu stecken.
Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der ZEIT, ordnet ein, ob Kultur
und Infrastruktur in Kriegszeiten hinten anstehen müssen.
Und sonst so? Acht Tipps für ein längeres Leben.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Ab dieser Woche gibt es "Was jetzt?" auch als Videoformat: Jeden
Donnerstag moderiert Dilan Gropengiesser den halbstündigen Livestream
"Was jetzt? – Die Woche" zu einem aktuellen Thema u. a. auf Facebook,
Twitter und zeit.de. Sie können dabei mitdiskutieren.
Weitere Links zur Folge:
- Gesetzesreform: Dutzende Verletzte bei Protesten in Argentinien
- Energiewende: Ohne diese Rohstoffe werden wir nicht klimaneutral
- Mehr als Lithium: Was die Proteste in Argentinien mit E-Autos zu tun
haben
- Ukraine: Alles an die Front!
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Folge vom 26.07.2023Was E-Autos mit Argentiniens indigener Bevölkerung zu tun haben
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Folge vom 25.07.2023Update: Israels Regierung hebelt die Gewaltenteilung ausIn Israel haben erneut Zehntausende Menschen protestiert, nachdem das Parlament am gestrigen Montag ein Gesetz zum Umbau der Justiz gebilligt hatte. Das Gesetz entzieht dem höchsten Gericht die Befugnis, politische Entscheidungen als unangemessen zu bewerten. Lidia Averbukh, Expertin für das israelische Rechtssystem, erklärt im Podcast, wie gefährlich die geplanten Reformen für Israels Demokratie sind. Das russische Parlament hat beschlossen, die Altersgrenze für die Einberufung zum Wehrdienst um drei Jahre anzuheben. Somit sind ab 2024 Männer zwischen 18 und 30 Jahren zu einem einjährigen Wehrdienst verpflichtet. Das Parlament hat außerdem entschieden, dass künftig höhere Geldstrafen anfallen, wenn ein Wehrpflichtiger der Vorladung zum Wehramt nicht nachkommt. Der bisherige chinesische Außenminister Qin Gang ist entlassen worden. Zuvor war er bereits seit einem Monat nicht mehr öffentlich aufgetreten. Nun soll sein Vorgänger Wang Yi das Amt erneut übernehmen. Was noch? Twitter heißt jetzt X. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: - Justizreform in Israel: "Wir haben doch nur dieses Land" - Israel: Festnahmen und Verletzte bei Demonstrationen gegen Justizreform - China: Chinesischer Außenminister Qin Gang des Amtes enthoben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 25.07.2023Kann China Russland beim Getreidedeal umstimmen?Letzte Woche hat Russland das Getreideabkommen mit der Ukraine auslaufen lassen. Seitdem gibt es keine sicheren Exportrouten für ukrainische Getreidefrachter über das Schwarze Meer. Mehrere Entwicklungs- und Schwellenländer warnen angesichts der steigenden Lebensmittelpreise vor einer Hungersnot. Und auch China drängt Russland, ein neues Abkommen auszuhandeln. Im Podcast spricht Elise Landschek mit Finn Mayer-Kuckuk von China.Table über Chinas Beweggründe und den Einfluss des gekündigten Abkommens auf die chinesisch-russischen Beziehungen. Außerdem geht es um die Frage: Könnte China Russland tatsächlich davon überzeugen, das Getreideabkommen wieder aufzunehmen? Egal ob im Netz oder auf der Straße: Am Barbie-Film kommt im Moment niemand vorbei. Dabei zeigt sich die feministische Regisseurin Greta Gerwig durchaus kritisch gegenüber dem Prinzip Barbie. Inwiefern der Hersteller Mattel marketingtechnisch trotzdem davon profitiert und welche Bedeutung der Film für die angeschlagene Kinobranche hat, weiß Julia Lorenz aus dem Kulturressort von ZEIT ONLINE. Und sonst so? Die App RunPee weiß, wann im Film der richtige Zeitpunkt für eine Toilettenpause gekommen ist. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Clara Löffler und Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ab dieser Woche gibt es Was jetzt? auch als Videoformat: Jeden Donnerstag moderiert Dilan Gropengiesser den halbstündigen Livestream "Was jetzt? — Die Woche" zu einem aktuellen Thema auf Facebook, Twitter und zeit.de. Sie können dabei mitdiskutieren. Weitere Links zur Folge: UN-Sicherheitsrat: China drängt Russland zu neuem Getreidedeal Barbie: Wir sehen rosarot – nein, pink! Barbie: Lieber rosa als tot Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 24.07.2023Update: Merz' AfD-Kurs könnte ihn die Kanzlerkandidatur kostenCDU-Chef Friedrich Merz hat im Sommerinterview mit dem ZDF gefordert, auf kommunaler Ebene pragmatischer mit der AfD umzugehen. Nach heftiger Kritik an diesem Tabubruch – auch aus der CDU – hat Merz seine Aussage relativiert und jegliche Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, inwiefern diese Debatte Merz' Position in der CDU schwächt. Israels Parlament hat ein entscheidendes Gesetz für den Umbau der Justiz verabschiedet. Es sieht vor, die Handlungsmöglichkeiten des Höchsten Gerichts einzuschränken und so eine Kontrolle der Politik zu erschweren. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Regierung: Es gibt weitere Massenproteste, an denen auch Reservistinnen und Reservisten der Armee teilnehmen, sowie Streiks in Wirtschaftsunternehmen und Universitäten. Die deutschen Nationalspielerinnen haben ihr erstes Gruppenspiel bei der Fußball-WM gewonnen. Sie siegten 6:0 gegen das Team aus Marokko. Was noch? In Japan sorgen verspätete Bahnen für Schlagzeilen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: - CDU: CDU-Politiker stellen sich gegen Öffnung zu AfD auf Kommunalebene - CDU: Friedrich Merz veröffentlicht Klarstellung zu AfD-Äußerung - Friedrich Merz: Die Merz-CDU, ein Männerladen - Israel: Knesset verabschiedet Kernelement von umstrittener Justizreform - Fußball-WM der Frauen: Deutschland startet mit klarem Sieg gegen Marokko ins Turnier - Fußball-WM der Frauen 2023: Wer wird Weltmeisterin? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.