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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

377 Folgen
  • Folge vom 06.06.2023
    #121 Nato arbeitet nicht mehr zeitgemäß
    In dieser Folge schauen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler auf den nächsten Nato-Gipfel im Juli in Litauen. Der wird besonders spannend, weil offenbar gravierende Änderungen bei der Nato-Struktur geplant sind. Bühler zufolge sind die bestehenden Strukturen "nicht ganz zeitgemäß". Seiner Meinung nach war die Bündnis-Verteidigung auch gegen Russland vor dem Ukraine-Krieg in den Hintergrund gerückt. Bühler erklärt, was sich jetzt ändern muss. Außerdem wird es bei dem Gipfel auch um die Beitrittsperspektive der Ukraine in die Nato gehen. Bühler hält es aber für unwahrscheinlich, dass es dafür zeitnah einen einstimmigen Beschluss der Mitglieder geben wird. Eine Frage, wie der Krieg in der Ukraine beendet werden kann, beschäftigt weiterhin viele Hörerinnen und Hörer. Deshalb spielen Deisinger und Bühler verschiedene Szenarien durch. Ein Hörer hat zum Beispiel gefragt, ob die Situation zwischen Nordkorea und Südkorea nicht ein Vorbild sein kann. Bühler glaubt nicht daran und erklärt, warum sich die Konflikte stark unterscheiden. Ein anderer Hörer fragt, ob der Westen "den Spieß nicht umdrehen sollte" und mal Russland drohen sollte. Dabei denkt er an ein Ultimatum für einen Abzug der russischen Truppen. Der Westen könnte dem Hörer zufolge Russlands Präsident Putin damit drohen, den Krieg mit allen möglichen konventionellen Mitteln zu beenden, wenn die Forderung nicht erfüllt wird. Bühler führt aus, was die Konsequenzen dieses Vorgehens wären. Der Ex-Nato-General geht in dieser Folge außerdem auf die ukrainischen Geländegewinne südwestlich von Bachmut und in Soledar ein. Außerdem ordnet er die widersprüchlichen Meldungen von russischer Seite ein. Nach offiziellen Angaben wollen die Russen einen größeren ukrainischen Angriff Richtung Süd-Donezk abgewehrt und bis zu 300 ukrainische Soldaten getötet haben. Dieser Darstellung widerspricht aber ein russischer Kommandeur und auch die Ukraine dementierte diese Meldung. Weitere Themen sind die andauernden Kämpfe auf russischem Territorium im Gebiet Belgorod und der Kosovo-Konflikt. Warum gehen die Amerikaner auf Distanz zum Kosovo? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 02.06.2023
    #120 Ukrainische Offensive: Vorbereitungen deutlich sichtbar
    Tim Deisinger und Ex-Nato General Erhard Bühler sprechen in dieser Folge über den Stand bei der geplanten ukrainischen Offensive. „Die Vorbereitung für eine mögliche Offensive am Boden ist klar erkennbar“, sagt Bühler. Möglicherweise habe die erste Phase der Offensive bereits begonnen, mit dem Beschuss von logistischen Einrichtungen, Depots, Führungsstellen und anderen Einrichtungen der Russen. Zur aktuellen Lage: Es gibt nur lokale Angriffe beider Seiten, die aber nichts an der Gesamtsituation ändern. Die Wagner-Söldner sind aus Bachmut abgezogen. Sie wurden ersetzt durch namhafte Verbände der russischen Armee. Offenbar will Moskau eine Rückeroberung der Stadt durch die Ukrainer auf jeden Fall verhindern. Die russischen Luftangriffe auf Ziele in der Ukraine gehen weiter. Bühler sagt, bei der meist erfolgreichen Abwehr der Geschosse spielten deutsche Systeme eine große Rolle. Ausführlich geht es darum, mit welchen Waffen Russland angreift. Und was der Sinn der fortdauernden Attacken ist. Bühler sagt, es gibt Zusammenhänge zur geplanten ukrainischen Offensive. Bühler und Deisinger sprechen auch über mehrere Vorfälle in Russland. Unter anderem gab es Drohnenangriffe auf Moskau. Nun wird spekuliert, wer dahintersteckt. Die Ukraine, russische Widerstandsgruppen? Die beiden gehen auch darauf ein, wie solche Angriffe auf russisches Gebiet zu bewerten sind. Am Ende des Podcasts stehen die aktuellen Gewaltausbrüche zwischen Serben und Albanern im Kosovo im Fokus. Dabei wurden mehrere Soldaten der internationalen Schutztruppe KFOR verletzt. Ex-General Bühler war selbst mal Kommandeur der KFOR-Truppen dort und erklärt, wie es zur Gewalt kommen kann. Es geht um ethnische Spannungen, rechtsfreie Räume und organisierte Kriminalität. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 26.05.2023
    #119 Der Überfall von Belgorod
    In der Region um Belgorod in Russland hat es in den vergangenen Tagen Kämpfe gegeben. Russische Milizen verwickelten die russische Armee in Gefechte. Nach eigenen Angaben handelte es sich bei den Gruppen um die „Legion Freiheit für Russland“ und „Das russische Freiwilligencorps“. Zumindest eine von beiden kämpft eigentlich in der Ukraine gegen Russland. Die Kämpfer überschritten die Grenze zu Russland und „befreiten“ einige kleinere Dörfer, bis sie von der russischen Armee zurückgedrängt wurden. Im Podcast sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler darüber, was man über die Angreifer weiß und wie die Vorfälle einzuordnen sind. Für Bühler ist klar: Der russische Grenzschutz hat sich blamiert. Eine kleine Gruppe von Kämpfern habe mit dieser Aktion für weltweites Aufsehen gesorgt. Das sei ein positiver Punkt aus Sicht der Ukraine. Dem gegenüber stünden mehrere negative Aspekte aus ukrainischer Sicht. Bühler sagt, der Vorstoß der Milizen auf russisches Gebiet sei unsinnig und werde im Westen kritisch gesehen. Die aktuelle Lage: Die Gefechtstätigkeit im Raum Bachmut hat laut Bühler deutlich nachgelassen. Die Wagner-Truppe hat ihren Abzug angekündigt und will ihre Stellungen an die russische Armee übergeben. Ein schwieriges und laut Bühler für russische Soldaten gefährliches Unternehmen. Weitere Themen: Wie wahrscheinlich sind ukrainische Attacken auf die Brücke von Kertsch im Osten der Krim? +++ Angriff auf die russische Marine mit ferngelenkten Booten. +++ Sollte Deutschland Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine liefern? +++ Bei der Bundeswehr werden Nachbestellungen auf den Weg gebracht: Es geht um Leopard 2-Panzer in der Variante A8 und Haubitzen. Bühler findet die Pläne aus mehreren Gründen bemerkenswert. Und eine Bitte an Fans dieses Podcasts: Derzeit läuft das Publikumsvoting für den Deutschen Podcast Preis. Dabei können Sie, wenn Sie mögen, für „Was tun, Herr General?“ abstimmen, und zwar noch bis zum 28. Mai hier. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 23.05.2023
    #118 Die F-16-Koalition
    In dieser Ausgabe sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über die Lieferung von Kampfjets an die Ukraine. Die USA haben offenbar erlaubt, dass andere Länder Kampfjets des US-Typs F-16 liefern dürfen. Bühler sagt, dabei handle es sich weder um eine Wunderwaffe noch um einen Gamechanger. Die Ukraine erweitere damit aber ihre Fähigkeiten. Im Detail erklärt der General, welche Vorteile die F-16 gegenüber den Jets hat, die die Ukraine bisher einsetzen kann. Es gibt aber einige offene Fragen bei dem Thema: Wer wird liefern? Es gibt Absichtsbekundungen, aber noch keine konkreten Zusagen. Welche Rolle wird Deutschland spielen, das selbst keine F-16 hat? Und warum liefern die USA selbst nicht? Bühler gibt seine Einschätzungen dazu ab. Bachmut:  Die Russen haben am Wochenende verkündet, die Eroberung der Stadt sei abgeschlossen. General Bühler erklärt, die russische Armee habe die westliche Stadtgrenze erreicht. Das heiße aber nicht, dass sie die ganze Stadt unter Kontrolle habe. Die ukrainische Armee habe sich in ausgebaute Stellungen auf Höhen am Rande der Stadt zurückgezogen. Von dort könnten sie die Stadt beschießen. Und: Im Norden und Süden der Stadt seien Gegenangriffe der Ukraine erfolgreich verlaufen. Bühlers Fazit: Die Ukraine hat in Bachmut trotz des Verlusts der Stadt mehrere Ziele erreicht. Russland Sieg sei ein Pyrrhussieg. Aktuelle Lage: Die Russen greifen weiter mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen Ziele in der Ukraine an, um die ukrainische Luftabwehr auszutesten, zu binden und bei der Munition an Grenzen zu bringen. Bis auf die Kämpfe bei Bachmut tut sich vergleichsweise wenig an der Front. Themen bei den Hörerfragen: Der Status als Kriegspartei für die westlichen Unterstützer der Ukraine. +++ Eine Wehrpflicht in Deutschland? +++ Und: Wie der Krieg die Menschen verändert, die ihn von außen ständig betrachten. Zwei Hinweise in eigener Sache: Es gibt eine erfreuliche Nachricht für Tim Deisinger und Erhard Bühler. Der Verband der Reservisten der Bundeswehr verleiht dem Podcast „Was tun, Herr General?“ seinen Medienpreis für herausragende Leistungen, den „Goldenen Igel“ in der Kategorie Internet. Die Jury lobt dabei die sachliche und verständliche Einordnung der Geschehnisse des Ukraine-Kriegs. Und eine Bitte an alle Fans dieses Podcasts: Derzeit läuft das Publikumsvoting für den Deutschen Podcast Preis. Dabei können Sie, wenn Sie mögen, für „Was tun, Herr General?“ abstimmen, und zwar hier. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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