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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

378 Folgen
  • Folge vom 21.07.2023
    #134 Wie eine europäische Luftverteidigung aussehen kann
    In dieser Folge sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über den sogenannten European Sky Shield. Deutschland will mit mehreren anderen europäischen Staaten ein Luftverteidigungssystem aufbauen. Bühler spricht von einer wichtigen Initiative. Polen will sich nicht daran beteiligen und plant stattdessen ein anderes System.  Bühler erklärt die Unterschiede, die Hintergründe, die Funktionsweisen solcher Systeme und ihren Sinn. Zum Ende des Getreideabkommens sagt der Ex-General, er glaube nicht, dass Russland Getreideschiffe direkt angreifen werde. Auszuschließen sei es aber nicht. Die Nato dürfe sich nicht direkt in den Konflikt hineinziehen lassen, indem sie den Schutz der Getreideschiffe übernehme, wenn diese aus ukrainischen Häfen ausliefen. Eine Alternative wäre eine Initiative der Türkei mit den Vereinten Nationen. Das gehe aber nur über den UN-Sicherheitsrat, in dem auch Russland sitze. Kurzum: Die Lage sei schwierig. Zur aktuellen militärischen Lage: Die Russen greifen zwischen Kupjansk und Kreminna an. Es handle sich um kleinere Angriffe, so Bühler. Die Ukraine halte die Linien. Bei Bachmut erzielten die Ukrainer kleine Fortschritte nördlich und südlich der Stadt. Von ukrainischer Seite heißt es, die Voraussetzungen für eine Einnahme der Stadt könnten bald erfüllt sein. Im Süden gebe es an der Front wenig Bewegung. Bühler glaubt, dass die Ukraine hier einen indirekten Ansatz verfolgt, bei dem die russischen Verteidiger nicht zur Ruhe kommen sollen, bis sich eine Chance zum Durchbruch bietet. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 19.07.2023
    #133 Russische Offensive im Osten?
    In dieser Ausgabe sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler ausführlich über die aktuelle Lage. Die ukrainische Offensive kommt weiter nur langsam voran. Laut Bühler haben sich die Ukrainer noch nicht entschieden, wo sie den Großteil ihrer Offensivkräfte einsetzen werden. Außerdem geht es um Meldungen, nach denen die Russen bei Kupjansk im Osten der Ukraine mehr als 100.000 Soldaten zusammengezogen haben. Steht dort eine russische Offensive bevor? Bühler glaubt eher an weitere Entlastungsangriffe, um die ukrainische Offensive im Süden zu stören. Für großes Aufsehen hat auch der Angriff auf die Brücke von Kertsch in der Nacht zum Montag gesorgt. Laut Bühler erfolgte der Angriff vermutlich vom Wasser aus. Die Auswirkungen könnten die Russen noch lange spüren. Moskau spricht von einem Terrorakt. Für den General ist klar: Die Brücke ist ein legitimes militärisches Ziel. Außerdem beantworten wir wie immer zahlreiche Fragen von Hörerinnen und Hörern. Unter anderem geht es dabei um das ausgelaufene Getreideabkommen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 14.07.2023
    #132 Wie einig ist die Nato wirklich?
    In dieser Ausgabe sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler noch einmal über den Nato-Gipfel. Bühler sagt, die Nato habe sich geschlossen gezeigt, trotz einer schwierigen Sicherheitslage im Zuge des Ukraine-Kriegs. Er widerspricht dem Eindruck, dass es bei dem Gipfel vor allem um den Beitritt der Ukraine zum Bündnis gegangen sei. Daneben seien andere wichtige Themen in der Wahrnehmung zu kurz gekommen. Wichtig sei unter anderem die gemeinsame Erklärung der G7-Staaten zur langfristigen Unterstützung der Ukraine gewesen. Ebenso seien die Ankündigungen zu weiteren Waffenlieferungen und die Entscheidung zur militärischen Ausrichtung des Bündnisses bedeutsam. Letzteres werde die Nato auf Jahre hinweg prägen. Auch bei den Militärausgaben der Staaten habe es wichtige Zusagen der Staaten gegeben. Bühler erklärt, warum er das alles so wichtig findet. Eine Frage bleibt dennoch: Wie einig ist die Nato? Es gab durchaus Kontroversen, beispielsweise um den Umfang der Unterstützung für die Ukraine und das Tempo beim Nato-Beitritt. Oder um den Panzer-Reparatur-Hub in Polen, über den es keine Einigung gab. Auch darüber sprechen Deisinger und Bühler. Die aktuelle Lage: Die Ukraine macht bei ihrer Offensive weiter kleine Fortschritte. Der kleine Brückenkopf, den die Ukrainer bei Cherson am gegenüberliegenden Ufer des Dnipros errichtet haben, wird derzeit von den russischen Truppen attackiert. Die Ukrainer halten ihn aber nach wie vor. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 11.07.2023
    #131 Soll die Ukraine in die Nato?
    In dieser Ausgabe sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über den Nato-Gipfel und die große Diskussion um eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine. Bühler sagt, die Nato dürfe im Ukraine-Krieg keine Kriegspartei werden. Somit könne die Ukraine derzeit nicht Mitglied werden. Auch Vorschläge, zumindest Teile der Ukraine schon jetzt in die Nato aufzunehmen, sieht Bühler kritisch. Das würde zu einer unsicheren und unberechenbaren Lage führen. Darüber hinaus thematisieren Deisinger und Bühler die „israelische Variante“, die die USA für die Ukraine ins Gespräch gebracht haben. Zur aktuellen Lage in der Ukraine: Die Ukrainer versuchen weiter, in drei Räumen die russische Verteidigung zu durchbrechen. Sie sind dabei bis zu zehn Kilometer vorgedrungen. Bühler sagt, die Russen hätten für diese Distanz bei ihrer letzten Offensive Monate gebraucht. Die Ukraine gehe langsam und vorsichtig vor. Noch befinde sie sich in einer frühen Phase der Offensive. Ob diese bisher erfolgreich oder wenig erfolgreich verlaufe, könne man von außen nicht sagen. Nördlich und südlich von Bachmut führt die russische Armee Entlastungsangriffe durch. Die Russen dürften nicht unterschätzt werden, so Bühler. Thema im Podcast ist auch die Streumunition, die offenbar von den USA geliefert werden soll. Bühler sagt, das solle vor allem den aktuellen Mangel an Artilleriemunition ausgleichen. Zum Einsatz gegen Minenfelder und ausgebaute Stellungen an der Front tauge Streumunition aber nur eingeschränkt. Um einen „Gamechanger“ handle es sich nicht. Und: Mehr als 100 Staaten haben sich gegen den Einsatz von dieser Munition ausgesprochen. Darunter ist auch Deutschland. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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