Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg-Logo

NachrichtenPolitik

Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

Jetzt anhören
  • im Online-Player
  • im phonostar-Player
  • Was ist das?
    Radio hören mit phonostar Help layer phonostarplayer Um Radio anzuhören, stehen dir bei phonostar zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder hörst du mit dem Online-Player direkt in deinem Browser, oder du nutzt den phonostar-Player. Der phonostar-Player ist eine kostenlose Software für PC und Mac, mit der du Radio unabhängig von deinem Browser finden, hören und sogar aufnehmen kannst. ›››› phonostar-Player gratis herunterladen X

Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

377 Folgen
  • Folge vom 20.06.2023
    #125 Keine Pause bei ukrainischer Offensive
    Die Ukraine hat bei ihrer Offensive bisher nur geringe Geländegewinne erzielt. Darüber sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Ausgabe. Die Informationslage ist weiterhin sehr dünn. Bühler erklärt, dass beide Seiten verständlicherweise ihre Geheimnisse nicht öffentlich machten. Nach seiner Einschätzung kommt die Ukraine zwar nur sehr langsam voran, aber man sehe Fortschritte. Zudem habe die Ukraine die meisten ihrer Offensiv-Streitkräfte noch gar nicht eingesetzt. Der Fokus liege derzeit ohnehin nicht auf Geländegewinnen, sondern darauf, russische Streitkräfte zu dezimieren. Bühler hält zudem nichts von Spekulationen, Kiew lege jetzt eine operative Pause ein, um die Taktik zu prüfen. Dafür gebe es keinerlei Anzeichen. Die Taktik werde auch so überprüft. Der frühere General hält außerdem Aussagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin über hohe Verluste auf ukrainischer Seite für nicht plausibel. Ein weiteres Thema ist der Vermittlungsversuch afrikanischer Staaten. Bühler erläutert, welche Interessen die Länder verfolgen und woran die Initiative scheiterte. Er legt auch die Gründe dar, warum es derzeit keine vergleichbaren europäischen Bemühungen gibt. Es geht noch einmal um die Forderung, die Ukraine sofort in die Nato aufzunehmen. Bühler reagiert hier auf Nachfragen von Hörern und erläutert seinen Standpunkt und welche Gefahren er sieht. Und: Wie gefährlich ist der Brandherd Kosovo? Die Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo schaukeln sich weiter hoch: Zuletzt hatte Serbien drei kosovarische Polizisten festgenommen und nun ein Verfahren eingeleitet. Wie sollte Europa hier reagieren? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
    Jetzt anhören
    • im Online-Player
    • im phonostar-Player
    • Was ist das?
      Radio hören mit phonostar Help layer phonostarplayer Um Radio anzuhören, stehen dir bei phonostar zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder hörst du mit dem Online-Player direkt in deinem Browser, oder du nutzt den phonostar-Player. Der phonostar-Player ist eine kostenlose Software für PC und Mac, mit der du Radio unabhängig von deinem Browser finden, hören und sogar aufnehmen kannst. ›››› phonostar-Player gratis herunterladen X
  • Folge vom 16.06.2023
    #124 Ukraine sofort in die Nato? Wäre Rutschbahn in den Krieg!
    In der heutigen Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über einen brisanten Vorschlag zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. So fordert unter anderem die ehemalige leitende Mitarbeiterin des Internationalen Stabs der Nato, die frühere "Chef-Strategin der Nato", Stefanie Babst, die sofortige Aufnahme der Ukraine in die Nato. Ihrer Meinung nach würde es sich um ein starkes Signal an den Kreml handeln. Doch Bühler warnt vor den Risiken. Er spricht von einer "Rutschbahn in den Krieg". Diese Strategie würde nach seiner Aussage den Konflikt schlimmer machen und die Nato über kurz oder lang zur Kriegspartei werden lassen. Er plädiert dafür, an der jetzigen Strategie festzuhalten. Man müsse die Ukraine in der Wahrnehmung ihres Selbstverteidigungsrechts unterstützen, gleichzeitig aber jede Ausweitung des Kriegs vermeiden. Ausführlich gehen Deisinger und Bühler auch wieder auf die laufende Gegenoffensive der Ukraine ein. Bühler geht davon aus, dass sie zur Zufriedenheit der ukrainischen Führung verlaufe. Die Ukraine gehe unverändert vor allem an drei Stellen offensiv vor: in den Regionen Bachmut, Saporischschja und des westlichen Donezk. Dabei erziele sie einzelne Fortschritte und schaffe die Voraussetzung für größere Angriffe. Aber wie sind Meldungen über ukrainische Verluste zu bewerten? Wieviel westliche Panzer und anderes militärisches Gerät hat die Ukraine bereits verloren? Auch darauf geht Bühler ausführlich ein. Außerdem erklärt er, wie geschickt die Russen ihre Hubschrauber mit Raketen und Maschinenkanonen einsetzen. Bühler bezieht auch Stellung zu den Aussagen des Militärökonomen Marcus Keupp. Dieser hatte unter anderem erklärt, die Ukraine verfolge eine Strategie der "tausend Bienenstiche". Ein großer Hauptangriff sei nicht zu erwarten. Diese Einschätzung sieht Bühler sehr skeptisch und führt auch aus, warum. Bühler glaubt auch nicht den Aussagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin, wonach die ukrainischen Verluste zehn Mal höher seien als die der Russen. Diese Zahlen sind laut Bühler außerhalb jeder Realität. Zum Schluss kommen Deisinger und Bühler noch auf die Nationale Sicherheitsstrategie der Bundesregierung zu sprechen. Bühler äußerte sich lobend. Das Wichtigste sei, dass Deutschland zum ersten Mal eine solche Stratregie habe. Er würde sich wünschen, dass jede Regierung so etwas vorlegen müsse. Das könne man gesetzlich regeln. Der Ex-Nato-General erklärt, warum das auch Vorteile für die demokratischen Prozesse hätte. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
    Jetzt anhören
    • im Online-Player
    • im phonostar-Player
    • Was ist das?
      Radio hören mit phonostar Help layer phonostarplayer Um Radio anzuhören, stehen dir bei phonostar zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder hörst du mit dem Online-Player direkt in deinem Browser, oder du nutzt den phonostar-Player. Der phonostar-Player ist eine kostenlose Software für PC und Mac, mit der du Radio unabhängig von deinem Browser finden, hören und sogar aufnehmen kannst. ›››› phonostar-Player gratis herunterladen X
  • Folge vom 13.06.2023
    #123 Wie ist der Stand der ukrainischen Offensive?
    Wie kommt die Ukraine mit ihrer Gegenoffensive voran? Darüber sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Nach Einschätzung Bühlers befindet sich die ukrainische Armee noch in der Frühphase. Sie greife auf mehreren Achsen an und treffe auf Widerstand der Russen, die die Offensive erwartet hätten. Die Ukraine habe zwar mit dem Vorrücken ihrer Armee einige Dörfer befreit, die erste Verteidigungslinie der Russen sei durchbrochen worden. Damit teste sie aber noch die russische Verteidigung aus. Für die Offensive werden auch westliche Panzer eingesetzt. Es gab bereits Verluste. Bühler erklärt, warum die aber schwer zu beurteilen sind und auch, warum es Verluste gab, die gar keine waren. Moskau will derweil die Wagner-Truppen unter seinen Befehl bekommen. Sie sollen einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium unterzeichnen. Bühler erklärt, was Verteidigungsminister Sergej Schoigu damit bezweckt, die mittlerweile 40 verschiedenen Truppen kontrollieren zu können. Deisinger und Bühler schauen auch noch einmal auf den Kachowka-Staudamm. In den vergangenen Tagen wurde das Ausmaß der Katastrophe deutlicher. Nach Meinung des Ex-Generals zeige das immer mehr, dass eine Urheberschaft der Ukraine absurd sei. Ukrainska Pravda (ukrainisch) Ukrainska Pravda (englisch) Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Der Podcast zum Volksaufstand am 17. Juni "Ein halber Tag Freiheit"
    Jetzt anhören
    • im Online-Player
    • im phonostar-Player
    • Was ist das?
      Radio hören mit phonostar Help layer phonostarplayer Um Radio anzuhören, stehen dir bei phonostar zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder hörst du mit dem Online-Player direkt in deinem Browser, oder du nutzt den phonostar-Player. Der phonostar-Player ist eine kostenlose Software für PC und Mac, mit der du Radio unabhängig von deinem Browser finden, hören und sogar aufnehmen kannst. ›››› phonostar-Player gratis herunterladen X
  • Folge vom 09.06.2023
    #122 Wer hat den Kachowka-Staudamm zerstört?
    In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über die Sprengung des Kachowka-Staudamms. Die Wassermassen ergießen sich in Richtung Cherson. Ortschaften wurden überschwemmt, die Bewohner mussten fliehen. Nach Ansicht von Bühler sprechen die Indizien dafür, dass Russland den Staudamm gesprengt hat. Welche das sind, erklärt er gleich am Anfang der Folge. Außerdem führt er aus, welche Motive dahinter stecken könnten. Die Ukrainer als Täter schließt Bühler weitestgehend aus. Der Bauart des Damms sei so massiv gewesen, dass Raketen und Artillerie zur Zerstörung nicht ausgereicht hätten. Ex-Nato-General Bühler geht auch auf die Folgen der Sprengung ein. Dabei stellt er fest, dass sie auch für die Russen Nachteile hat. So seien mühsam errichtete Verteidigungsstellungen der Russen überflutet worden. Die dort eingesetzten Truppenteile hätten ihre Stellungen fluchtartig verlassen. Außerdem seien jetzt Angriffe auf Mykolajiw und Odessa noch aussichtsloser. Für die Ukrainer sind die Folgen der Zerstörung laut Bühler gravierend. Neben dem Krieg hätten sie jetzt noch eine weitere Katastrophe zu bewältigen. Auch sie binde militärische Kräfte. Das zweite große Thema in dieser Folge ist die Nato-Übung "Air Defender 23". Bühler zufolge handelt es sich um die größte Verlegeübung seit Bestehen der Nato - aber längst nicht um das größte Nato-Manöver. "Solche Superlative sind nicht gerechtfertigt", so Bühler. 25 Nato-Staaten und Partner-Staaten seien beteiligt. Geplant werde mit 10.000 Soldaten und 250 Flugzeugen unterschiedlicher Typen. 180 seien in Deutschland stationiert. Bühler hält diese Übung für richtig und wichtig und erklärt auch, warum. Außerdem skizziert er die Abläufe. Urlauber müssten sich keine Sorgen machen, gravierende Auswirkungen für Flugpassagiere seien nicht zu erwarten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
    Jetzt anhören
    • im Online-Player
    • im phonostar-Player
    • Was ist das?
      Radio hören mit phonostar Help layer phonostarplayer Um Radio anzuhören, stehen dir bei phonostar zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder hörst du mit dem Online-Player direkt in deinem Browser, oder du nutzt den phonostar-Player. Der phonostar-Player ist eine kostenlose Software für PC und Mac, mit der du Radio unabhängig von deinem Browser finden, hören und sogar aufnehmen kannst. ›››› phonostar-Player gratis herunterladen X