Die Bundesregierung hat eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung
beschlossen. Der Entwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken soll ein
Defizit von rund 15,3 Milliarden Euro ausgleichen und die Beiträge
stabil halten. Die Regierung rechnet mit Einsparungen von 16,3
Milliarden Euro im kommenden Jahr. Für Versicherte bedeutet das: höhere
Zuzahlungen für Medikamente, Einschränkungen bei der
Familienversicherung und höhere Beiträge für Besserverdienende. Das
Krankengeld bleibt dabei unverändert. Auch Ärzte, Krankenhäuser und
Pharmafirmen sollen sparen. Kritik kommt von Grünen, Gewerkschaften und
Krankenkassen, die Nachteile für Versicherte und Versorgung befürchten.
Die Reform soll bald im Bundestag beschlossen werden. Was das nun
konkret für die Bürger bedeutet, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Lars Klingbeil hat die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 und die
Finanzplanung bis 2030 vorgestellt. Geplant sind Ausgaben von rund 543
Milliarden Euro, ein großer Teil davon für die Verteidigung. Der
Wehretat soll auf etwa 105,8 Milliarden Euro steigen. Zur Finanzierung
plant die Regierung neue Schulden von rund 197 Milliarden Euro zusammen
mit dem Sondervermögen für Bundeswehr und Infrastruktur. Gleichzeitig
setzt die Regierung auf Einsparungen in den Ministerien, Reformen im
Sozialbereich und zusätzliche Einnahmen, etwa durch neue Abgaben und
höhere Steuern. Ziel des Haushalts ist es laut dem Finanzminister, die
Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern.
Außerdem im Update: Die EU-Kommission ermittelt erneut gegen Meta. Im
Fokus stehen mangelhafte Alterskontrollen bei Instagram und Facebook.
Das Mindestalter von 13 Jahren werde laut Kommission nicht ausreichend
überprüft. Neben den Altersregeln untersucht die EU auch, ob
suchtfördernde Algorithmen Nutzer länger auf den Plattformen halten. Wie
effektiv die EU große Techkonzerne regulieren kann, um Kinder und
Jugendliche besser zu schützen, ordnet Lisa Hegemann, Leiterin des
Digitalressorts der ZEIT, ein.
Und sonst so? Rätselhaftes Loch in Bielefeld
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
GKV-Sparpaket: Was für eine Enttäuschung!
Gesundheitsreform: Kabinett beschließt Reform der gesetzlichen
Krankenversicherung
Gesundheitsreform: Nina Warken verteidigt geplante Einsparungen bei der
Krankenkasse
Gesundheitsreform: Die Kassenprüferin
Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen
Gesundheitsreform: Grüne werfen Warken Reform zulasten von Versicherten
und Betrieben vor
Gesundheitsreform: Ver.di kündigt Proteste gegen Warkens Reformpläne an
Gesundheitsreform: Kassenärzte-Chef kritisiert geplante
Teilkrankschreibung
Gesundheitsreform: Was jetzt auf Patienten zukommt
Livestream: Bundeshaushalt 2027: Jetzt live: Das plant Finanzminister
Klingbeil für den neuen Haushalt
Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil verteidigt höhere Neuverschuldung
Bundeshaushalt: CDU-Politiker fordern Klingbeil zu Sparpaket auf
Jugendschutz: EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen mangelnden
Kinderschutzes
Social-Media-Sucht: "Die Eltern haben keine Ahnung, was ihre Kinder am
Smartphone machen"
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Folge vom 29.04.2026Krankenkassenreform: Sparen auf Kosten der Versicherten? (Update)
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Folge vom 29.04.2026Haushalt 2027: Die 20-Milliarden-LückeDie Bundesregierung will die Eckpunkte für den Haushalt 2027 sowie ein Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen im Kabinett beschließen. Geplant sind unter anderem Einsparungen bei der Mitversicherung von Ehepartnern sowie eine teilweise Finanzierung von Bürgergeldkosten aus dem Staatshaushalt. Mit dem Kabinettsbeschluss beginnt das parlamentarische Verfahren. Der Haushaltsentwurf wird anschließend im Bundestag beraten und kann dort noch verändert werden. Welche konkreten Regelungen beschlossen werden könnten und welche Auswirkungen sich daraus für die Bürger ergeben, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Außenminister Johann Wadephul hat bei einem Besuch bei den Vereinten Nationen in New York für eine stärkere Rolle Deutschlands geworben. Bei Gesprächen mit UN-Vertretern will der Außenminister Deutschlands Einfluss in der Weltorganisation stärken. Hintergrund ist die Kandidatur Deutschlands für einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Inhaltlich setzt die Bundesregierung unter anderem auf Themen wie Klimawandel als Sicherheitsrisiko, Terrorismusbekämpfung sowie neue Bedrohungen im Cyber- und Weltraum. Wie die Chancen für einen Sitz im Sicherheitsrat stehen, ordnet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ein. Und sonst so? Paketboten dürfen vor Hunden auf Autos flüchten. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Was machen die Reformen mit Ihrem Geld? Erhöhen und senken Sie mit unserem Tool die Steuern Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen Wirtschaftskrise: Mehr Geduld wagen Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und welche überhaupt? Friedrich Merz: Der Kanzler sucht seine Geschichte Treffen der EU-Außenminister: Johann Wadephul lehnt weitreichende Sanktionen der EU gegen Israel ab Europäische Union: Deutsche wollen stärkere Führungsrolle in der EU Iran: UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende der iranischen Angriffe Hitze: Klimawandel beeinträchtigt zunehmend menschliche Gesundheit Cybersicherheit: Deutschland braucht echte Cybersicherheit, aber keinen »Cyberdome« Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 28.04.2026Diese Reformen sind erst der Anfang – schmerzhaft wird es später (Update)Der Bundesregierung stehen heikle Tage bevor. Die Koalition aus SPD und Union will sowohl den groben Haushalt für das kommende Jahr als auch die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung in dieser Woche beschließen. Auf einer Tagung der CDU-Spitze in Berlin gab sich Bundeskanzler Friedrich Merz noch gelassen: Die Gesundheitsreform sei »praktisch abgeschlossen«, beim Haushalt gäbe es nur noch ein paar offene Themen. Aber die Partei zeigt sich angespannter – in der CDU-Führung ist von der »entscheidenden Phase« für die Regierung die Rede. Zwar liegen der grobe Haushaltsentwurf und auch der Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform vor, aber die schlussendlichen Sparmaßnahmen müssen wohl noch im Bundestag diskutiert werden. Und dann sind da noch die anderen Reformpläne der Regierung: die Einkommensteuer, die Pflege, der Arbeitsmarkt und die Rente. Wo die Parteien aneinandergeraten könnten und ob der Koalitionsfrieden gewahrt werden kann, erklärt Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Eine Expertenkommission der Bundesregierung zu künstlicher Intelligenz (KI) schlägt einen Investitionsfonds von rund 300 Milliarden Euro für den Ausbau der KI-Infrastruktur vor. Insgesamt haben die Experten im Auftrag des Wirtschaftsministeriums 20 Handlungsempfehlungen verfasst. Unter anderem raten sie dazu, einen Teil des Sondervermögens für die Bundeswehr in dem Bereich einzusetzen. Außerdem müssten EU-Gesetze wieder vereinfacht werden, diese blockieren laut der Kommission die Entwicklung eigener KI-Unternehmen in Deutschland. Die Kommission hat einige Vorschläge präsentiert, die bereits sechs Jahre alt sind, analysiert Eike Kühl. Er schreibt für die ZEIT über Digitalthemen. Im Podcast berichtet er, wieso die Kommission alte Forderungen nun wiederholt hat und wie die deutsche KI-Wirtschaft aktuell aufgestellt ist. Außerdem Thema: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werden aus der Allianz der ölfördernden Länder, Opec, austreten. Und sonst so? Ein Münchner zeigt 700 Falschparker an – Anwohner sprechen vom Krieg. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und welche überhaupt? KI-Kommission: 300 Milliarden für die KI-Revolution KI-Agenten: Mehrfach schrieb sie "STOPP" – es half nicht Opec: Vereinigte Arabische Emirate treten aus Opec aus S-Einfluss auf den Ölmarkt: Donald Trumps Ölimperium Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 28.04.2026Israel: Zusammen gegen NetanjahuDie israelischen Politiker Jair Lapid und Naftali Bennett haben ein gemeinsames Wahlbündnis gegen den amtierenden israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu angekündigt. Die beiden früheren israelischen Ministerpräsidenten haben am Sonntag den Zusammenschluss ihrer Parteien angekündigt, um bei der nächsten Wahl zu gewinnen. Diese soll bis Ende Oktober 2026 stattfinden. Das Bündnis aus den Parteien Bennett 2026 und Jesch Atid werde den Namen »Zusammen« tragen und von dem rechtsgerichteten Bennett geführt werden, teilte dessen Büro mit. Die ZEIT-Autorin Steffi Hentschke berichtet aus Israel, was das für die Zukunft des Landes bedeuten könnte. Die Verbraucherzentrale hat Mondelez, den Konzern hinter der Schokoladenfirma Milka, wegen des Verdachts auf Verbrauchertäuschung verklagt. Das Phänomen, wenn weniger Produkt zu einem teureren Preis verkauft wird, nennt sich »Shrinkflation« und betrifft überwiegend Lebensmittel. Die Datenredakteurin der ZEIT, Dana Hajek, spricht im Podcast über das Phänomen. Und sonst so? Klingeln für Fische. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israel: Naftali Bennett und Jair Lapid gründen Wahlbündnis gegen Netanjahu Israel: Oppositionspolitiker Gantz fordert Einheitsregierung in Israel Neuwahlen: Israelische Abgeordnete stimmen für Auflösung des Parlaments Shrinkflation: Was ist von Ihrer Lieblingsschokolade noch übrig? Lebensmittelpreise in Europa: Preise wie in Bulgarien Sparen im Supermarkt: So sparen Sie beim Einkauf mit Kindern Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.